Seite 3: Die besten Gaming-Monitore 2024: So wählt ihr den richtigen aus FHD, WQHD, 4K und Ultrawide

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Fragen und Antworten rund um Gaming-Monitore

Wir haben die häufigsten Fragen aus der Community rund ums Thema Gaming-Monitore gesammelt und beantworten sie auf dieser Seite.

Welcher Monitor eignet sich am besten für das Home Office?

Wenn es um Produktivität geht, ist möglichst viel Platz auf dem Desktop einer der wichtigsten Faktoren, um all die Fenster und Programme unterzubringen, die man in der heutigen Arbeitswelt gleichzeitig im Auge behalten muss. Ob man dies nun mit zwei 16:9-Bildschirmen oder einem Ultrawide-Monitor erreicht, hängt vom eigenen Geschmack und Setup ab.

Ausreichend Ergonomie-Einstellungen sind für eine gesunde Körperhaltung von Vorteil. Mindestens höhenverstellbar und neigbar sollte ein PC-Monitor sein. Mit einer VESA-Monitorhalterung gewinnen ergonomisch eingeschränkte Bildschirme etwas Bewegungsfreiheit. Viele günstige Gaming-Monitore reduzieren ihre Anschlussmöglichkeiten auf HDMI und DisplayPort. Wer mehrere Geräte, wie Gaming-PC und Arbeits-Laptop nutzt, profitiert hier von zusätzlichen USB-Anschlüssen, USB-C samt DisplayPort Alt Mode und PowerDelivery sowie einem KVM-Switch, um sich Kabelsalat und nerviges Umstecken von Maus und Tastatur zu ersparen.

Um gut an einem Monitor arbeiten zu können, sind hohe Bildwiederholraten zweitrangig. Es sei denn, ihr wollt an dem Monitor nach der Arbeit auch zocken. Features wie Blaulichtfilter oder eine automatische Helligkeitsregelung können sich augenschonend auswirken. Das Bild sollte ausreichend scharf sein (mindestens um die 100 PPI) und Texte gut leserlich darstellen können. Vor allem OLED-Displays haben hier oft noch Schwierigkeiten.

Was ist besser: zwei Monitore oder Ultrawide?

Das kommt ein wenig auf euren Geschmack und euer gewünschtes Setup an. Mit einem Ultrawide-Monitor spart ihr euch zum Beispiel einen Standfuß auf dem Schreibtisch, falls ihr keine separate Monitorhalterung verwendet. Und wenn euer Lieblingsspiel Formate wie 21:9 und 32:9 unterstützt und eure Grafikkarte das leistet, kann das extrem viel Spaß bedeuten. Nutzt ihr aber möglicherweise auch Videospielkonsolen am Schreibtisch, und wollt keine schwarzen Balken auf dem Monitor, kann ein Setup aus zwei 16:9-Screens von Vorteil sein.

Bei zwei Bildschirmen könnt ihr einen abschalten, wenn ihr den zweiten nicht benötigt. Bei einem technischen Defekt vermeidet ihr zudem den Totalausfall mit einem Backup-Monitor und könnt einen der Bildschirme im Hochformat betreiben (Pivot ist im Ultrawide-Format ohne separate Halterung kaum möglich). Natürlich ist auch ein Hochkant-Bildschirm neben einem Ultrawide-Monitor eine Möglichkeit. Probiert einfach ein wenig herum, um die für euch speziell passende Lösung zu finden.

Ist ein Gaming-Monitor besser als ein TV?

Das kommt ein bisschen darauf an, wie ihr das Gerät nutzen möchtet und ob ihr gerade eine guten Deal findet. Im Vergleich zu Monitoren müsst ihr bei Fernsehern meist auf Anschlüsse wie DisplayPort, USB-C samt PowerDelivery und DisplayPort Alt Mode und USB-Hub samt KVM-Switch verzichten. Auch die Bildwiederholrate steigt bei Fernsehern nicht in exorbitante Höhen wie 360 Hz und ihr seid auf das 16:9-Format festgelegt. Andererseits bekommt ihr gute OLED-TVs oft zu einem deutlich niedrigeren Preis als vergleichbare Gaming-Monitore, wenn euch die Bildqualität für Spiele der wichtigste Faktor von allen ist.

Mit der Frage "Fernseher vs. Monitor" hat sich auch schon Tech-Redakteur Maxe Schwind auseinandergesetzt:

Wie teuer ist ein guter Gaming-Monitor?

Gute Gaming-Monitore gibt es schon für um die 150 Euro, wie zum Beispiel den ViewSonic VX2418C. In der Regel handelt sich dabei aber nur um Full-HD-Monitore mit Bildschirmdiagonalen bis zu 27 Zoll. Der Vorteil ist jedoch, dass für hohe Framerates keine High-End-Grafikkarte erforderlich ist. Für Top-FHD-Monitore mit 360 Hz kann man bis zu 500 Euro ausgeben. Zu diesem Preis bekommt man aber auch schon gute QHD-Bildschirme mit IPS-Display.

Für ein OLED-Panel mit 2.560 x 1.440 Pixeln muss man mit 900 Euro rechnen. Ordentliche 4K-Monitore zum Zocken kosten heute nicht mehr die Welt und sind ebenfalls bereits ab 500 Euro zu haben. Allerdings muss man hierfür entsprechende GPU-Leistung einberechnen, um die hohe Bildwiederholraten überhaupt nutzen zu können. Für UHD-Bildschirme mit OLED sollte man 1.000 Euro und je nach Ausstattung mitunter auch deutlich mehr einplanen.

Wie viel Zoll sollte ein Gaming-Monitor haben?

Das kommt zum einen darauf an, wie viel Platz ihr zur Verfügung habt. Für die meisten Schreibtische und Gaming-Desks sind Monitore mit 24 - 27 Zoll geeignet. Vor allem dann, wenn ihr zwei Bildschirme nebeneinander stellen möchtet. Ab einer Größe von 32 Zoll kann es auf manchen Schreibtischen schon eng werden und auch Ultrawide-Bildschirme benötigen einiges an Platz.

Unter Umständen bietet sich hier aber auch einfach ein größerer Schreibtisch an, denn diese sind in Sachen Anschaffungen oft noch der kleinere Kostenwert. Inzwischen werden sogar Gaming-Desks produziert, die für zwei Spielende vorgesehen sind:

Im Gegenzug habt ihr aber natürlich einen größeren virtuellen Desktop. Wichtig ist allerdings auch, welche Auflösung für euch infrage kommt. Darauf gehen wir im Abschnitt zur passenden Auflösung ein.

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