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Deepest Fear: Der stimmungsvolle Horror-Shooter spielt mit einer meiner größten Ängste und hat mich damit an der Angel

Deepest Fear will in große Fußstapfen treten und nimmt sich System Shock, Dead Space und Co. zum Vorbild. Im Horror-Sci-Fi-Mix zählt vor allem eins: Ihr solltet nicht nass werden!

In Deepest Fear wird es ganz schön nass. Wir stellen euch den Horror-Shooter näher vor. In Deepest Fear wird es ganz schön nass. Wir stellen euch den Horror-Shooter näher vor.

Wenn ihr schon mal mit einer Socke so richtig schön in eine Pfütze getreten seid, dann wisst ihr, welch Horror Wasser sein kann! Das dachten sich wohl auch die Entwickler von Variable State und befördern das nasse Element direkt zum Horror-Oberschurken in ihrem neuesten Projekt Deepest Fear.

Das freut mich natürlich doppelt: Ich habe nämlich Angst – sowohl vor feuchten Socken, als auch vor tiefen Gewässern. Und dann nimmt sich das Studio auch noch so hochkarätige Vorbilder wie Dead Space, System Shock 2, BioShock, die Remedy-Spiele, aber auch Filme wie The Thing oder The Abyss.

Wir haben mit Variable State gesprochen und verraten, wie Deepest Fear das Genre der Immersiven Sims wiederbeleben möchte und warum ihr im Horror-Shooter lieber nicht nass werden solltet.

Natalie Schermann
Natalie Schermann

In einem Ägypten-Urlaub ist Natalie mal mit Schnorchel aus einem Boot gesprungen und hat nach unten in die schwarze Tiefe des Meeres geblickt – und eine neue Phobie hat zurückgewunken. Trotzdem oder gerade deshalb liebt sie Horrorspiele, die mit Wasser und Tiefen spielen. Und wenn sie etwas an BioShock erinnert, bekommt das Spiel schon automatisch Pluspunkte.

Video starten 0:45 Deepest Fear - Gegen diesen Shooter tief unterm Meer wirkt Bioshock wie ein Kindergeburtstag

20.000 Meilen unter dem Meer

In Deepest Fear schlüpfen wir in die Rolle von Dr. Danni Carroll, die vom Militär beauftragt wurde, in die Unterwasserstation Neptun herunterzusteigen und dort nach dem Rechten zu sehen. Denn natürlich ist ein geheimes Projekt nach Hinten losgegangen – wie gut, dass Dannis entfremdeter Vater Leiter dieses Projekts ist ...

Das Highlight des Horror-Shooters ist die Wassermechanik. Denn die Monster nutzen Pfützen, um in der Station herumzukommen und sind auch stärker, wenn sie mit beiden Beinen im nassen Element stehen. Wir müssen ihnen also wortwörtlich den Boden unter den Füßen wegschießen, damit sie verwundbarer werden.

Wie es sich für eine Immersive Sim gehört, sollen uns dafür unterschiedlichste Waffen und Tools zur Verfügung stehen. Wir können also selbst entscheiden, wie wir an eine Situation herangehen und uns gegen die glitschigen Kollegen behaupten.

Das gefällt uns

  • Der retro-futuristische Look erinnert an Spiele wie BioShock und bringt eine Menge Charme in den Horror-Shooter. Die Unterwasserstation sieht zwar aus, als wäre sie aus den 1980er Jahren, die Technik ist aber deutlich fortgeschrittener.
  • Das Wasser sieht nicht nur toll aus, wenn es plötzlich einen ganzen Raum flutet – es lässt auch viel Raum für spannende Spielereien, Horror-Elemente und Puzzles.
  • Die kurze Spielzeit: Deepest Fear soll nur etwa 6-10 Stunden dauern, was zwischen all den Zeitfressern schön erfrischend ist.
  • Metroidvania und Puzzles: Wir werden nicht sofort durch die ganze Station spazieren können, manche Bereiche von Neptun sind noch abgesperrt. So brauchen wir beispielsweise ein Tauchgerät, um längere Strecken unter Wasser zurücklegen zu können. Außerdem müssen wir unterschiedlichste Rätsel lösen, um voranzukommen.

Das bleibt noch unklar

  • Will in große Fußstapfen treten: Deepest Fear hat sich ein paar große Vorbilder rausgesucht (System Shock, BioShock, Dead Space, The Thing, etc.). Schafft es das kleine Entwicklerteam, die grandiose Atmosphäre und die schaurige Spielerfahrung seiner Idole einzufangen?
  • Nutzt sich die Wassermechanik zu schnell ab? Im Interview verraten uns die Entwickler zwar, dass sie auch Situationen kreieren wollen, in denen sich der Spieler überlegen fühlt, weil er die Spielmechanik durchschaut und zu seinem Vorteil ausgelegt hat. Horrorspiele leben aber von ihrer Atmosphäre und funktionieren dann am besten, wenn sie Spielmechaniken gut kaschieren können und sich kein Gewöhnungseffekt einstellt.

Ebenso ist noch unklar, wann Deepest Fear erscheinen soll. Einen Termin oder wenigstens Zeitraum geben die Entwickler nicht an – das Spiele stehe noch am Anfang seiner Entwicklung. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, sollten wir neue Details zum Horror-Shooter erfahren.

Fazit der Redaktion

Natalie Schermann
@theycallme_lie

Ich freue mich immer, wenn kleine Entwicklerstudios neue Ideen in ihren Horrorspielen ausprobieren. Schon jetzt sehe ich vor meinem inneren Auge, wie ich durch die dunklen Gänge der Unterwasserstation stolpere und bei jedem Wassertropfen zusammenzucke aus Angst, da könnten gleich glibberige Monster rausfließen. Gleichzeitig habe ich etwas Sorge, dass sich dieses Feature zu schnell abnutzen könnte.

Aber jetzt ist es sowieso noch viel zu früh, um das beurteilen zu können. Ich freue mich sehr darauf, zu sehen, was Variable State aus seiner Idee macht und ob Deepest Fear den Geist seiner großen Vorbilder einfangen kann. Denn mit BioShock-likes bekommt man mich immer!

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