Alle exklusiven Tests zum halben Preis lesen!

So viele Tests wie noch nie!

Das erste Jahr Plus zum halben Preis sichern

»Ich hab mich selten so mies gefühlt«: 10 Videospiel-Bosse, gegen die wir eigentlich gar nicht kämpfen wollen

Manche Gegner lösen einfach Mitgefühl aus und da fällt es schwer, die Klinge zu schwingen. Bei diesen Kandidaten ist es der GameStar-Redaktion besonders schwer gefallen.

Wer will denn gegen sowas kämpfen? Wer will denn gegen sowas kämpfen?

GameStar Plus Logo

Artikel zum halben Preis auf einer Seite lesen

50% Rabatt auf euer erstes Jahr GameStar Plus

GameStar Plus ist das Online-Abo für Gamer, denen gute Spiele wichtig sind. Schon ab 3€ im Monat. Deine Vorteile:

Von Sptember bis Oktober so viele exklusive Tests in kürzester Zeit wie noch nie
Zugriff auf alle exklusiven Tests, Guides, Videos und Reportagen von GameStar
Jede Woche ein exklusiver Podcast und zwei exklusive Newsletter
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Mächtige Gegner in Videospielen zu bezwingen, fühlt sich in der Regel gut an. Wir sind schließlich die Helden, die das Böse niederstrecken und damit die Welt retten. Doch manchmal setzen uns Entwickler auch vor ein moralisches Dilemma, das uns hinterfragen lässt, ob wir wirklich die Guten sind.

Wir sind einmal in uns gegangen und haben unsere emotionalsten Boss-Erlebnisse zusammengetragen. Diese Kämpfe hätten wir eigentlich lieber ausgelassen.

Ihr seid hiermit gewarnt: Dieser Artikel strotzt nur so vor Spoilern!

Astraea in Demon's Souls

Video starten 1:24 Demon's Souls-Remake: Trailer zur Ankündigung des Souls-Klassikers

In den Soulsspielen von From Software ist häufig nicht richtig klar, wer hier eigentlich zu den Guten gehört. Jungfrau Astraea aus Demon's Souls ist ein Paradebeispiel dafür.

Die heilige Frau der Kirche machte sich einst gemeinsam mit ihrem Gefolgsmann Garl Vinland auf, den Ausgestoßenen und Kranken im Tal der Schändung Trost und Erlösung zu spenden. Doch der Gott dieser Welt ignorierte die flehenden Stimmen und Astraea kehrte ihm den Rücken zu. Der einzige Weg, den Aussätzigen zu helfen, war es, die Seele eines Dämons aufzunehmen und ihre Leiden mit dieser Kraft zu lindern.

Wir als Spieler kommen an diesen Ort, um genau diese Seele zu sammeln und unserer Bestimmung zu folgen. Dafür müssen wir die arme Frau allerdings besiegen. Beim Betreten der Boss-Arena fleht sie uns an, umzukehren und erst wenn wir näher kommen, greift uns Garl Vinland an, um seine Herrin zu beschützen. Ist er bezwungen, nimmt sich Astraea anschließend selbst das Leben und überlässt uns ihre Seele.

Cutie in It Takes Two

Video starten 2:28 Trailer zu It Takes Two zeigt, warum wir zusammen stärker sind

It Takes Two ist eigentlich ein recht familienfreundliches Spiel, doch das bedeutet nicht, dass hier nicht auch die Tränchen kullern können.

Die Geschichte dreht sich um die bröckelnde Ehe von Cody und May. Die gemeinsame Tochter Rose hat ihre Eltern mit ihren magischen Tränen in kleine Puppen verwandelt und das Paar muss sich jetzt zusammenraufen, um diesen Fluch zu brechen. Da die beiden die Tränen als Auslöser ausmachen konnten, hoffen sie, dass diese den Zauber auch umkehren können.

Um das Mädchen also zum Weinen zu bringen, vergreifen sich Cody und May am Lieblingsspielzeug ihrer Tochter, einem knuddeligen Elefanten-Plüschtier namens Cutie. Sie will die beiden sogar in den Arm nehmen und Plätzchen mit ihnen teilen, was die Sache nicht unbedingt einfacher macht. Während die Streithähne das aus ihrer Perspektive riesige Tier schließlich jagen und bekämpfen, versteht Cutie die Welt nicht mehr und ruft verzweifelt nach Rose, bevor sie zu Boden geht. Rose weint tatsächlich, aber der gewünschte Effekt bleibt aus.

