Würde ich nicht gerade mit Isabella I. katholische Missionare um die Welt schicken, würde ich ja an Karma glauben. Denn kaum, dass ich mich in unserer internen Civ-7-Gruppe über die passive KI beschwert hatte, holen mich meine Worte ein. Machiavelli und Tubman erklären mir zum zweiten Mal zusammen den Krieg - und diesmal meinen sie es ernst.
Im Süden strömen Goldringe-Krieger aus Tubmans Songhai-Reich über die Tundra, im Westen prescht ihre Kavallerie vor und von Norden kommt Machiavellis ganze Streitmacht. Der Hauptschlag erfolgt gegen meine verwundbare Grenzsiedlung.
Und auch der Moment ist gut gewählt. Meine Hauptarmee steht in der »Neuen Welt«, um dort reiche Lande für die spanische Krone zu erobern. Nur dank voller Schatzkammern kann ich schnell ein paar Tercio-Einheiten kaufen und an die Front schicken.
Das Ringen zieht sich darauf rund 350 Jahre (circa 35 Runden) hin, bis Tubman schließlich aufgibt. Danach knöpfe ich mir Machiavelli vor, presse ihm das reiche Athen ab und lehne mich dann zufrieden zurück.
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In Civilization 7 wechselt das Zeitalter und für uns ändert sich (fast) alles
Das Spiel hat mich wieder eingefangen, als ich gerade hart mit ihm ins Gericht gehen wollte. Interface, Spielerführung, Balance und stellenweise die KI … Civilization 7 hat einige Baustellen, doch interessanterweise nicht da, wo ich sie vermutet hätte.
Denn das grundsätzliche Konzept rund um die vielen Neuerungen kann sich echt sehen lassen. Wenn euch das genauso überrascht wie mich nach 30 Stunden mit Firaxis‘ neuem Rundenstrategie-Spiel, dann seid ihr hier genau richtig.
Der Zivilisationswechsel ist zu verschmerzen
Civilization 7 krempelt ungewohnt viel um. Wenn ihr davon gerade zum ersten Mal hört, schaut euch unsere drei Preview-Videos zu den drei Zeitaltern an, da erklären wir die Neuerungen im Detail:
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