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Crimson Desert: Die Steuerung bringt Spieler gerade reihenweise zur Weißglut, doch dahinter steckt Absicht

Die Steuerung von Crimson Desert treibt euch in den Wahnsinn? Das komplexe Tasten-Chaos ist laut den Entwicklern absolut gewollt.

Insbesondere an der Steuerung mit Maus + Tastatur verzweifeln die Spieler gerade reihenweise. Insbesondere an der Steuerung mit Maus & Tastatur verzweifeln die Spieler gerade reihenweise.

Wenn ihr aktuell fluchend vor dem Bildschirm sitzt, weil sich die Tastenbelegung von Crimson Desert anfühlt wie ein schlecht gemeinter Scherz, seid ihr damit definitiv nicht allein.

Das frisch erschienene Action-Adventure wirft etablierte Genre-Standards gnadenlos über Bord und fordert von euch ab der ersten Minute teils absurde Fingerakrobatik.

Doch bevor ihr Controller oder Tastatur gegen die Wand schmeißt – oder zumindest den Refund-Button sucht: Entwickler Pearl Abyss hat sich bei diesem Wahnsinn tatsächlich etwas gedacht.

Ein Schweizer Taschenmesser am Controller

In einem Interview mit Gamertag Radio hat Marketing-Lead Will Powers die Design-Philosophie hinter der stark kritisierten Steuerung ausführlich erklärt. Das klare Ziel der Entwickler war es, euch im Kampf die absolute spielerische Freiheit zu geben.

Powers beschreibt das Kampfsystem dabei als eine Art »Schweizer Taschenmesser«: Egal ob ihr Angriffe kontert, in den Fernkampf wechselt, mächtige Kombos aneinanderreiht oder Umgebungsobjekte in die Schlacht einbindet – all diese Werkzeuge müssen jederzeit am Controller abrufbar sein.

Gepaart mit den zahllosen Mechaniken der Spielwelt, ließ sich dieses massive Arsenal schlichtweg nicht auf ein simples Layout herunterbrechen. Die Überforderung zu Beginn wird also für spätere spielerische Tiefe billigend in Kauf genommen.

Video starten 3:07 Angeln in Crimson Desert: Wir fangen uns im Open-World-Spiel einen prächtigen Barsch

Frust in der Redaktion

Dass dieser Deal anfangs extrem schmerzhaft ist, haben wir bei unserem großen Test am eigenen Leib erfahren. Unser Tester Tillmann Bier hat über 100 Stunden in der gigantischen Open World verbracht und fasst die Verzweiflung, die gerade auch viele von euch auf Steam spüren, in seinem Fazit treffend zusammen:

»Die schweren Bosskämpfe bergen für mich gar nicht mal das größte Frustpotential, vielmehr sind es das mühselige Sammeln von Ressourcen, das nervige Inventar, die fehlenden Hinweise bei Quests oder die unnötig komplizierte Steuerung, die mir den letzten Nerv rauben.«

Auch unsere weiteren Tester waren von der Steuerung alles andere als begeistert. Mehr dazu lest ihr im Test:

Es gibt jedoch auch gute Nachrichten: Wer sich wirklich durchbeißt, wird belohnt. Wenn ihr die ersten 20 bis 30 Stunden übersteht, was natürlich nicht jedermanns Sache ist, geht die Steuerung langsam in Fleisch und Blut über. Dann ergibt das Tasten-Chaos einen Sinn und lässt euch verstehen, warum die Entwickler so stur daran festgehalten haben.

Wie ergeht es euch aktuell in den Kämpfen? Seid ihr fest entschlossen, die Steuerung zu meistern, damit ihr diese faszinierende Open World genießen könnt? Oder ist es euch die Quälerei nicht wert? Schreibt uns eure Meinungen gerne in die Kommentare!

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