Wenn es eins in einem Loot-Shooter geben muss, dann ist es jede Menge Beute - und zwar wertvolle und nützliche Beute, die sich wirklich lohnt.
Borderlands 4 schafft es eigentlich auch sehr gut, mich mit neuen Waffen und stärkerer Ausrüstung zu motivieren, doch bei den Quests macht der Titel einen entscheidenden Rückschritt im Vergleich zu den Vorgängern. Und der macht sich auch bei den drei geheimen Nebenquests schmerzhaft bemerkbar, über die ich mich eigentlich sehr gefreut habe.
Mehr Quests, mehr Spaß?
Wie genau ihr die drei Quests findet, erkläre ich euch weiter unten. Ich will aber zumindest zur Debatte stellen, ob sie sich überhaupt lohnen. Denn was ihnen fehlt, sind schlicht Belohnungen. Denn ja, bei Abschluss bekommt ihr ein paar Erfahrungspunkte, Geld und Eridium, vielleicht auch ein Cosmetic oder eine zufällige Waffe.
Doch das konnte Borderlands schon besser. In den Vorgängern gibt es nämlich für viele Quests einzigartige Waffen als Belohnung, die ähnlich wie legendäre Items eine versteckte Spezialfähigkeit besitzen.
Sie sind zwar meist nicht so mächtig wie die seltenen legendären Waffen, wegen ihres oft lustigen oder spaßigen Gimmicks landen sie aber doch meistens für ein paar Stunden in meinem Loadout und bleiben mir nicht selten in Erinnerung, hier nur mal ein paar Beispiele:
- Die
Bane
-Maschinenpistole aus Borderlands 2 verursacht zwar enorm viel Schaden, verlangsamt mich aber auch stark und schreit beim Schießen laut, statt normale Schießgeräusche zu machen. - Der Bubble Blaster verschießt statt Kugeln einfach radioaktive Seifenblasen. Passenderweise geht es in der dazugehörigen Quest auch um einen Spa-Aufenthalt.
Eine solch einzigartige Belohnung kann auch die langweiligsten und langwierigsten Quests zu etwas Besonderem machen. Es ist ein Jammer, dass Borderlands 4 hier einen Schritt zurück macht und ich in einer der geheimen Nebenquests für zehn Minuten einem Typ zuhöre, nur um mit ein paar Erfahrungspunkten abgespeist zu werden:
12:06
Borderlands 4: Wir hören uns die langatmigste Geschichte der Welt an, nur für ein paar Erfahrungspunkte
So findet ihr die geheimen Quests
Wenn ihr euch von meiner Kritik nicht abbringen lasst, die geheimen Quests selbst zu erleben (eine davon ist immerhin recht witzig) oder einfach das Nebenquest-Achievement wollt, dann zeige ich euch kurz, wo ihr sie findet.
Versteckte Mini-Quests in Dominion
Für diese Mini-Questreihe müsst ihr an drei Orten eine Falle auslösen und dann die spawnenden Gegner besiegen. Die Screenshots zeigen euch, wo genau ihr hin müsst:
Erste Quest Beute ohne Ende
Zweite Quest Eine Beute epischen Ausmaßes
Versteckte Quest in den Welkfeldern
Diese Quest rund um Thresher-Liebe startet, indem ihr einem NPC namens Mort dabei helft, angreifende Thresher abzuwehren. Sind die Kreaturen tot, startet die Quest. Habt ihr sie abgeschlossen, bekommt ihr von Mort noch eine Quest, die aber ganz normal auf der Karte sichtbar ist.
Versteckte Quest in der Terminus-Weite
Diese versteckte Quest ist etwas komplizierter und kostet euch viel Geduld. Sie startet in einer versteckten Höhle im Osten der Terminusweite, in die ihr mit dem Greifhaken kommt. Besiegt den Gegner und er lässt ein Item fallen, mit dem ihr die Quest startet.
Anschließend sollt ihr die letzte Ruhestätte eines Typen namens X finden. Der Ort wird allerdings nicht auf der Karte markiert, ihr müsst erneut eine versteckte Höhle finden:
Seid ihr in der Höhle angekommen, greift euch erneut ein Gegner an, den ihr besiegen müsst. Anschließend begrüßt euch ein alter Mann und beginnt eine sehr ausführliche Geschichte. Am besten ihr holt euch einen Kaffee, der Typ redet nämlich fast zehn Minuten am Stück und die Quest ist erst danach abgeschlossen.
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