Das US-Unternehmen Vibe hat auf der CES eine neue KI-Lösung für die Arbeitswelt angekündigt. Der sogenannte Vibe Bot soll als präsentes Gerät in Meetingräumen stehen und Gespräche vollständig mithören, erfassen und die Ergebnisse festhalten.
Das Gerät dient somit als digitaler Assistent für Notizen und Zusammenfassungen. Der Verkaufsstart ist für Februar geplant.
Ein Zuhör-Assistent für den Konferenzraum
Der Vibe Bot soll vor allem ein Problem lösen: Meetings, aus denen niemand mit klaren Ergebnissen geht. Das Gerät hört Gespräche im Raum mit, erkennt Sprecher und hält Entscheidungen sowie nächste Schritte fest. Diese Inhalte werden strukturiert gespeichert und später wieder abrufbar gemacht.
Für Teilnehmende soll das weniger Mitschreiben und mehr Fokus auf das Gespräch bedeuten. Wer später dazukommt oder Inhalte vergisst, kann gezielt nachfragen. Auch offline geführte Gespräche sollen so dokumentiert bleiben.
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Nutzer können ihm später Fragen zu Inhalten und Entscheidungen stellen. Laut Vibe-CEO Charles Yang soll so ein gemeinsamer Wissensspeicher für Teams entstehen, statt isolierter persönlicher Notizen.
Das Gerät ist rund 23 cm hoch und wird in der Anschaffung je nach Angebot 1.599 bis 1.799 Dollar kosten zzgl. die Kosten des Abomodells für die umfassende Nutzung des Gerätes von rund 380 bis 500 Dollar.
Der Einzug von KI wird auch in der Arbeitswelt von Büros und Konzernen nicht Halt machen. Wenn der Vibe Bot wie angekündigt funktioniert, könnten Meetings ihren Schrecken verlieren und einen neuen Fokus gewinnen. Wer nicht jedes Detail mitschreibt, kann trotzdem später nachfragen.
Andererseits bleibt die Frage, wie Unternehmen den Bot einsetzen und ob dann in naher Zukunft die Aufnahme von Gesprächen zum Standard wird. Wird dann nicht aus gut gemeinter Transparenz eine harte Kontrolle?
Wie seht ihr das? Wollt Ihr einen Roboter, der jedes Wort im Raum speichert oder ist Euch das zu viel?
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