Die bekannte, orangefarbene Figur der Maus aus »Die Sendung mit der Maus«, ein Denkmal für Neugier und eine Ikone für Generationen, wurde Opfer eines Brandanschlags. In der Nacht zum Samstag, dem 26. Juli 2025, setzten Unbekannte die Skulptur am Kölner Rheinauhafen in Brand und hinterließen einen angekokelten, traurigen Anblick.
Angriff auf ein Stück Kindheit
Die lebensgroße Kunststofffigur im Rheinauhafen war stets ein beliebtes Fotomotiv und ein Treffpunkt für Familien. Nach der Tat, bei der vor allem die rechte Seite der Maus schwer beschädigt wurde, hat die Kölner Polizei die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Feuer aufgenommen.
Der materielle Schaden ist das eine, doch der ideelle Schaden wiegt für viele schwerer.
Der Angriff auf die Maus ist für viele ein Angriff auf die eigene Kindheit, auf ein Symbol für Wissen, Toleranz und die unbeschwerte Zeit vor dem Bildschirm, in der die Welt erklärt wurde. Diese Tat trifft nicht nur die Kölner, sondern alle, die mit den Lach- und Sachgeschichten aufgewachsen sind.
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Die Antwort der Kölner ließ nicht lange auf sich warten: Kaum war die Nachricht publik, strömten Menschen zur beschädigten Figur. Anstatt sich jedoch nur zu empören, begannen sie zu handeln: Vor allem Kinder und ihre Eltern begannen, die Brandwunden der Maus mit hunderten bunten Pflastern zu bekleben.
Neben den Pflastern wurden auch Genesungskarten mit Aufschriften wie »Gute Besserung, liebe Maus!«, selbst gemalte Bilder und Blumen niedergelegt.
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Der Sender hat bereits angekündigt, dass es seiner Maus schon bald wieder besser gehen soll. Die Statue wird am Freitagvormittag von ihrem Platz entfernt und ins Krankenhaus
verfrachtet. Laut Matthias Körnig vom WDR-Kinderprogramm wird sie gesund gepflegt und künftig vielleicht auch nicht mehr ganz allein
an ihrem Platz stehen.
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