Religion spielt in Civilization 7 nur noch eine untergeordnete Rolle. Richtig zur Geltung kommt sie lediglich im Erkundungszeitalter als Mechanik rund um den Kulturvermächtnispfad, der für den Kultursieg eine Rolle spielt.
An dieser Stelle erklären wir euch, wie ihr eine Religion aufbaut und welche Auswirkungen über die Zeitalter hinweg hat.
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Am Anfang war das Pantheon
In der Antike schaltet ihr mit der Ausrichtung Mystik
euren Pantheon frei. Nun dürft ihr einen Bonus auswählen, der sich auf die Erträge oder Produktionsleistung eurer Siedlungen auswirkt. Allerdings wird der Bonus in einer Siedlung nur aktiv, wenn ihr dort einen Altar errichtet.
Ein von einem anderen Pantheon bereits gewählter Bonus steht den Nachzüglern nicht mehr zur Verfügung. Und mit dem Ende der Antike ist das komplette Pantheon dann auch hinfällig. Auf die nächsten Zeitalter wirkt er sich nicht mehr aus.
Jeder darf eine Religion gründen
Im zweiten Zeitalter könnt ihr Religion theoretisch ignorieren, verpasst damit jedoch einige starke Effekte. Wollt ihr dagegen den Kulturvermächtnispfad abschließen, ist die Verbreitung einer organisierten Religion Pflicht. Dazu müsst ihr die Ausrichtung Frömmigkeit
erforschen und einen Tempel bauen.
Der Standort eures ersten Tempels bestimmt eure Heilige Stadt, die nicht von anderen bekehrt werden kann. Und keine Sorge, ihr müsst nicht besonders schnell sein, jede Nation darf eine Religion gründen.
Bei der Schaffung legt ihr nun zwei Glaubenssätze fest. Der eine bestimmt, welche Vorteile ihr von bekehrten Städten fremder Reiche bekommt. Der andere entscheidet, wie ihr Reliquien sammelt. Das kann beispielsweise für jede Bekehrung einer fremden Stadt in der Neuen Welt sein.
Die heiligen Gebeine
Stellt ihr Reliquien in Tempeln aus, bekommt ihr zusätzliche Zufriedenheit und Kultur und vor allem Punkte für den Vermächtnispfad. Außerdem erhaltet ihr ein paar Reliquien auch durch Events sowie durch eine der Belohnungsoptionen, wenn ihr Suzerän eines Kulturstadtstaates werdet.
Im Moment der Gründung eurer Religion schaltet ihr einen neuen Reiter im Ausrichtungsmenü frei, wo ihr zwei neue Ausrichtungen findet. Mit Theologie bekommt ihr einen weiteren Glaubenssatz, der euch bei der Verbreitung eurer Religion hilft. Zwei weitere Glaubenssätze sind darüber hinaus an spezielle Events gekoppelt, deren Auftauchen nicht garantiert ist.
Verbreitung ist Handarbeit
Standardmäßig bekehrt ihr fremde Städte mit Missionaren. Die baut oder kauft ihr in Ortschaften, in denen ein Tempel steht. Ob die jeweilige Siedlung gerade einer fremden Religion angehört, ist irrelevant. Der ausgebildete Missionar gehört eurem Glauben an. Dazu schickt ihr ihn zu einer Siedlung und zündet dort seine Fähigkeit Religion verbreiten
.
Bei Siedlungen ohne Religion genügt eine seiner Fähigkeitsladungen auf dem Stadtkern. Für bereits bekehrte Ortschaften braucht ihr zwei Aktivierungen, einmal auf einer ländlichen Modernisierung und einmal auf einem Stadtdistrikt. Auch die Bekehrung eigener Siedlungen kann vorteilhaft sein, weil ihr durch die Ausrichtung Reformation
Sozialpolitiken bekommt, die darauf aufbauen.
In der Moderne verschwinden die Effekte der Religionen – außer ihr habt den Kulturvermächtnispfad im Zeitalter der Erkundung abgeschlossen. Dann könnt ihr die Goldenes-Zeitalter-Karte Toshakhana
wählen. Mit der könnt ihr einen Glaubenssatz dauerhaft aktiv halten. Ein extrem mächtiger Vorteil, wenn eure Religion zuvor sehr dominant auf der Welt war.
Noch mehr hilfreiche Tipps zum neuen Civilization findet ihr in der obigen Box. Dort haben wir euch unter anderem unseren Einsteigerguide für einen butterweichen Spielstart verlinkt.
Und weil wir wissen, dass Civ gerade für Genre-Neulinge ein ziemliches Brett sein kann, haben wir nur für euch passend zum Release ein brandneues Sonderheft randvoll mit umfangreichen Guides aufgesetzt, das ihr über unseren Shop bestellen könnt. Damit geht garantiert keine Runde mehr verloren!
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