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Dying Light 2 ist in Wahrheit ein Mittelalterspiel mit Burgen, Rittern - und Zombies

Auf der E3 gab's eine ausführliche Gameplay-Demo zu Dying Light 2 zu sehen. Alle neuen Infos zu Parkour, Story-Entscheidungen, Fahrzeugen und Koop-Modus lest ihr in der Plus-Preview.

von Peter Bathge,
17.06.2019 10:00 Uhr

Dying Light 2 will mit noch ekligeren Zombies punkten, klar - aber nebenbei soll auch die Story deutlich besser erzählt werden. Der Spieler muss knifflige Entscheidungen treffen - bei GameStar Plus erfahrt ihr schon mal, was das in der E3-Demo für Konsequenzen hatte. Ohne Spoiler natürlich! Dying Light 2 will mit noch ekligeren Zombies punkten, klar - aber nebenbei soll auch die Story deutlich besser erzählt werden. Der Spieler muss knifflige Entscheidungen treffen - bei GameStar Plus erfahrt ihr schon mal, was das in der E3-Demo für Konsequenzen hatte. Ohne Spoiler natürlich!

Das Beste an Dying Light 2? Es schafft Schusswaffen so gut wie ab! Und verstärkt dadurch nur noch mehr den Eindruck von einem »modernen finsteren Mittelalter«, wie Entwickler Techland das Setting der Open-World-Action beschreibt. In Dying Light 2 erwehren sich die Menschen ihrer Artgenossen und der allgegenwärtigen Zombies mit Messern, Äxten, Hämmern, Pfeil und Bogen oder auch mal einem Heizungsrohr in blutigen Nahkämpfen, sie leben in steinernen Festungen mit Zugbrücken und Burggräben, sie tragen Plattenpanzer wie mittelalterliche Ritter.

Für Lead Game Designer Tymon Smektala von Entwickler Techland geht damit ein Traum in Erfüllung: »Dying Light 2 ist der Gipfel dessen, was wir erschaffen können.« Auf der E3 2019 bekamen wir hinter verschlossenen Türen eine erste Gameplay-Demo live vorgespielt, bei GameStar Plus lest ihr alles zum neuen, ambitionierten Zombie-Spiel aus Polen. Und so viel dürfen wir schon mal verraten: Dying Light 2 gehört zu den besten Spielen der Messe.

Dying Light 2 macht einen grafischen Sprung nach vorne, bietet mehr Parkour-Optionen, fährt wieder einen Koop-Modus auf und wird allein deshalb schon nicht einfach nur »noch ein neues Zombie-Spiel«. Aber darüber hinaus wagt Techland Experimente mit Entscheidungen und Konsequenzen, die man sonst nur aus Spielen eines anderen polnischen Studios kennt: The Witcher.

War die Story in Dying Light noch lasch und stellenweise unfreiwillig komisch, soll sie sich im Nachfolger auch dank Beteiligung von Chris Avellone (Planescape: Torment) zu einer der größten Stärken des Spiels entwickeln, will Techland den Spieler vor knifflige moralische Entscheidungen stellen - und nicht davor zurückschrecken, ihm als Folge seiner Wahl ganze Areale vorzuenthalten oder die Geschichte in eine andere Richtung zu leiten, unterschiedliche Endsequenzen inklusive.

Wenn man an die bescheidenen Anfänge der Serie zurückdenkt, wirkt die auf der E3 gezeigte Demo von Dying Light 2 umso beeindruckender. Hält Techland das Niveau im fertigen Spiel, erwartet uns ein Open-World-Spiel zur Zombie-Apokalypse, dem diesmal neben der Begeisterung von Millionen von Fans auch Bestnoten der Presse sicher sein düften.

Im Thronraum einer sogenannten Burg (eigentlich war es eine Pumpstation, aber eine mit Zubrücke) stehen wir einem schwer gepanzerten Ritter mit dicken Streithammer gegenüber. Dying Light 2 setzt beim Design voll auf Mittelalter-Parallelen. Im Thronraum einer sogenannten Burg (eigentlich war es eine Pumpstation, aber eine mit Zubrücke) stehen wir einem schwer gepanzerten Ritter mit dicken Streithammer gegenüber. Dying Light 2 setzt beim Design voll auf Mittelalter-Parallelen.

Dying Light 2 hat ein brandneues Szenario

15 Jahre nach den Ereignissen von Dying Light übernehmt ihr in Teil 2 in einer anderen Stadt die Rolle eines neuen Protagonisten. Diesmal ist die Architektur deutlich europäischer angehaucht als im Vorgänger, gotische Kirchtürme gab's im an türkische Städte angelehnten Harran noch nicht.

Die neue, noch namenlose Metropole, aufgeteilt in sieben Distrikte, bietet neben verwaisten Hochhäusern und von Pflanzen überwucherten Hochbahnen auch steinerne Türme und massive Bauten, die von den Anwohnern schlicht »Burgen« genannt werden. Hinter den Burggräben und Zugbrücken drängen sich Überlebende zusammen, die von dick gepanzerten Nahkämpfern geschützt werden - den »Rittern« der Postapokalypse.

Die Besonderheit der Stadt: Jeder Bewohner ist mit dem Zombie-Virus infiziert und kann sich unter den richtigen Umständen in einen faulenden Untoten verwandeln. Der Held ist davon nicht ausgenommen: Wir spielen Aiden Caldwell, der ein Armband mit mehreren Lichtern trägt. Leuchtet das Armband grün, ist alles okay. Doch je länger Aiden im Dunkeln verbringt, desto mehr Lämpchen wechseln die Farbe zu Rot, der Infektionsgrad steigt.

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