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Bestenliste: CPUs für Spiele - Prozessoren Rangliste Dezember 2018

In unserer Kaufberatung zu den besten Gaming CPUs empfehlen wir Prozessoren zu verschiedenen Preisen – mit Performance Rangliste und den neuesten Modellen von AMD und Intel.

von Nils Raettig, Christoph Liedtke,
17.12.2018 13:50 Uhr

Unser aktueller Preis-Leistungs-Tipp bei den Prozessoren: AMD Ryzen 5 1600X für rund 140 Euro. Die CPU besitzt sechs Kerne und 12 Threads, der All-Core-Turbo beträgt 3,4 GHz. Unser aktueller Preis-Leistungs-Tipp bei den Prozessoren: AMD Ryzen 5 1600X für rund 140 Euro. Die CPU besitzt sechs Kerne und 12 Threads, der All-Core-Turbo beträgt 3,4 GHz.

CPU-Kaufberatung Dezember 2018 - AMD gegen Intel

Nils Raettig
@nraettig

Das ewige und durch Ryzen 2016 ordentlich angefeuerte CPU-Duell zwischen AMD und Intel wird derzeit immer noch vor allem durch die Preisfrage bestimmt. Die Kosten für AMD-Prozessoren bleiben weitgehend stabil und niedrig, wobei sowohl Modelle der ersten Generation (Ryzen 1000) als auch der zweiten Generation (Ryzen 2000) gut verfügbar sind. Aktuelle Desktop-CPUs von Intel fallen dagegen vergleichsweise teuer aus.

Bei manchen Modellen sind zwar leicht gesunkene Kosten im Vergleich zu den Preisen vor einigen Wochen zu verzeichnen. Vom niedrigen Niveau, das noch Mitte des Jahres 2018 geherrscht hat, sind die Intel-Prozessoren aber immer noch weit entfernt. So liegt der Core i5 8400 momentan bei 220 Euro statt den damals fälligen 160 Euro, der Core i7 8700K schlägt mit stolzen 440 Euro statt ehemals knapp 310 Euro zu Buche.

Die neuen Achtkerner Core i9 9900K und Core i7 9700K sind mittlerweile zwar immerhin gegenüber ihren Einführungspreisen zum Release im Oktober klar günstiger geworden. Mit Kosten von 430 Euro (9700K) beziehungsweise 570 Euro (9900K) fallen ihre Preise aber immer noch sehr hoch aus.

Schnell-Navigation:

» Spiele-Benchmarks aktueller CPUs
» CPUs bis 100 Euro AMD Ryzen 3 1200
» AMD Ryzen 3 2200G

» CPUs bis 250 Euro: AMD Ryzen 5 1600X
» AMD Ryzen 7 1700X
» Intel Core i5 8400

» CPUs ab 250 Euro
» AMD Ryzen 7 2700(X)
» Intel Core i7 8700(K)

» Allgemeine Infos
» Spiele-Benchmarks älterer CPUs
» CPU-Sicherheitslücken Meltdown & Spectre

Gepaart mit dem Umstand, dass AMD zu gleichen Kosten meist mehr Kerne und Threads sowie die Übertaktung per freiem Multiplikator zu bieten hat, führt das letztlich dazu, dass wir momentan deutlich mehr Modelle von AMD empfehlen als von Intel. Zu den entsprechenden Preispunkten erhält man aus unserer Sicht mit Ryzen derzeit einfach das bessere Gesamtpaket.

Wie lange es dauert, bis sich die Kostensituation bei den Intel-Modellen wieder bessert, ist schwer abzuschätzen. Ich vermute aber, dass es eher noch einige Monate als einige Wochen sein werden - und dann stehen vielleicht schon die laut Gerüchten äußerst vielversprechenden Ryzen-3000-CPUs vor der Tür.

Details zu Intels Antwort hat der Chip-Gigant auf dem Architecture Day Anfang Dezember 2012 bekannt gegeben: Ice Lake (mit Blick auf die CPU auch als »Sunny Cove« bezeichnet) verspricht, 2019 die erste wirklich neue Architektur von Intel seit etwa vier Jahren zu werden. Für den Anfang wären niedrige Preise bei den Vorgänger-Modellen aber ebenfalls schon hilfreich.

Hinweis: Die hier dargestellten Empfehlungen sind mit so genannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Auf den Preis oder unsere Wahl der Empfehlungen hat das keine Auswirkung.

Rangliste CPU Performance Spiele

Wir aktualisieren unser für die Ryzen-2000-Generation erneuertes CPU-Testsystem 2018 samt Geforce GTX 1080 Ti, das ihr oben seht, fortlaufend mit Modellen von AMD und Intel. Weitere Benchmark-Ergebnisse aus unserem alten System mit noch mehr CPUs (vor allem auch älteren) findet ihr auf der vierten Seite dieser Kaufberatung.