Unsere Community-Chefin Mary Marx hat dazu nur folgende Worte: »Ich habe mich selten so mies gefühlt.«

Alle in Shadow of the Colossus

Video starten 1:28 Ico & Shadow of the Colossus Collection - Launch-Trailer zum Klassiker-Remake

Bosse, die man eigentlich nicht bekämpfen will? Shadow of the Colossus ist dieses Prinzip in Reinform. Denn hier gibt es zum einen ausschließlich Bosse zu bekämpfen und zum anderen sind die auch noch verdammt mitleiderregend.

Hauptprotagonist Wander reist in das verbotene Land, um seine geliebte Prinzessin wiederzubeleben. Dafür geht er einen Pakt mit einer mysteriösen Entität ein, für die er 16 Kolosse bezwingen muss, um ihre Seelen zu sammeln. Diese gigantischen Kreaturen leben völlig friedlich in einer malerischen Welt, doch Wander dringt ein, um sie für seine egoistischen Zwecke zu erlegen.

Die langsamen Bewegungen, ihre Laute und die Musik tragen ihren Teil dazu bei, dass man sich im Verlauf immer schlechter und schlechter fühlt. Es soll Leute geben, die das Spiel deshalb nie zu Ende bringen konnten.

The Boss in Metal Gear Solid 3: Snake Eater

Video starten 1:46 Metal Gear Solid Delta: Snake Eater - Neues Gameplay erweckt legendäre Momente wieder zum Leben

Der Kampf gegen »The Boss« in Metal Gear Solid 3: Snake Eater dürfte wohl auf alle einen ähnlichen Effekt gehabt haben. Naked Snake – der genetische Vater von Solid Snake – hat in der Super-Soldatin einst eine Mentorin und Ziehmutter gefunden, doch zu Beginn des Spiels scheint sie zum Feind übergelaufen zu sein.

Sie soll verantwortlich dafür sein, dass eine Atombombe auf sowjetischem Boden zündete und die Menschheit damit kurz vor einem dritten Weltkrieg steht. Die US-Regierung schickt Snake auf die Mission, The Boss im russischen Dschungel ausfindig zu machen und umzubringen. Die tragische Wahrheit ist jedoch, dass sie lediglich in eine hochgeheime CIA-Operation involviert war und jetzt als Bauernopfer für die US-Regierung herhalten muss.

Der Kampf gegen sie findet passenderweise unter melancholischer Musik in einem weißen Blumenmeer statt. Ihre letzten Momente werden anschließend in einer dramatischen Szene für die Ewigkeit festgehalten.

Sif in Dark Souls

Video starten 10:54 Dark Souls - Video-Rückblick: Unsere besten Momente

Hunde sind in Videospielen ja immer so eine Sache. Sind sie auf unserer Seite, können sie die besten Gefährten überhaupt sein. Als Gegner sind sie allerdings meistens eine absolute Plage. Nicht so Sif aus Dark Souls.

Der große graue Wolf ist nämlich kein herkömmlicher Hundegegner, sondern der treue Begleiter von Abgrundschreiter Artorias. Gemeinsam wollten sie einst den um sich greifenden Abgrund aufhalten, doch als Artorias drohte von der Dunkelheit verschlungen zu werden, errichtete er einen Schutzwall um den jungen Sif. Artorias war verloren und Sif wachte über mehrere Jahrhunderte über dessen Grab – bis wir aufkreuzen.

Da wir an Astorias Ring müssen, um selbst in den Abgrund zu steigen, bleibt uns nichts anderes übrig als gegen seinen Beschützer zu kämpfen. Besonders herzzerreißend wird die Eröffnungssequenz, wenn man den DLC vor der Begegnung gespielt hat. Darin reisen wir nämlich in die Vergangenheit, um Seite an Seite mit Sif zu kämpfen. In diesem Fall wirft Sif uns vor dem Bosskampf um, schnuppert an uns und erkennt, das wir einst Freunde waren.

1 von 2

nächste Seite



Kommentare(2)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.