Was für Captain Kirk und die Crew der Enterprise dank des Universalübersetzers reine Routine war, holt die Technologie nun aus der Science-Fiction direkt in unseren Alltag. Das Kölner Unternehmen DeepL hat jetzt eine neue Entwicklungsphase für sein Voice-over-Voice-Projekt eingeläutet.
Wie das Unternehmen bekannt gab, arbeitet ein Team an einer nahtlosen Echtzeit-Sprachübersetzung, die Gespräche künftig flüssig, verzögerungsfrei und sogar mit der vertrauten Stimmfarbe des jeweiligen Sprechers in andere Sprachen übertragen soll.
PLUS
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Große Sprachabdeckung inklusive
DeepL verspricht Unterstützung für mehr als 40 Sprachen, darunter alle offiziellen Sprachen der Europäischen Union sowie unter anderem Arabisch, Japanisch, Chinesisch und Vietnamesisch.
Ein Clou ist dabei, dass DeepL verspricht, dass die Computerübersetzung an den Originalsprecher angepasst wird. Die Ausgabe des Computers soll dabei so ähnlich wie möglich klingen.
Auf einer Testseite könnt ihr euch anhören, wie das bei verschiedenen Sprachen momentan aussieht.
Bereits diesen Monat starten erste Tests
Mit gleich vier verschiedenen Produkten, die auf der Technologie basieren, möchte DeepL auf die Bedürfnisse verschiedener Gruppen eingehen:
- Meetings: Hier soll es Echtzeit-Übersetzung von Sprache in Microsoft Teams und Zoom geben. Teilnehmer sprechen in ihrer Muttersprache, die Empfänger hören die Inhalte in einer gewählten Sprache.
- Konversationen: Richtet sich vor allem an den mobilen Einsatz und soll plattformübergreifende Übersetzungen bieten.
- Gruppenkonversationen: Soll den mehrsprachigen Austausch in Gruppen erleichtern.
- API: Unternehmen wird eine Schnittstelle bereitgestellt, um Funktionen in interne Anwendungen und Tools zu integrieren.
Während Zugriff auf die API bereits im Early-Access ist, sollen die anderen Funktionen in den nächsten Monaten ebenfalls in Testphasen starten.
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Dass DeepL es mit seinem Echtzeit-Dolmetscher ernst meint, zeigt der rasante Rollout der neuen Funktionen. Die gerade frisch vorgestellte »DeepL Voice-to-Voice«-Produktreihe knüpft nahtlos an die kürzlich veröffentlichte API an und macht Live-Gespräche über Sprachgrenzen hinweg greifbar. Während »Voice for Conversations« für spontane Gespräche auf Mobilgeräten und im Web ab sofort verfügbar ist, steht für die tiefe Integration in Videokonferenzen ab Juni ein Early-Access-Programm bereit.
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