Drei Jahre Windows 10 - Viele Updates, viele Verbesserungen

Am 29. Juli 2015 wurde Windows 10 veröffentlicht. Drei Jahre später hat sich das Betriebssystem, dem kein weiteres Windows folgen soll, in vielen Bereichen verändert.

von Georg Wieselsberger,
30.07.2018 10:21 Uhr

Windows 10 hat sich in drei Jahren deutlich verändert.Windows 10 hat sich in drei Jahren deutlich verändert.

Windows 10 ist laut Microsoft das letzte Windows, denn ein Windows 11 soll es nicht mehr geben. Stattdessen wird das Betriebssystem immer wieder aktualisiert, erweitert und den Bedürfnissen angepasst. Am 29. Juli 2018 wurde Windows 10 nun drei Jahre alt und in der Vergangenheit bedeutete das, dass eine Ablösung durch eine neuere Windows-Version bevorstand. Doch da dies bei Windows 10 nicht der Fall ist, vergleicht Neowin das heutige Windows 10 Version 1803 mit dem Windows 10, wie es im Juli 2015 veröffentlicht wurde.

Mehr Privatsphäre als vor drei Jahren

Bei der Installation gibt es inzwischen beispielsweise deutlich mehr Möglichkeiten, die Privatsphäre-Einstellungen anzupassen. Das war auch einer der besonders oft genannten Kritikpunkte an Windows 10 bei der Markteinführung. Auch das Startmenü hat sich verändert - und laut Neowin nicht nur zum Besseren. Microsoft habe sich dazu entschieden, verschiedene Apps und Spiele vorab zu installieren, die mit Windows nichts zu tun haben. Früher habe das Startmenü daher klarer und simpler ausgesehen.

Seit Windows 10 Version 1607 gibt es nun ein dunkles Design, das ursprünglich von Windows Phone stammt. Inzwischen haben fast alle Bereiche von Windows 10 auf Wunsch ein dunkles Design. Seltsamerweise übernimmt der Browser Edge diese Einstellung aber nicht von Windows 10, sondern muss von Hand umgestellt werden. Dafür hat Microsoft dem Browser die anfangs vermissten Erweiterungen spendiert.

Im Frühjahr 2017 kam der Game Mode für Windows 10, der mittlerweile auch mehr kann als zu Beginn, wir haben uns den Spielemodus erst kürzlich wieder angesehen und zeigen, was er bringt im folgenden Artikel:

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Windows Ink, besseres OneDrive, Fluent Design

Vor allem für Tablets gibt es seit Version 1607 auch Windows Ink, das sich dort sehr umfangreich und praktisch einsetzen lässt. die UWP-App von Skype ist seit dem Anniversary Update ebenfalls Teil von Windows 10. Der Cloud-Speicher OneDrive kann in der neuesten Version Dateien auf Wunsch direkt On-Demand liefern, ohne dass sie in einem Ordner auf dem Rechner synchronisiert sein müssen. Das konnte zwar schon Windows 8.1, doch bei Windows 10 fehlte dieses Feature bis Herbst 2017.

Auch Cortana wurde verbessert und das neue Fluent Design bietet unter anderem Transparenz-Effekte, die die Darstellung deutlich verschönern. Unter der Haube gibt es natürlich noch viel mehr Veränderungen und Microsoft arbeitet bereits am nächsten Content-Update für den Herbst 2018.

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