Eines muss ich gleich vorwegsagen: Ich werde mir den Philips Envia 49M2C8900L, um den es hier geht, nicht selbst kaufen.
Aber das hat nur einen Grund: Ich besitze bereits einen ähnlichen Monitor (siehe auch meinen Artikel Warum ich meinen besten Kauf seit Ewigkeiten trotz neuer Technik-Offenbarung 2025 behalte
).
Der aktuelle Preis von etwa 730 Euro ist mir dann doch noch zu hoch, um zu wechseln. Und das, obwohl der Philips-TFT vieles deutlich besser macht als mein aktueller Bildschirm und er noch nie so günstig war wie jetzt (Preis zum Release vor einem Jahr: ca. 1.000 Euro).
Der entscheidende Punkt in meinem Alltag ist das 32:9-Format, das mein derzeitiger Monitor ebenfalls besitzt. Aber was zeichnet den Philips-Monitor generell so aus und inwiefern kann er etwas, das auch mein Fernseher beherrscht?
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Gaming-Monitore: Führt an OLED kein Weg mehr vorbei?
Was den Philips Envia 49M2C8900L so auszeichnet
Es sind vor allem fünf Faktoren, die mich am 32:9-Monitor von Philips so ansprechen:
- 32:9-Format (besonders breites Bild für hohe Immersion in Spielen und viel Platz für Anwendungen)
- QD-OLED (herausragende Kontraste und sehr gute Reaktionszeit)
- 5120x1440 Pixel und 109 ppi Pixeldichte (für ein möglichst scharfes Bild)
- 144 Hertz (für ein besonders flüssiges Spielgefühl)
- Ambiglow (für eine zum Bild passende Beleuchtung an der Wand dahinter, wie Ambilight bei TVs)
Mein aktueller Bildschirm ist der Asus XG43VQ mit VA-Panel, 3840x1200 Pixeln bei einer Pixeldichte von 93 ppi und einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Im direkten Duell kann der Envia 49M2C8900L also gleich mehrfach klar punkten.
Hinzu kommen weitere Details, die ich positiv bewerte:
- Display stark gebogen (1800R)
- schlichtes, aber schickes Design
- weniger Reflexionen dank durchdachtem Coating
- Lautsprecher mit überraschend guter Klangqualität
Zu den letzten beiden Punkten muss ich ergänzen, dass ich den Monitor noch nicht selbst getestet habe. Ich kann also nicht aus eigener Erfahrung von diesen Faktoren berichten. Sie werden aber in Tests zu dem Gerät (etwa bei PC Monitors und GucksTV) besonders positiv hervorgehoben.
Eines ist außerdem zu beachten: Es gibt auch eine Variante mit 240 Hertz (bei GucksTV im Test). Sie kostet derzeit etwa 890 Euro. Da es in der hohen Auflösung von 5120x1440 aber schwer ist, passend hohe FPS-Werte zu erreichen, empfehle ich eher den Kauf des L-Modells mit 144 Hertz.
Was der Monitor nicht gut macht
Wenn ihr vorhabt, mehr als eine Bildquelle an euren Monitor anzuschließen, ist der Philips Envia 49M2C8900L eher nichts für euch.
Das hat zwei Gründe, wie GucksTV betont:
- kein smarter KVM-Switch
- Picture-in-Picture-Modus mit Problemen
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Ambilight Plus auf dem Philips OLED+959
Dass ein smarter KVM-Switch fehlt, bedeutet Folgendes: Ihr könnt die beiden Geräte wie etwa einen PC und einen Laptop nicht mit einer Maus und einer Tastatur steuern, ohne manuell über die Bedienung des Monitors das angesteuerte Gerät zu wechseln.
Beim Picture-in-Picture-Modus ist das Problem, dass das Seitenverhältnis von 32:9 auch für den zusätzlich dargestellten Inhalt gilt, was sich nicht ändern lässt. Hier wäre mehr Flexibilität sehr wünschenswert.
Gamechanger Ambiglow
Abschließend muss ich noch mal betonen, wie sehr ich Ambilight an meinem inzwischen etwa 14 Jahre alten Full-HD-Fernseher liebe. Deshalb freut es mich auch so, dass der Envia 49M2C8900L das Monitor-Pendant in Form von Ambiglow unterstützt.
Ich kann mich einfach nicht daran sattsehen, dass der Bereich hinter dem Monitor (oder Fernseher) in Farben passend zum aktuellen Bild leuchtet.
Das klappt zwar umso besser, je näher sich das Gerät an der Wand befindet und je heller sie ist. Außerdem ist das längst nicht jedem so wichtig wie mir. Aber beim TV will ich längst nicht mehr ohne und ich würde sehr gerne auch bei meinem Monitor davon profitieren.
Dazu sei gesagt, dass ihr dafür kein Philips-Gerät braucht, weil es Lösungen zum Nachrüsten gibt, etwa von Govee oder Nanoleaf. Ich finde es aber praktisch, mich dazu um nichts weiter kümmern zu müssen, wie es bei Philips oft der Fall ist.
Lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, welchen Monitor ihr aktuell besitzt und ob ein Kauf des Philips Envia 49M2C8900L für euch infrage kommt!

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