Mehr als vier Millionen verkaufte Exemplare, zu 86 Prozent positive Bewertungen auf Steam: Nur wenigen Spielen aus Deutschland ist so großer Erfolg vergönnt wie Enshrouded. Das Survivalspiel zog zum Release im Januar 2024 auch mich in seinen Bann. Das modulare Bausystem, die hübsche Voxelwelt und der Survival-Lite
-Ansatz: Diese Mischung gibt es in keinem anderen Genrevertreter.
Fast zwei Jahre später habe ich Enshrouded längst zur Seite gelegt. Zu viele andere Spiele sind in der Zwischenzeit erschienen und meine Steam-Bibliothek wird nach jedem Sale voller. Doch mit dem frisch veröffentlichten Update Wake of the Water will ich das deutsche Survivalspiel unbedingt wieder spielen und das vor allem aus einem Grund.
Das kühle Nass!
Wenig überraschend ist es das Wasser, das mich am meisten am neuen Update fasziniert. Das sieht nämlich nicht nur richtig toll aus, sondern bringt auch neue Spielmechaniken für meine Lieblingsbeschäftigung mit, den Basenbau.
- Physiksimulation: Wasser fließt realistisch: Ich leite es durch Kanäle, baue Wasserfälle oder lasse einen kleinen Bach durch meine Basis plätschern. Schlage ich ein Loch in einen Damm, fließt das Wasser hindurch.
- Nutzen: Das Wasser bleibt keine reine Spielerei. Ich kann damit neue Wasserräder antreiben, die wiederum für Maschinen wie eine Mühle benötigt werden.
- Unterwasserbasen! Es ist sogar möglich, einen Unterschlupf am Grunde eines Sees zu errichten. Wasserwände halten dann die Feuchtigkeit draußen, lassen mich aber einfach in meine Basis schwimmen.
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Im Survivalspiel Enshrouded gibt es jetzt Wasser, ein neues Dschungelgebiet, geheime Tempel und vieles mehr
Schon jetzt habe ich zahlreiche Ideen und Pläne geschmiedet, wie ich das neue Wasser nutzen werde. Es lässt sich nämlich auch einfach aufsammeln und an einem anderen Ort wieder ausschütten, ist also nicht nur auf das neue Wasserbiom beschränkt.
Vor meinem geistigen Auge entsteht schon ein eigenes Schwimmbad in meinem Haus, ein Mini-Venedig mit Kanälen und Brücken, eine versteckte Schatzkammer hinter einem Wasserfall oder eine geheime Unterwasser-Basis. Der ohnehin schon vielseitige Basenbau bekommt jetzt so viele neue Möglichkeiten. Und dabei ist das ja nur ein Teil des Updates, viele Neuerungen habe ich noch gar nicht erwähnt:
- Das wichtigste ist natürlich das große neue Dschungelgebiet mit großen Seen und von mittelamerikanischen Kulturen inspirierten, verfallenen Tempeln.
- Eine neue feindlich gesinnte Fraktion intelligenter Echsen mit verschiedenen Gegnertypen und Bossen.
- Eine ganz neue Waffenklasse, das zweihändige Schwert! Außerdem Verbesserungen für den Kampf (Schlagen in der Luft!), weitere neue Waffen und Balance-Änderungen.
- Capybaras, Krabben und weitere Kreaturen. Außerdem gibt es jetzt Fische, die ich fangen und auch in eigenen Gewässern aussetzen kann.
- Neue Baumaterialien, mit denen ich gemütliche Strandhütten oder beeindruckende Tempel errichte.
Für mich bietet das neue Update für Enshrouded mehr als genug, um im Survivalspiel wieder einige Stunden zu verbringen. Zur Wahrheit gehört aber auch: Das wird nicht jedem so gehen. Die neuen Wassermechaniken sind für Hobby-Architekten wie mich großartig und das Dschungelgebiet weckt meinen Entdeckergeist.
Doch Enshrouded wird auch mit Wake of the Water kein grundsätzlich anderes, oder besseres Spiel. Unsere Bedenken, die wir im Nachtest geäußert habe, kann auch das neue Update nicht entkräften: Neue Inhalte werden oft zu wenig mit dem restlichen Spiel verknüpft; neue Spieler und Charaktere werden von der Flut an Quests erdrückt.
Bis zum finalen Release, der für 2026 geplant ist, haben die Entwickler natürlich noch Zeit, neben weiteren neuen Inhalten auch an den bestehenden Biomen, Quests und Spielsystemen zu arbeiten. Ich jedenfalls bin bereits gespannt, wie Version 1.0 von Enshrouded aussehen wird!
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