Ist Heinrich von Skalitz versehentlich in die Welt von Game of Thrones gestolpert? Diesen Eindruck haben gerade einige Fans von Kingdom Come: Deliverance 2, die A Knight of the Seven Kingdoms von HBO angucken. Denn tatsächlich sind sich die beiden Hauptfiguren von Spiel und Serie verblüffend ähnlich – längst nicht nur beim Aussehen.
Die beiden Fandoms, die naturgemäß eh schon Überschneidungen haben, schütteln einander gerade begeistert die Hände und finden immer neue Parallelen. Wir haben uns mal unauffällig in die feiernde Menge gemischt.
Was macht Dunk und Heinrich so ähnlich?
Ein junger Mann mit wenig Bildung, aber starken Händen und einem Herzen voller Ehrgefühl, der aus Versehen in politisch heikle Ereignisse gerät und sich plötzlich in einer wichtigen Rolle wiederfindet. Er muss sich auf einmal in noblen Kreisen bewegen, wächst dabei völlig über sich hinaus und sammelt schließlich mächtig Ansehen.
Dunk und Heinrich träumen beide vom ruhmreichen Ritterleben, auch wenn ihr Alltag zunächst wenig danach aussieht. Sie sind beide überraschend talentiert im Schwertkampf, verlässlich wie der Sonnenaufgang, benehmen sich ein bisschen grummelig, werden verdächtig schnell schmutzig, haben permanent Hunger, treten den Reichen und Mächtigen auf die Füße (in Dunks Fall ganz wörtlich) und beide geraten an einen blonden, arroganten Mistkerl von Adelsspross, der sie schnell zur Zielscheibe wählt.
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A Knight of the Seven Kingdoms: Im Trailer lernen wir die Hauptfigur besser kennen, die nicht Heinrich heißt
Gut, in Heinrichs Fall entpuppt sich besagter Mistkerl als treuer Kamerad und später bester Freund (oder wahlweise Liebe seines Lebens), was man von Dunk und Aerion Targaryen eher weniger behaupten kann.
Und einen Egg hat Heinrich auch nicht an seiner Seite. Aber er würde garantiert mit genauso viel Augenrollen und Opferbereitschaft auf einen jungen Knappen aufpassen, wie Sir Duncan das für seinen glatzköpfigen Schatten tut.
Kein Wunder, dass sich viele Fans vorstellen, Heinrich und Dunk wären definitiv Freunde geworden, wenn sie einander treffen würden. Essen wäre direkt die stabile Basis einer aufblühenden Freundschaft:
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Oder sie würden einander bestens verstehen, weil sie einfach nicht tatenlos zusehen können, wenn Schwächere leiden. Selbst wenn ihnen selbst dafür Lebensgefahr droht. Zeigt etwa dieser Fan-Edit:
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Vielleicht könnte Heinrich Dunk ja ein bisschen Schmieden beibringen und Dunk würde ihn dafür mit wilden Geschichten von Drachen und Zauberern unterhalten, die in seiner Welt ja wahrscheinlich sogar wahr sind. Spätestens bei der zünftigen Tavernenfeier am Abend wären beide dann ein Herz und eine Seele.
Wer sich also in einem Spiel so fühlen will wie Dunk, greift guten Gewissens zu Kingdom Come: Deliverance und/oder dem Nachfolger. Wählt die entsprechende Firsur aus und rollenspielt als warmherziger, aber etwas schlichter Geist.
Und wer nach hunderten Stunden Böhmenreise zur Abwechslung eine Serie mit ähnlicher Grundstimmung sucht, ist bei A Knight of the Seven Kingdoms wunderbar aufgehoben.
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