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Seite 2: Crime Boss gespielt: Der Shooter hat das Zeug, Payday 3 die Show zu stehlen

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Die Legende der fetten Beute

Diese Feinde rasen mit Autos, Transportern oder Helikoptern ins Spiel und greifen aus allen Richtungen an - sich irgendwo zu verschanzen funktioniert nicht, Crime Boss baut speziell im späteren Missionsverlauf einen erheblichen Dauerdruck auf.

Diesem Problem steht ihr in erster Linie mit der gewählten Waffe eurer Figur gegenüber: Jede Kämpferin und jeder Kämpfer ist auf die Knarre beschränkt, die er oder sie von Anfang an dabei hat - andere Wummen, die gefallene Gegner zum Beispiel liegen lassen, dürfen nicht aufgesammelt werden, anders als ihre Munition. Übersetzt bedeutet das: Hauptwaffe, Pistole und ein paar Granaten - das war’s. In manchen Aufträgen stehen allerdings noch stationäre Geschütze herum, die ihr natürlich auch benutzen dürft.

Zur zusätzlichen Erschwerung gibt es hier kein Fadenkreuz, geschossen wird grundsätzlich aus der Hüfte beziehungsweise über Kimme und Korn, wenn’s etwas genauer sein soll. Wird eure Figur erwischt, geht ihre Lebensenergie in den Keller, regeneriert sich aber auch schnell wieder, wenn ihr euch kurz zurückzieht. Landen die Feinde dagegen einen Volltreffer, fallt ihr zu Boden und blutet langsam aus.

Während ein Teamkamerad das hoffentlich schnell genug mitbekommt und zur Rettung naht, könnt ihr euch noch mit der Pistole verteidigen. Klappt die Wiederbelebung nicht mehr rechtzeitig, fliegt die verlorene Figur aus dem Spiel und kann für den kompletten Rest des Auftrags nicht mehr ausgewählt werden. Seid ihr dagegen erfolgreich und bringt reiche Beute nach Hause, freut sich nicht nur das Konto, sondern auch der Kader - denn gegen entsprechend viel Ingame-Bargeld dürfen zusätzliche Figuren freigeschaltet werden. Eigene Kämpfer zu designen, wird dagegen nicht möglich sein.

Video starten 1:08 In Crime Boss Rockay City dreht sich alles um große Heists

Die Missionen bauen inhaltlich aufeinander auf und bieten jeweils drei Ziele. Eines davon muss immer erfüllt werden - wie zum Beispiel Drogen, Geld oder Schmuck zu stehlen oder einen bestimmten Boss auszuschalten. Die Erfüllung der anderen beiden dagegen ist euch überlassen: Den Bonus für eine »Clean Execution« erhaltet ihr, wenn ihr treffsicher genug seid, eine Mission zu erfüllen, ohne dabei herumlaufende Zivilisten in Mitleidenschaft zu ziehen. Und optionale Ziele, wie zum Beispiel einen Auftrag in weniger als fünf Minuten zu erledigen, sind am ehesten für Achievement-Jäger gedacht, die eine zusätzliche Herausforderung suchen.

Je nachdem, wie gut ihr euch in den jeweiligen Kategorien anstellt, gibt’s zum Abschluss einer Mission zwischen einem und drei Sterne pro Ziel - und je mehr man davon hat, desto mehr Figuren, Waffen oder Ausrüstung werden freigeschaltet.

Neuversuch macht kluch

Der grundsätzliche Aufbau der Missionen bleibt zwar stets gleich - aber in Details werden sie wie damals schon in Left 4 Dead jedes Mal ein bisschen verändert, wenn man den gleichen Auftrag nochmal startet. So kann es zum Beispiel sein, dass an der Rückseite eines Gebäudes eine Leiter existiert, die euch einen leichten Zugang darauf ermöglicht - oder auch nicht.

Wiederkehrendes Element in den Missionen: Ihr müsst irgendetwas stehlen. Wiederkehrendes Element in den Missionen: Ihr müsst irgendetwas stehlen.

Die in einem Lagerhaus verteilten Drogen befinden sich immer in anderen Kisten, die ihr folgerichtig aufschlagen und durchsuchen müsst. Mal befinden sich ein paar zusätzliche blaue Päckchen in einer Matrjoschka, die man Schicht für Schicht abtragen muss, wobei jede Schicht witzigerweise einen anderen Gesichtsausdruck zeigt - und mal nicht. Das verändert zwar nicht die Mission an sich, aber der Ablauf der Aufträge bleibt dadurch auch im vierten Versuch immer noch spannend.

Jede Figur darf maximal zwei Taschen mit Loot vollstopfen: Habt ihr es eilig und nur eine dabei, bewegt ihr euch zwar etwas langsamer, könnt aber immer noch eure normale Knarre benutzen. Sind beide Taschen zum Bersten gefüllt, ist die Laufgeschwindigkeit deutlich niedriger, außerdem steht euch dann nur noch die Pistole zur Verteidigung zur Verfügung.

Natürlich ist die Aussicht auf mehr Geld am Ende der Mission ein sehr guter Motivator. Aber ist sie auch noch hoch genug, wenn ihr plötzlich einem zweibeinigen Panzer nur mit einem Erbsenspucker gegenübersteht? Im Zweifelsfall dürft ihr die Beute aber auch schnell auf den Boden werfen, um euch mit voller Power zu verteidigen, danach alles wieder einzusammeln und weiterzumachen.

Zwischensequenzen sind hochwertig gestaltet. Zwischensequenzen sind hochwertig gestaltet.

Ice Ice Baby!

Rockay City ist zwar eine fiktive Stadt, aber optisch sehr deutlich von Miami inspiriert: Strände voller Jogger, Yogi, Tänzer oder Bodybuilder, neonfarben beleuchtete Hotels, Palmen, dicke Hochhäuser - gelegentlich fühlt man sich schon ein bisschen nach Vice City zurückversetzt.

Allerdings in ein Vice City der Jetztzeit, denn was die im tschechischen Brünn ansässigen Ingame Studios aus der Unreal Engine 4 rausholen, ist beachtlich: Die realistischen Szenarien sind abwechslungsreich und stimmungsvoll, die Figuren gut animiert, die Stars sehen ihren realen Vorbildern beeindruckend ähnlich.

Rockay City ist optisch deutlich vom Miami der 90er Jahre inspiriert. Rockay City ist optisch deutlich vom Miami der 90er Jahre inspiriert.

Crime Boss wird zwar keine technischen Meilensteine einreißen, sieht aber auf einem nicht gerade mit Streichhölzern befeuerten PC gut aus. Anders als Vice City spielt Crime Boss aber in den 90ern, was man vor allem an den dicken Backstein-Handys sieht, die in den Cutscenes immer wieder mal gezückt werden.

Der Release von Crime Boss: Rockay City erfolgt am 28. März 2023 exklusiv im Epic Games Store - Konsolenversionen für PlayStation 5 und Xbox Series X/S sollen im Laufe des Jahres folgen. 

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