Performance Rating Spiele
Full HD, hohe Details

  • durchschnittliche fps
  • 99th Percentile fps
Core i9 9900K 8C/16T, 4,7 GHz All-Core-Turbo
160,7
106,4
Core i7 9700K 8C/8T, 4,6 GHz All-Core-Turbo
158,3
104,8
Core i7 8086K 6C/12T, 4,3 GHz All-Core-Turbo
152,4
100,2
Core i7 8700K 6C/12T, 4,3 GHz All-Core-Turbo
152,1
100,0
Core i5 9600K 6C/6T, 4,3 GHz All-Core-Turbo
149,5
99,8
Core i7 7700K 4C/8T, 4,4 GHz All-Core-Turbo
147,7
97,1
Core i5 8600K 6C/6T, 4,1 GHz All-Core-Turbo
147,6
97,4
Core i5 8400 6C/6T, 3,8 GHz All-Core-Turbo
140,1
90,9
Ryzen 7 2700X 8C/16T, ca. 4,0 GHz All-Core-Turbo
134,4
90,1
Ryzen Threadripper 2950X @ Legacy 8C/16T, ca. 4,25 GHz in Spielen
131,2
87,2
Ryzen 5 2600X 6C/12T, ca. 4,0 GHz All-Core-Turbo
130,9
87,1
Ryzen 5 2600 6C/12T, ca. 3,75 GHz All-Core-Turbo
126,7
83,3
Ryzen 7 1800X 8C/16T, 3,7 GHz All-Core-Turbo
126,6
84,7
Ryzen 7 2700 8C/16T, ca. 3,45 GHz All-Core-Turbo
125,8
84,3
Ryzen Threadripper 2950X 16C/32T, ca. 4,1 GHz in Spielen
120,0
80,5
Ryzen 5 1600 6C/12T, 3,4 GHz All-Core-Turbo
119,3
78,9
Core i3 8100 4C/4T, 3,6 GHz All-Core-Takt
117,3
73,5
Ryzen 5 2400G 4C/8T, 3,7 GHz All-Core-Turbo
106,4
66,4
Core i7 2600K 4C/8T, 3,5 GHz All-Core-Turbo
101,6
65,3
  • 0,0
  • 34,0
  • 68,0
  • 102,0
  • 136,0
  • 170,0

CPUs bis 100 Euro: AMD Ryzen 3 1200

Für preisbewusste Spieler bietet AMDs Ryzen 3 1200 für rund 80 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Prozessor besitzt vier Kerne und einen Turbotakt mit bis zu 3,4 GHz, bei Last auf allen Kernen taktet er immerhin noch mit 3,1 GHz. Im Test des Ryzen 3 1200 zeigt sich außerdem, dass die CPU nicht viel langsamer als der teurere Ryzen 3 1300X ist und sich dank des freien Multiplikators leicht auf dessen Taktniveau hieven lässt.

Wie alle Ryzen-Prozessoren setzt auch der Ryzen 3 1200 auf den Sockel AM4, den AMD laut eigenen Angaben bis ins Jahr 2020 unterstützen will. So könnt ihr die CPU bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt gegen ein leistungsfähigeres Modell austauschen. In unserer Kaufberatung zu AM4-Mainboards findet ihr den geeignete Modelle ab 60 Euro.

Noch günstigere CPUs wie etwa der AMD Athlon 200GE (der sich inzwischen auch übertakten lässt, wie die Kollegen von Computerbase berichten) oder Intels Pentium G5400 haben nur zwei statt vier echte Kerne zu bieten, was wir für einen Spiele-PC mittlerweile nicht mehr empfehlen.

AMD Ryzen 3 2200G


Mitte Februar 2018 sind die beiden neuen Raven-Ridge-APUs (»Accelerated Processing Unit«) Ryzen 3 2200G (vier Kerne, vier Threads, 95 Euro) und Ryzen 5 2400G (vier Kerne, acht Threads, 135 Euro) erschienen, die im Gegensatz zu den Ryzen-3-CPUs der ersten Ryzen-Generation über eine relativ starke integrierte Grafikeinheit auf Vega-Basis verfügen.

Der Ryzen 3 2200G taktet höher als der Ryzen 3 1200 (3,5 bis 3,7 GHz statt 3,1 bis 3,4 GHz), unterstützt schnelleren Speicher (DDR4-2933 statt DRR4-2666) und besitzt die besagte Vega(8)-Grafikeinheit – die für Spieler mit kleinem Budget den Kauf einer dedizierten GPU sogar unnötig machen kann.

Hauptnachteil des 2200G ist sein im Vergleich zum Ryzen 3 1200 kleinerer L3-Cache (4,0 MByte statt 8,0 MByte), der höherere Takt gleicht das aber sowohl in Spielen als auch in Anwendungen meistens aus. Der Ryzen 3 1300X taktet quasi genau so hoch wie der Ryzen 3 2200G und besitzt wie der Ryzen 3 1200 8,0 statt nur 4,0 MByte L3-Cache, ist aber in Spielen insgesamt etwas langsamer als die Einsteiger-APU. Letztlich haben wir uns deshalb für die Empfehlung des Ryzen 3 2200G entschieden.

Auch interessant: Ryzen 3 2200G im GameStar-Test

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