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Der Schöpfer von One Piece hat einen überraschenden Wunsch an die Zuschauer, der besonders den größten Fans schwer fallen wird

Eiichirō Oda arbeitet seit fast 30 Jahren an One Piece und ausgerechnet er nimmt seine Welt nicht zu ernst.

One-Piece-Ultras müssen sich jetzt zusammenreißen. Bildquelle: Toei Animation One-Piece-Ultras müssen sich jetzt zusammenreißen. Bildquelle: Toei Animation

Wir können es gar nicht oft genug sagen: One Piece ist mit über 1.000 Anime-Episoden und Manga-Kapiteln ein wahres Monster von Franchise. Während die zweite Staffel der Live-Action-Serie die Zuschauer auf Wolke sieben katapultiert hat, richtet sich der internationale Scheinwerfer jetzt auch wieder auf den Schöpfer des Mangas selbst.

Eiichirō Oda wird im offiziellen Netflix-Podcast von Ruffy-Darsteller Iñaki Godoy interviewt. Darin erzählt er von seinen Eindrücken des Drehs in Kapstadt, seinen Lieblingsmomenten der zweiten Staffel sowie seiner Sicht auf sein eigenes Werk, das er überraschend locker betrachtet.

»Es ist nur Zeitverschwendung«

Godoy fragt Oda am Ende der ersten Podcast-Folge, warum die Zuschauerinnen und Zuschauer dieses Interviews damit anfangen sollten, One Piece zu schauen.

Video starten 1:33 One Piece: Im finalen Trailer zu Staffel 2 reiten Ruffy und Co. dank Tony Chopper wie der Weihnachtsmann durch die Nacht

Der Mangaka beschreibt darauf zunächst, was ihm selbst an seinem Universum liegt: »Die lockeren Gespräche auf dem Schiff, die Crew der Strohhüte, die Beziehungen mit den Personen, die sie auf den verschiedenen Inseln treffen und all die kleinen Details. Ich habe viel Mühe in kleine Details gesteckt.« Doch obwohl er ganz offensichtlich sehr stolz auf sein Werk ist, bleibt er bodenständig:

Ich sage immer, dass Manga nichts Besonderes ist, es ist nur Zeitverschwendung. Ich sage auch, ich möchte der König der Zeitverschwendung sein. Deswegen sollen die Leute sich das ansehen.

Dass Oda selbst Mangas als »Zeitverschwendung« beschreibt, dürfte besonders große Fans, die sehr involviert in die Reihe sind, aufhorchen lassen. Auch wenn er damit ein negativ konnotiertes Wort wählt (so lassen es jedenfalls die offiziellen Untertitel aussehen), wird deutlich, dass er das liebevoll meint.

Er sieht sich selbst als Unterhaltungskünstler und hat durch die Live-Action-Verfilmung auch einen neuen Blick auf seine Figuren bekommen.

So sei Odas Bild von Ruffy in der ersten Staffel noch sehr durch den Manga geprägt gewesen. Er habe darauf beharrt, dass sein geliebter Strohhut-Captain gewisse Sachen nicht sagen oder machen würde.

»Aber als ich Szenen der Realverfilmung sah, dachte ich: ›Oh das funktioniert gut mit Iñakis Version von Ruffy.‹ Nach Abschluss der zweiten Staffel wissen wir jetzt beide, was dein Ruffy sagen oder tun kann.«

Nach dieser Erkenntnis sei es Oda viel einfacher gefallen, die Serie zu produzieren und sie als Neuinterpretation seines Stoffes anzunehmen. Das könnte auch für die größten Fans eine Motivation sein, ein wenig häufiger loszulassen.

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