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Um Schulden von 20 Milliarden Dollar abzubezahlen packt EA jetzt Werbung direkt in eure Spiele - darunter Die Sims, EA Sports FC und Skate

Mit EA Advertising gibt es jetzt beim Publisher eine neue Plattform, die sich darum kümmert, Werbung in Spielen zu platzieren.

Eure Tore in EA Sports FC werden euch in Zukunft vielleicht mit Werbeeinblendungen verschönert. Eure Tore in EA Sports FC werden euch in Zukunft vielleicht mit Werbeeinblendungen verschönert.

Nachdem im September 2025 EA für 55 Milliarden US-Dollar von mehreren Investoren gekauft wurde, steht der Spielehersteller nun vor einem geschätzten Schuldenberg von gut 20 Milliarden US-Dollar (GameStar berichtete).

Schon damals prognostizierten Experten nicht nur Einsparungen durch Entlassungen, sondern auch eine aggressivere Monetarisierung der eigenen Marken. Letzteres ist nun ebenfalls eingetreten.

Was ist EA Advertising?

Diese neue Plattform soll dafür sorgen, dass Markenbotschaften direkt in die Spiele integriert werden. In der offiziellen Pressemitteilung geht es um die Sportsimulationen wie EA Sports FC, Madden NFL, College Football und Skate, aber auch um Die Sims 4.

Als Werbemaßnahmen werden Bandenwerbung (wie im Sportstadion) oder Platzierung in den Overlays genannt. Es soll aber auch Kampagnen mit ins Spiel integrierten Herausforderungen und gebrandeten Belohnungen geben.

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EA nennt bereits einige Marken, die schon als Partner gewonnen wurden:

  • Visa (Finanzdienstleister)
  • Lowe’s (Einzelhandel)
  • Red Bull (Getränkehersteller)
  • Xfinity (Telekommunikationsanbieter)
  • Peacock (Streaminganbieter)
  • Mountain Dew (Getränk des Herstellers Pepsi)

Der Werbung sollen »maßgeschneiderte Inhalte im Spiel, die das Spielerlebnis bereichern und nicht beeinträchtigen«, sein und Marken ermöglichen, »ein Teil des Spiels zu werden«.

Gezielte Werbung durch direkte Integration

Laut EA ist die neue Plattform für Unternehmen und Agenturen besonders attraktiv, da sie direkt in die Frostbite-Engine integriert ist. Dadurch gibt es zum einen Funktionen, welche die Differenzierung der Zielgruppen verbessert. Zum anderen kann der Erfolg einer Werbe-Kampagne durch die eingebauten Mess-Funktionen effektiv bewertet werden. 

Neben Die Sims und den genannten Sportsimulationen gibt es noch keine Spiele, bei denen offiziell EA‑Advertising zum Einsatz kommt. Die Wahl liegt nahe, da Werbung im Sport-Kontext auch in der realen Welt vorkommt und so weniger die Immersion bricht. 

Wie das nun bei Dragon Age oder Mass Effect aussieht, bleibt abzuwarten. Zu EAs Portfolio gehören außerdem noch Shooter wie Apex Legends und Battlefield. In letzterem gab es bereits von Red Bull gebrandete Herausforderungen.

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