Bereits das Magic 7 Pro war ein starkes Kamera-Handy – das Magic 8 Pro legt nochmal nach und gerade bei Nacht ist der Unterschied zum Vorgänger spürbar. Wer Honor bisher nicht auf dem Schirm hatte, sollte das ändern.
Das Kamerasystem:
- Hauptkamera: 50 Megapixel, f/1.6, OIS
- Periskop-Tele: 200 Megapixel, 3,7x optisch (10x In-Sensor), f/2.6, OIS
- Ultraweitwinkel: 50 Megapixel, f/2.0
- Frontkamera: 50 Megapixel, f/2.0
Gerade bei Nacht macht das Magic 8 Pro einen großen Schritt nach vorne: Fotos sind heller, detaillierter und weniger verrauscht als beim Vorgänger. Sie bieten zudem schöne sowie kräftige Farben.
Honor hat die variable Blende (f/1.4–2.0), die das Magic 7 Pro noch hatte, entfernt. Die feste Blende f/1.6 ist weniger flexibel, wird aber durch die insgesamt höhere Bildqualität ausgeglichen.
Neben der Kamera punktet das Magic 8 Pro mit einem starken Gesamtpaket: ein hohes Schutzniveau mit IP69, ein helles OLED-Display, zuverlässige Gesichtsentsperrung dank TOF-Sensor und sieben Jahre Update-Support. Der Snapdragon 8 Elite sorgt für viel Performance.
Was mich stört: Die Akkulaufzeit fällt im Vergleich zur Konkurrenz nur mittelmäßig aus.
Hier geht es zum Testbericht: Honor Magic 8 Pro im Test: Für mich schon jetzt eines der besten Handys des Jahres
- Hervorragendes Kamerasystem, auch bei Low Light
- Helles und scharfes OLED-Display
- Gute Stereolautsprecher
- Sichere Gesichtsentsperrung dank TOF-Sensor
- IP69-Zertifizierung
- 7 Jahre Update-Support
- Akkulaufzeit nur mittelmäßig
Fazit: Wer viel mit Zoom fotografiert und auch abends Details behalten will, findet im Magic 8 Pro ein starkes Tool in dieser Disziplin.
Empfehlenswerte Alternativen mit Low-Light-Potenzial
Noch vor wenigen Jahren war der Abstand zwischen sehr teuren Flaggschiffen und dem Rest bei Nachtfotografie enorm. Das stimmt so nicht mehr ganz. Viele preiswertere Geräte, die ich in den letzten Monaten testen konnte, liefern bei schlechtem Licht Ergebnisse, die früher einem 1.000-Euro-Handy würdig gewesen wären.
Nachfolgend zeige ich euch passende Alternativen, die allen voran am Tag tolle Bilder machen, aber eben auch am Abend solide Ergebnisse liefern:
- Hauptkamera und Periskop-Tele bei Nacht sind klar Oberklasse-Niveau, und der Leica-Look gefällt mir richtig gut. Die Farbwiedergabe ist über die Brennweiten konsistent, die Aufnahmen wirken ausgewogen und natürlich.
- Schwachpunkt: Der Ultraweitwinkel fällt bei Dunkelheit spürbar ab und bleibt hinter den anderen Linsen zurück. Wer abends selten auf die Weitwinkel-Taste drückt, bekommt aber ein hervorragendes Kamera-Handy.
- Die Hauptkamera schlägt sich abends wacker und liefert bei Lichtquellen im Bild gute Ergebnisse. Ultraweitwinkel und Tele schwächeln etwas, liefern aber noch Ergebnisse, die sich sehen lassen können – es kommt allerdings stark auf Motiv und Umgebungslicht an.
- Das Gesamtpaket kann sich wirklich sehen lassen: Top-Leistung dank Snapdragon 8 Elite, ein großer 7.000-mAh-Akku und ein tolles OLED-Display.
- Für die Preisklasse macht das 15T Pro bei Nacht überraschend viel richtig. Die Hauptkamera liefert dank des großen Sensors gute Ergebnisse, der 5-fache Periskop-Zoom holt bei Dunkelheit noch brauchbare Details.
- Der Ultraweitwinkel fällt spürbar ab. Zwar werden die Bilder nicht zu stark weichgezeichnet – sie fallen dafür aber recht dunkel aus und sind weniger brauchbar. Dennoch ist das 15T Pro eines der besten Kamera-Smartphones, das ich bisher testen konnte.
Auf der nächsten Seite erkläre ich euch, welche Parameter bei guten Low-Light-Fotos wichtig sind.

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