Seite 2: Dragon Age: The Veilguard auf dem Steam Deck klingt unmöglich, läuft mit ein paar Tricks aber erstaunlich gut

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Ein bisschen Aufräumen

Genau wie ein Tauchgang im trüben Wasser hat sich meine Suche nach den optimalen Einstellungen von Dragon Age: The Veilguard auf dem Steam Deck auch angefühlt.

Immerhin: Es gibt viele Anpassungsmöglichkeiten, sowohl im Hinblick auf Barrierefreiheit, Interface und Gameplay als auch für Grafik und Performance.

Es kann sich für euch lohnen, einen Blick in die Einstellungsmöglichkeiten von Barrierefreiheit, Gameplay und Interface auf dem Steam Deck zu werfen, da ihr hier unter anderem die Möglichkeit bekommt, den Bildschirm etwas aufzuräumen. Das hat dann natürlich einen positiven Effekt, dass ihr mehr von der Welt seht, wenn Minimap und Co nicht konstant eingeblendet werden.

Mit ein paar Kniffen kann Veilguard auch auf dem Steam Deck gut aussehen. Mit ein paar Kniffen kann Veilguard auch auf dem Steam Deck gut aussehen.

Veilguard ist sehr userfreundlich, was die Anpassung der Spielerfahrung angeht, was sich auf dem Steam Deck doppelt auszahlt.

Meine Experimente auf meinem Steam Deck OLED haben sich vor allem auf diese Kategorien beschränkt:

  • Anzeige: Anzeigemodus, Kalibrierung, Hochskalierung
  • Grafik: Voreinstellungen, Texturen, Licht und Schatten, Raytracing, Geometrie, Kameraeffekte

Die besten Einstellungen auf dem Steam Deck

Seit Release habe ich viel herumexperimentiert, um eine ausgeglichene Balance aus Performance und Grafik zu bekommen. Ich bin ein wenig zu verwöhnt von der wunderschönen PC-Version und wollte ungern auf die visuell dichte Atmosphäre von Veilguard verzichten, wenn ich auf den Handheld wechsle.

Nach vielen Versuchen sind das hier die Einstellungen, die ich euch empfehlen würde:

Die wichtigste Anpassung, die ich euch ans Herz legen möchte, ist bei der Hochskalierung INTEL XESS statt FSR zu wählen und von Ultra-Leistung auf Leistung zu schalten. Diese kleine Einstellung hat schon große Auswirkungen auf den Look des Spiels. Tut euch selbst einen Gefallen: Ändert das – selbst, wenn ihr sonst nichts ändern wollt.

Mit den in den Screenshots zu sehenden Settings bewegt sich meine Framerate (auch im Endgame) in der Regel zwischen 35 und 55 fps. Das sind zwar noch immer beträchtliche Sprünge, hängt aber auch davon ab, ob ich gerade erkunde, kämpfe oder mir eine Cutscene ansehe – und in welchem Bereich ich mich gerade befinde.

Denn die große Ausnahme bildet der Arlathan-Wald. Die malerische Heimat der Schleierspringer verlangt mit ihrem herbstlichen Detailreichtum dem Steam Deck alles ab und drückt die Frames oft sogar auf unter 20. Über 30fps kam ich hier bisher nie, egal mit welchen Einstellungen.

Fazit

Rae Grimm
Rae Grimm

Mein erster Eindruck von Dragon Age: The Veilguard auf dem Steam Deck hat in mir nostalgische Gefühle ausgelöst. Nicht nur, weil ich endlich wieder nach Thedas durfte. Auch weil das RPG mich an eine Zeit erinnerte, in der ich gebannt auf den Röhrenmonitors des Gaming-ungeeigneten Familien-PCs im Computerzimmer starrte, während mein neuestes Videospiel langsam vor sich hin ruckelnde, weil ihm und mir Konzepte wie Framerate oder Grafik vollkommen fremd waren.

Zum Glück gehört dieser nostalgische Trip zum Zeitpunkt dieses Artikels dank Patch 1.0 der Vergangenheit an. Zwar hätte ich euch auch vorher nicht von der portablen PC-Version abgeraten, allerdings hättet ihr mit viel mehr Einschränkungen leben müssen als es nun der Fall ist.

Sicher, weder visuell noch in Sachen Performance kommt Dragon Age: The Veilguard auf dem Steam Deck an die Versionen für PC, PS5 oder Xbox Series S/X heran, trotzdem ist es eine gelungene Umsetzung, deren Spaß auf dem Handheld nicht abbricht. Veilguard wird mich jedenfalls noch auf einigen Bahnfahrten begleiten.

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