Der Action-Klassiker Cliffhanger mit Sylvester Stallone als geübter Bergsteiger schrieb im Jahre 1993 Filmgeschichte - mit einem legendären Stunt in 4.500 Metern Höhe.
Für die Verwirklichung des riskanten Manövers verzichtete Sly sogar auf einen deftigen Teil seiner Gage - genau genommen eine Million US-Dollar. Wie viel genau er zu dem damaligen Zeitpunkt bekommen hat, lässt sich zwar nicht genau sagen, aber in den 80er- und 90er-Jahren war Stallone einer der bestbezahltesten Schauspieler weltweit.
Die Investition hat sich übrigens gelohnt: Bis heute ist das riskante Kunststück als bisher teuerster Luft-Stunt im Guinnessbuch der Rekorde zu finden.
Ein Stunt, für den man nur eine Chance hat
Kurz zur Erinnerung: In Cliffhanger geht es um den Bergretter Gabe Walker (Sylvester Stallone) und seinen besten Freund Hal Tucker (Michael Rooker). Bei einem Ausflug kommt Tuckers Freundin ums Leben, die Gabe während der Kletterpartie aus der Hand rutscht.
Fortan wird er von seinem Trauma geplagt und möchte nie wieder bergsteigen. Als jedoch ein Flugzeug mit drei Geldkoffern in den Rocky Mountains abstürzt, will er der Sache trotzdem auf den Grund gehen.
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Cliffhanger: Der Trailer zum 32 Jahre alte Stallone-Klassiker
In dem Film gibt es eine Szene, in der Stuntman Simon Crane in mehr als vier Kilometern Höhe von einem Flugzeug in ein zweites gelangen soll, beide düsen mit über 300 km/h durch die Rocky Mountains. Crane war dabei nicht gesichert und hangelte sich nur mithilfe eines Seils von A nach B. Das Einzige, was ihm wenigstens ein bisschen Sicherheit gab: ein versteckter Fallschirm (via jeuxvideo).
Das große Problem war jedoch, dass keine Versicherung damals die Risiken für den gefährlichen Stunt übernehmen wollte. Also verzichtete Stallone auf einen Teil seiner Gage, damit der Stunt trotzdem realisiert werden konnte.
Der kostspielige Stunt konnte ebenfalls nur einmal durchgeführt werden. Dabei lief keineswegs alles nach Plan. In einem Video hinter den Kulissen wird gezeigt, wie Crane sich nicht in das zweite Flugzeug retten konnte. Er prallte mehrmals gegen den Rumpf und die Tragfläche, bis er schließlich absprang.
Trotzdem schaffte es das Manöver in den Film und wurde durch einen gekonnten Schnitt in das fertige Werk eingefügt. Hier könnt ihr euch die Szene einmal anschauen:
Link zum YouTube-Inhalt
Das Reboot zu Cliffhanger
Schon bald soll unter der kreativen Leitung von Jaume Collet-Serra (Jungle Cruise, Black Adam) eine Neuverfilmung von Cliffhanger auf der Leinwand erscheinen. Darin spielen Lily James (Baby Driver, Cinderella) und Pierce Brosnan (Goldeneye, Mamma Mia!) ein Vater-Tochter-Duo, das sich mit felsigen Wänden nur allzu gut auskennt.
Das Drehbuch stammt von Mark Bianculli (Hunters, Lincoln Rhyme) und Melanie Toast (The Terror Room). Wann das Reboot erscheint, ist noch nicht bekannt, die Dreharbeiten haben bereits im Herbst 2024 stattgefunden. Daher können wir vermutlich mit einem Release im Jahre 2026 rechnen.
Bei der Oscar-Verleihung 1994 wurde Cliffhanger sogar für drei Oscars nominiert: Beste visuelle Effekte, Beste Toneffekte und Bester Ton. Die Produktion ging jedoch leer aus.
Auch der neue Rambo-Film muss übrigens auf Stallone verzichten, obwohl der 79-jährige Schauspieler am liebsten auf CGI zurückgegriffen hätte, um in dem Prequel eine junge Version des Helden zu spielen. Mehr dazu findet ihr in dem obigen Kasten.
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