Im März 2026 veröffentlichte BlueBrixx auf ihrem YouTube-Kanal ein kompaktes Informations-Video, in dem das Unternehmen erneut vom Stand seiner rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Klemmbaustein-Platzhirsch Lego berichtete. Der Streit sei zwar beigelegt, doch die Folgen sind massiv: BlueBrixx wird die Verwendung bestimmter Steine untersagt, noch dieses Jahr muss ein Großteil des Sortiments aus allen Shops verschwinden.
Davon lässt sich das Unternehmen aber nicht einschüchtern und gab beinahe im selben Atemzug bekannt, weiter expandieren zu wollen. Doch was bedeutet das für die Zukunft von BlueBrixx? Und was bedeutet das konkret für euch?
Wir haben einen Mann gefragt, der es wissen muss: Sven Bornemann, CEO von BlueBrixx. Und wo wir gerade dabei waren, haben wir die Chance genutzt, dem Klemmbaustein-Chef noch weitere Fragen zu stellen; darunter zu Lizenzen, Qualitätsschwankungen in der Pro-Serie und Entscheidungen in der Vergangenheit.
Schnellnavigation:
- Weitere Expansion geplant
- Nicht alles schlecht mit Lego
- Zwischen Kindern und Erwachsenen
- Lizenzen als Strategie
- Eigene Serien als Fundament
- Woher kommen Qualitätsschwankungen?
- Welche Entscheidungen würden heute anders getroffen?
- Wann ist ein Set zu schwer?
Unser Gesprächspartner:
Sven Bornemann ist seit 2024 Geschäftsführer des deutschen Klemmbaustein-Unternehmens BlueBrixx sowie des Modellbau-Unternehmens ModelCarWorld. Er ist Diplom-Informatiker und hat zuvor bereits in der Management-Beratung, Datenstrategie und digitalen Wirtschaft gearbeitet.
Expansion in Europa
BlueBrixx möchte in Euro expandieren. Aber was soll das genau heißen? Sven Bornemann erklärt es für uns:
Hier geht es ausschließlich um den Verkauf unserer BlueBrixx-Sets. Wir planen, unsere Verkaufsaktivitäten über verschiedene Kanäle (eigener Onlineshop ebenso wie Einzelhandels-Partnerschaften u.a.m.) in mehreren Ländern in Europa deutlich auszuweiten. Eine wichtige Rolle werden dabei auch landesspezifische Produkte spielen.
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