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Die besten Gaming-Monitore für Spieler - Kaufberatung Spieler-TFTs

Full HD, WQHD oder 4K mit 60 Hz, 144 Hz oder sogar 240 Hz? Wir empfehlen Gaming-Monitore für jeden Anspruch und jeden Preisbereich.

von Nele Wobker,
05.06.2020 19:41 Uhr

Unsere Gaming-Monitor-Kaufberatung hilft euch bei der Wahl des richtigen Bildschirms für jedes Budget und jeden Anspruch. Unsere Gaming-Monitor-Kaufberatung hilft euch bei der Wahl des richtigen Bildschirms für jedes Budget und jeden Anspruch.

Nele_Wobker

Welcher ist der beste Monitor für Gamer? Viele Spieler setzen auf Curved-Displays, andere wollen 4K oder 240 Hz und wieder andere achten vor allem auf den Preis. Einigkeit herrscht in einem Punkt: Der Bildschirm muss Spaß machen beim Zocken. Wir haben verschiedene Monitore unter die Lupe genommen und empfehlen unsere Favoriten.

Kommt es auf die Größe an? Geht es bei dieser Frage um Gaming-Monitore lautet die Antwort ganz klar ja! Die Ansprüche, die Spieler an ihren Monitor stellen sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Wichtig ist, von wo aus gezockt wird. Ob am Schreibtisch, vom Sofa aus oder auf der Dachterasse liegend hat wohl den größten Einfluss darauf, an welchem Bildschirm wir sitzen.

Inhaltsverzeichnis

Auf Seite 1 stellen wir die Tipps der Kaufberatungs-Redaktion in verschiedenen Preisbereichen vor. Wir haben die besten Gaming-Monitore für jeden Anspruch und jedes Budget.

Auf Seite 2 stellen wir Alternativen zu unseren Favoriten in verschiedenen Kategorien vor.

*Die hier aufgeführten Angebote sind mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr GameStar: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision.

Preis-Leistungs-Tipp: Alienware AW2720HF

Alienware Der Alienware AW2720HF von Dell glänzt mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis und kostet etwa 500 Euro bei Amazon.*

Viel Bild fürs Geld: Dells Alienware AW2720HF ist ausnahmsweise nicht ganz so teuer wie andere Geräte mit diesem Label und überzeugt trotzdem mit einem starken Bild. Das verbaute IPS-Panel bietet mit 1 ms GtG (Grey to Grey) genau so schnelle Reaktionszeiten wie VA oder TN und glänzt noch dazu mit starken Farben. Das Full-HD-Panel richtet sich mit 240 Hz und einer Helligkeit von 350 cd/m² an Spieler aller Genres, wodurch Shooter genauso viel Spaß machen werden wie Anno 1800. Zu viel Technik-Geschwafel? Hier geht's zur Erklärung der Fachbegriffe.

Pro:

  • Farbstarkes IPS-Panel
  • Schnelle Reaktionszeiten
  • FreeSync und G-Sync kompatibel
  • Hohe Blickwinkelstabilität

Contra:

  • Nur Full-HD
  • Leichtes Backlight-Bleeding
  • Keine Fadenkreuz-Option im OSD

Dell Alienware AW2720HF bei Amazon kaufen*

Groß wie ein TV, aber schneller: Asus ROG PG43UQ

Alternate Der Asus ROG PG43UQ vereint alles, was an Monitoren toll ist, kostet aber bei Alternate circa 1.530 Euro.*

Groß und trotzdem schnell: Wer einen Bildschirm jenseits der 32 Zoll zum Spielen sucht, landet schnell bei klassischen Fernsehern, wo die Panels zwar groß aber nicht gut sind. Der Asus ROG PG43UQ vereint 4K mit 43 Zoll und 144 Hz. Für den stolzen Preis gibt es außerdem FreeSync und G-Sync. Die Reaktionszeit liegt bei ungefähr 4 ms GtG. Ideal für Spieler, die einen großen Monitor wollen, aber nicht auf schnelle Bilder verzichten möchten.

Pro:

  • VA-Panel mit 4K
  • Hohe Helligkeit
  • Hohe Farbraumabdeckung
  • Starkes Kontrastverhältnis

Contra:

  • Sehr teuer
  • Reaktionszeit nicht gut vergleichbar

Asus ROG Swift PG43UQ C24G1 bei Alternate kaufen*

Curved für Immersion: AOC Gaming CU34G2

Amazon Wer es kurvig mag, ist mit dem AOC Gaming CU34G2 gut bedient. Er kostet etwa 460 Euro bei Amazon.*

Immer alles im Blick: Mit einem Curved-Monitor geht auch im Augenwinkel die Post ab. So lassen sich Rennspiele wie Dirt Rally 2.0 noch intensiver erleben. Der AOC Gaming CU34G2 ist mit seinem 34 Zoll großen Panel im 21:9-Format für alle Spiele geeignet, die eine möglichst breite Übersicht fordern. Das schnelle VA-Panel kommt zudem mit einer Reaktionszeit von 1 ms und einer Helligkeit von 300 cd/m². Beim Kauf empfiehlt es sich aber genau auf die Bezeichnung zu achten. Mit "X" am Ende gibt es 144 Hz, ohne nur 100 Hz - dafür aber günstiger.

