50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Civilization 7 ändert eine grundlegende Mechanik der Reihe und sogar der Entwickler hat etwas Angst davor

In Civ 7 legt ihr euch nicht länger auf eine feste Nation samt Anführer fest. Eine große Änderung, die auch die Macher schreckt.

Als Napoleon über Russland herrschen? In der Realität nur ein Traum, in Civ 7 geht das problemlos. Als Napoleon über Russland herrschen? In der Realität nur ein Traum, in Civ 7 geht das problemlos.

Jeder hat mit einem neuen Civilization früher oder später gerechnet, die wenigsten hätten gedacht, dass Firaxis mit Civilization 7 derart viele Umbrüche wagt. Doch wenn das Spiel am 11. Februar 2025 erscheint, müssen sich Fans der Reihe massiv umgewöhnen.

Insbesondere der Umgang mit Völkern und ihren Anführern ist neu, denn ihr spielt nicht länger durchgehend nur mit einem Volk. Stattdessen könnt ihr in einer Partie drei verschiedene Kulturen vertreten, die sich mit jedem Zeitalter ändern. Die Antike, die Zeit der Entdecker und die Moderne werden jeweils andere Völker anbieten.

In einem Interview mit Techradar ging Civ-Producer Dennis Shirk etwas genauer auf diese große Änderung ein.

Video starten 13:14 Civilization 7 - Vorschau-Video: Wir haben es schon gespielt, hier sind die Neuerungen!

Die größte Änderung

Im Interview spricht Shirk davon, dass es sich bei den Zeitaltern um eine der größten Änderungen jemals handelt, die ihnen aber gerade deshalb natürlich auch ein wenig Angst macht:

Es ist eine der größten Änderungen, die wir an dem Spiel vorgenommen haben und eine der unheimlichsten, wenn es darum geht, Civilization zu ändern, etwas, dass eigentlich sehr konsistent ist.

Damit hat Shirk nicht ganz unrecht, denn auch, wenn es bereits sieben Ableger von Civ gibt, hat sich die Reihe über die Jahre höchstens Stück für Stück, aber selten von Ableger zu Ableger massiv gewandelt. Eine der letzten großen Änderungen betraf sicherlich den Wechsel von quadratischen Feldern zu sechseckigen in Civilization 5, oder die Implementierung von Bezirken in Civilization 6.

Mit der Überarbeitung der wählbaren Zivilisationen in jedem Zeitalter verändert der neuste Teil jetzt einen Grundpfeiler der Serie, der über 30 Jahre lang bestand. Die neue Mechanik soll einerseits besser abbilden, wie sich Nationen in den Jahrhunderten wandeln, aber auch die Balance im Multiplayer besser waren.

In der Moderne [früherer Spiele} ist man manchmal einfach nur durch die Runden bis zum Sieg geskipt, weil man aufgrund des Schneeballeffekts so weit vorn lag. Niemand kann einen einholen. Mit dem Zeitaltersystem spielt man stets gegen andere Zivilisationen auf dem Hochpunkt ihrer Macht.

Ihr spielt nicht mehr gegen Leute, deren einzigartige Einheiten Vergangenheit sind. Es gibt noch eine Herausforderung, da sie eine neue Reihe an einzigartigen Einheiten auffahren. Man spielt gegen Leute, die ungefähr auf meinem Niveau sind.

Shirk gibt aber auch zu, dass es nach wie vor ein leichtes Snowballing geben kann, wenn eine bestimmte Nation ganz besonders gut durchs letzte Zeitalter gekommen ist, aber der Vorsprung ist dann eben nicht mehr derart uneinholbar.

Ob das stimmt, wissen wir bisher nicht. Wir konnten bislang nur das erste Zeitalter ausprobieren. Wie uns das gefallen habt, erfahrt ihr in unserer Preview:

Was ändert sich noch?

Die sich wandelnden Zivilisationen sind nicht die einzige große Neuerung in Civ 7. Ein Nebeneffekt davon ist außerdem, dass eure Anführer jetzt jeder Nation vorstehen können. Ihr könnt also auch als Benjamin Franklin das Alte Rom regieren.

Die Anführer haben dann alle einen eigenen Talentbaum, über den ihr im Verlauf des Spiels ihre Stärken weiterentwickelt. Zudem hat das dem Team die Chance gegeben, auch Charaktere einzubauen, die historisch nie eine Fraktion angeführt haben, sagt Shirk, sondern in ihrem Feld als brillant galten. Sprich Wissenschaftler, Künstler oder Militaristen.

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