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Bestenliste Gaming-Mäuse - Kaufberatung März 2018

Wir empfehlen die besten Spieler-Mäuse von Logitech & Co, inklusive drahtlosen Mäusen und symmetrischen Modellen für linke Hände.

von Nils Raettig, Christoph Liedtke,
15.03.2018 15:12 Uhr

Kaufberatung Gaming-Mäuse März 2018 - Der erste »wahre Esports-Sensor«?

Nils Raettig
@nraettig

Seit unserem letzten Update zu den besten Gaming-Mäusen hat sich auf dem Markt nicht allzu viel getan, auch die Preise sind weitgehend stabil geblieben. Einen potenziellen neuen Kandidaten für ein zukünftiges Update gibt allerdings, genauer gesagt die SteelSeries Rival 600 mit anpassbarem Gewicht.

Sie verwendet gleich zwei Sensoren, allerdings nicht in der bereits von anderen Mäusen wie der Epicgear Anura bekannten Kombination aus einem Infrarot- und einem Laser-Sensor. Stattdessen stellt die Rival 600 dem »TrueMove 3«-Sensor auf Basis des PixArt 3360 einen zusätzlichen Tiefensensor zur Seite. Er dient dem Zweck, zu erkennen, ob die Maus angehoben wird, um die Position zu verändern. So sollen sich ungewollte Bewegungen besonders effektiv verhindern lassen.

Den TrueMove-Sensor bezeichnet Steelseries gleichzeitig wenig bescheiden als den »weltweit ersten wahren Eins-zu-Eins-Esports-Sensor«, da er Bewegungen im Gegensatz zu anderen Sensoren ohne Verzögerung oder Interpolation (beziehungsweise eins zu eins) umsetzen soll. Allerdings muss erst ein Test zeigen, wie viel in der Praxis hinter diesen Versprechen steckt.

Allgemeine Infos

Mäuse gibt es in jeder Preisklasse - von fünf bis weit über 100 Euro. Viele Modelle fallen unter dem Deckmantel der »Profi-Spieler-Ausrüstung« aber eher durch überzogene Preise als durch angemessene Qualität auf. Mittlerweile werben Dutzende Spielermäuse mit neuen Superlativen und besonderen Features um eure Gunst – hier den Überblick über Sinn und Unsinn zu behalten, fällt nicht immer leicht.

Daher solltet ihr euch vor dem Kauf einer neuen Maus Gedanken über eure individuellen Anforderungen und eure Spielweise machen. Mit welcher Griffart und in welcher Auflösung ihre spielt, ob ihr Sonderfunktionen wie ausgefeilte Treiber mit Makrofunktionen und frei programmierbaren Tasten wünscht oder ob ihr gar die (teuren) kabellosen Modelle bevorzugt, sind Fragen, deren Klärung vor der Suche nach konkreten Modellen hilfreich ist.

In unseren Maus-Empfehlungen für Spieler konzentrieren wir uns ausschließlich auf spieletaugliche Mäuse, die ihre Stärken sowohl in Ego-Shootern als auch in Strategie- oder Action-Titeln voll ausspielen, euch aber auch bei fummeliger Bildbearbeitung zuverlässig zur Seite stehen. Schon ab 10 Euro gibt es zahllose Mäuse zu kaufen. Die teureren Modelle besitzen aber in der Regel bessere Ergonomie, mehr Tasten, eine höhere Verarbeitungsqualität und eine noch höhere oder zumindest exakter justierbare Genauigkeit beziehungsweise Abtastrate, auch »dpi« (dots per inch) oder »cpi« (counts per inch) genannt.

Unterteilt in die Preiskategorien »bis 30 Euro«, »bis 50 Euro« und »ab 50 Euro« nennen wir jeweils mehrere Tipps für Spieler. Außerdem empfehlen wir jeweils drei kabellose und drei symmetrische Mäuse, die sich auch für die Bedienung mit der linken Hand uneingeschränkt eignen.

Handhabung und Ergonomie

Noch vor der verbauten Technik ist das Wichtigste an einer guten Maus in erster Linie ihre Form und Ergonomie. Will die Maus einfach nicht mit eurer individuellen Handgröße oder Maushaltung harmonieren, kann der Sensor noch so fortschrittlich sein, die Bedienung der Maus wird euch niemals zufrieden stellen. Im schlimmsten Fall ärgert ihr euch sogar täglich über die unbequeme Haltung oder bekommt nach einiger Zeit Schmerzen in Hand oder Handgelenk. Hier ein Überblick der gängigsten Griffarten:

Palm-Grip Die für euch angenehmste Haltung der Maus ist sehr wichtig. Führt ihr die Maus eher mit der ganzen Handinnenfläche inklusive aufgelegtem Handballen, gehört ihr zu der Fraktion der Palm-Grip-Spieler. In diesem Fall sind eher große, ergonomisch geformte Mäuse empfehlenswert, je nach Wunsch auch mit ausladender Ablage für Ring- und kleinen Finger.

Fingertip-Grip Falls ihr die Maus mit den Fingerspitzen ohne aufliegenden Handballen steuert, nutzt ihr den Fingertip-Grip. Dieser Griff ermöglicht in der Regel schnellere Bewegungen auf dem Mousepad, ist aber etwas ermüdungsanfälliger. Die meisten Mäuse eigenen sich allerdings gut für den Fingertip-Griff, auch die Handgröße spielt für diese Griffart eine untergeordnete Rolle.

Claw-Grip Die dritte Griffart, der sogenannte Claw Grip, ist vorranging unter Spielern schneller, klickintensiver Spiele verbreitet. Hierbei stabilisiert der Spieler die Maus mit dem Handballen, die Finger sind wie eine Kralle geformt und klicken nahezu im 90 Grad Winkel auf die Feuertasten. Dadurch lassen sich noch etwas schnellere Klick-Folgen realisieren. Claw-Grip-Spieler führen die Maus meistens mit eher hohen DPI-Zahlen, da weites Herumgleiten mit der Maus (durch niedrige Empfindlichkeit bedingt) mit dieser Griffart auf Dauer ziemlich anstrengt.

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