Pro:

  • Ultra-Weitwinkel sorgt für gute Übersicht
  • Schnelles VA-Panel
  • Hersteller garantiert flimmerfreies Display

Contra:

  • Braucht viel Platz

AOC Gaming CU34G2 bei Amazon kaufen*

Budget-Monitor für unter 200 Euro: AOC 24G2U/BK

Alternate Gut und günstig ist der AOC 24G2U/BK - bei Alternate für 200 Euro.*

Günstig bedeutet nicht gleich schlecht: Für den schmalen Geldbeutel bietet sich der AOC 24G2U/BK an. Dieser Gaming-Monitor ist mit 24 Zoll zwar nicht besonders groß und besitzt "nur" eine Full-HD-Auflösung, das farbstarke IPS-Panel bietet dafür aber auch im günstigen Segment 144 Hz, eine Reaktionszeit von 1 ms und mit 250 cd/m² eine akzeptable Helligkeit. Hinzu kommt die IPS-typische hohe Blickwinkelstabilität. Damit lassen sich locker Spiele wie The Elder Srolls Online oder Warcraft 3: Reforged spielen, ohne dass die Augen müde werden.

Pro:

  • Sehr günstig
  • Farbstarkes IPS-Panel
  • 144 Hz und hohe Blickwinkelstabilität

Contra:

  • Leichtes Backlight-Bleeding
  • Helligkeitswert dürfte gern höher sein

AOC 24G2U/BK bei Alternate kaufen*

Das ist wichtig beim Kauf eines Gaming-Monitors

Standort bestimmt Größe: Die Frage nach der Größe eines Monitors richtet sich auch nach dem Standort. Ein 27 Zoll großer Bildschirm eignet sich gut, um an einem Schreibtisch direkt davor zu sitzen. Größere Modelle sollten weiter weg aufgestellt werden. Eine Sonderform sind Curved- und Ultra-Wide-Monitore. Hier gehen die Abmessungen hauptsächlich in die Breite, wodurch ein 32 Zoll großes Curved-Display im 21:9-Formt am Ende kaum höher ist, als ein 22-Zoll-Bildschirm im 16:9 Format.

Auflösung und Bildwiederholrate: Auch hier sollte die Größe des Bildschirms unbedingt mit einbezogen werden. Auf einem 27-Zoll-Panel sind die einzelnen Pixel bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten schon ganz gut mit bloßen Augen zu sehen. Das fällt, je nachdem wie weit der Monitor entfernt ist, mehr oder weniger stark ins Gewicht. Ein 4K-Panel spielt seine Stärken eher bei größeren Diagonalen aus, sorgt aber auch bei kleinen Bildschirmen für ein deutlich schärferes Bild. Bei 144 oder gar 240 Hz wirkt das Bild zudem deutlich flüssiger.

Schnelle Titel wie Call of Duty: Modern Warfare profitieren von hohen Bildwiederholraten. Schnelle Titel wie Call of Duty: Modern Warfare profitieren von hohen Bildwiederholraten.

Panel beeinflusst Reaktionszeit: Bei der "richtigen" Paneltechnologie für Spieler wird viel gestritten. Aufgrund der schnelleren Reaktionszeiten galten lange VA- und TN-Panel als die bessere Wahl. Mittlerweile haben aber auch IPS-Panels deutlich aufgeholt. Diese bieten meist bessere Farben und eine höhere Blickwinkelstabilität, die Reaktionsgeschwindigkeit ist aber einen kleinen Tick langsamer.

FreeSync und G-Sync: Beide haben die gleiche Aufgabe, sie sollen Tearing und Ruckler verhindern. Dafür synchronisieren sie das Signal der Grafikkarte mit der Bildwiederholrate des Monitors und passen die Bildwiederholrate an die GPU an. Wenn die GPU in einer aufwändigen Szene nur 40 fps schafft, zeigt der Monitor auch nur 40 Bilder. In der nächsten Szene schafft die GPU dann 70 fps und sofern der Monitor das darstellen kann, zeigt er nun 70 Bilder.

Das bedeutet Reaktionszeit: Damit ist die Dauer gemeint, die ein Pixel benötigt, um seinen Zustand zu wechseln. Je geringer diese Dauer ist, desto schärfer ist das Bild auch bei schnellen Bewegungen in Spielen oder Filmen. Langsame Reaktionszeiten können zu Schlieren und Unschärfen führen. Hersteller geben die Reaktionszeit häufig als BWT (black to white) an. Der ist meist niedrig und klingt toll, relevanter ist aber der GtG-Wert (Grey to Grey). Wir empfehlen nur Monitore mit einer Reaktionszeit von weniger als 10 ms GtG.

Helligkeit und Farben: Wer Nachts bei gedimmten Licht zockt, profitiert nicht wirklich von einem hohen Helligkeitswert. Dieser ist aber dann relevant, wenn bei Tageslicht in hellen Räumen oder mit der Sonne im Rücken gezockt wird. Von einer guten Farbdarstellung profitieren Gamer vor allem dann, wenn der künstlerische Anspruch eines Spiels in den Vordergrund tritt. In schnellen Multiplayer-Games kommt es eher auf schnelle Reaktionszeiten statt Farben an.

Was bringt Curved: Das Zauberwort ist Immersion. Ein gebogenes Display deckt den Bereich in den Augenwinkeln besser ab und schirmt den Spieler besser ab. Dabei profitieren unterschiedliche Spiele-Genres unterschiedlich stark von der Biegung. In Rennspielen und Shootern kann eine Bewegung im Augenwinkel durchaus einen Vorteil bringen, bei Rollen- und Strategeispielen ist dieser Aspekt eher zweitrangig. Das Curved Design erfordert zudem eine besondere Auflösung, die sich auch auf die Leistung der Grafikkarte auswirkt.

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