Mein CES-Highlight könnte aus Star Wars stammen – Es packt Technik in einen Millionen Jahre alten Gegenstand, der sie nicht braucht, und löst damit eines seiner größten Probleme

Was, beim Imperator, könnte denn bitte ein Messer besser machen? Ich sag’s euch: eine Vibrationsfunktion.

Din Djarin nutzt ein Vibroblade und auf der CES habe ich etwas ganz ähnliches gesehen. (Bildquellen: Disney, Seattle Ultrasonics, Maxe S., GameStar) Din Djarin nutzt ein Vibroblade und auf der CES habe ich etwas ganz ähnliches gesehen. (Bildquellen: Disney, Seattle Ultrasonics, Maxe S., GameStar)

Nein, ich spreche hier freilich nicht von einem gefährlichen Beischlafspielzeug, das den Nervenkitzel im Schlafzimmer erhöhen soll. Es geht um ein Küchenmesser, das durch extrem schnelle Vibrationen schärfer schneidet.

Ich hab genauso geguckt, wie ihr vermutlich gerade, als ich das Gadget bei meinen Recherchen zur CES gefunden habe. Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto sinnvoller wurde das Feature.

Maxe Schwind
Maxe Schwind

Maxe kocht gerne und oft. Das hat er in die Wiege gelegt bekommen, denn sowohl seine Mutter als auch seine Oma haben stets viel am Herd gestanden. Natürlich besitzt er mehrere scharfe Küchenmesser, denn das ist mit Abstand das wichtigste und vielseitigste Utensil in der Küche. Leider vibrieren sie nicht.

Ein Messer wie ein Vibroblade

Man muss schon tiefer im Star Wars-Universum stecken, um diese Verbindung zu sehen. C-200 Ultrasonic Chef's Knife von Seattle Ultrasonics funktioniert prinzipiell wie ein Vibroblade, wie Boba Fett oder Din Djarin sie verwenden (via starwars.fandom.com).

  • Das Messer von der CES vibriert laut Hersteller über 30.000 Mal in der Sekunde, wodurch es wie Butter durch Zutaten gleiten soll.
  • Die Vibration soll man weder hören, sehen noch spüren können.
  • Das Feature will ebenfalls verhindern, dass Zutaten an der Klinge kleben bleiben, und so das Saubermachen vereinfachen.

Hier seht ihr ein Video dazu:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum YouTube-Inhalt

Nachstehend noch die technischen Daten des Vibrobl– äh C-200 Ultrasonic:

  • Klingenlänge: 200 mm
  • Stahl: Dreifach gefalteter, japanischer AUS-10-Stahl
  • Härtegrad: 60 HRC
  • Akku: 1.100 mAh (wechselbar)
  • Anschlüsse: USB-C, Wireless Charging
  • Wasserdichtigkeit: IP65
  • Vibrationsfrequenz: 33 kHz
  • Power: 10 Watt
  • Preis: 329 Euro

Warum mich das Messer so begeistert

Für mich (und viele andere) ist ein scharfes Küchenmesser unersetzbar. Es ist DAS essenzielle Tool in der Küche.

Der Gedanke, da Technik reinzupacken, war für mich so abstrus, dass ich nicht mal auf die Idee kam. Ich meine, das Küchenmesser an den Strom hängen, um es aufzuladen? Hä?

Doch das C-200 Ultrasonic könnte eines meiner größten Probleme mit Messern lösen.

Messer werden stumpf.

Was meine ich damit? Ja, sicher, auch dieses Messer wird über die Zeit stumpf werden, doch meine Hoffnung ist, dass das viel langsamer vonstatten geht.

Video starten 7:00 Thermomix TM7 im Unboxing: So sieht das neue Modell für 1.550 Euro von Vorwerk aus

Jemand, der sein Messer täglich benutzt, ist gut bedient, es jede Woche am Schleifstein zu wetzen oder es ordentlich vom Profi schärfen zu lassen. Ich müsste einmal im Monat ran – und das kostet Geld. 

Auf Amazon bekommt man Schleifsteine im niedrigen zweistelligen Bereich. Ordentliche Wetzsteine, am besten in verschiedenen Härtegraden, kosten teilweise Hunderte von Euro. Und dann muss die Klinge auch noch ordentlich schleifen können.

Ich sage nicht, dass man das C-200 Ultrasonic nicht schleifen muss, aber durch die Vibration womöglich deutlich seltener. Das ist auch deshalb gut, weil man sich mit stumpfen Messern viel schlimmer schneiden kann als mit scharfen.

Ein Testgerät habe ich natürlich bereits angefragt. Momentan hat der Hersteller nur einige wenige Geräte auf Lager, da er erstmal nur Vorbestellungen annimmt. Wenn ihr also interessiert seid, könnt ihr euch das Messer für 329 Euro vorbestellen.

Sollte ich im Laufe des Jahres meine Finger an das Vibroblade bekommen, lest ihr von meinem Eindruck hier auf GameStar Tech.

zu den Kommentaren (11)

Kommentare(11)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.