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Ich kann nicht verstehen, wieso mit Eriksholm ein starkes neues Spiel auf Steam mit 93 Prozent positiven Reviews gerade komplett absäuft

Bereits eine Woche nach Release kann eins von Peters Lieblingsspielen des Jahres als Totalausfall bezeichnet werden. Wie konnte es so weit kommen?

Autsch, das tut richtig weh. Ein tolles Spiel wird gerade von vielen Menschen auf Steam ignoriert. Eriksholm-Tester Peter Bathge findets einfach nur traurig - und macht sich auf die Suche nach den Gründen dahinter. Autsch, das tut richtig weh. Ein tolles Spiel wird gerade von vielen Menschen auf Steam ignoriert. Eriksholm-Tester Peter Bathge findet's einfach nur traurig - und macht sich auf die Suche nach den Gründen dahinter.

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Kennt ihr das auch? Ihr schwärmt im Discord oder von Angesicht zu Angesicht euren Freunden von einem neuen Spiel vor, das ihr gerade begeistert spielt - doch die haben davon noch nie gehört.

Niemand kennt es, niemand spielt es – und das, obwohl ihr das Gefühl habt, hier ein wahres Kleinod entdeckt zu haben. Genau so ging es mir in den letzten Tagen mit Eriksholm: The Stolen Dream. Denn das ist eine Woche nach Release vor allem eines: ein gigantischer Flop.

Peter Bathge
Peter Bathge

Für Peter gibt es nichts Schöneres, als sich aufzuregen. Über kaputte Spiele. Über dumme Geschichten. Über hinrissige Mechaniken. Das macht er nun schon bald seit 20 Jahren beruflich, in Fürth und München, auf Messen wie E3 und Gamescom. Als Kolumnist und Report-Experte liebt er es, freien Autoren und Autorinnen Ideen einzuflüstern und Überschriften zu brainstormen. Wenn er weder spielt noch schreibt, schaut er am liebsten Filme oder liest ein gutes Buch aus den Bereichen Fantasy und Science-Fiction.

Hohe Wertungen, niedrige Spielerzahlen

Es ist schon kurios: Eriksholm, dieses kleine, sympathische Schleichspiel mit den schicken Zwischensequenzen, hat auf Steam zu 93 Prozent positive User Reviews. Kein schlechter Schnitt! Die Presse sieht das Ganze etwas kritischer, aber 78 Punkte auf Metacritic sind dennoch ordentlich.

Doch ein genauerer Blick zeigt, woher das Problem rührt: Gerade einmal rund 300 Reviews finden sich auf Steam, und laut SteamDB haben in der Spitze nicht einmal 500 Menschen gleichzeitig Eriksholm gespielt.

Das ist eine Katastrophe für ein Spiel, das so viel richtig macht. Ich frage mich ernsthaft, was da schiefläuft und ob es dem talentierten Entwicklerstudio River End Games jetzt an den Kragen geht.

Video starten 8:31 Im Test-Video habe ich Eriksholm noch zu einem der besten Spiele des Jahres gekürt

Zu teuer?

Liegt es vielleicht am Preis? Im Test habe ich die knapp 40 Euro für Eriksholm noch als guten Deal bezeichnet - in Zeiten von 80-Euro-Spielen aus Kreisen der sogenannten AAA-Publisher klingt das doch ziemlich attraktiv.

Aber möglicherweise sehen das viele Menschen anders: Für ein lineares Spiel, das nach etwa zehn Stunden Spielzeit endet und kaum Wiederspielwert bietet, sind möglicherweise nur noch wenige Menschen bereit, mehr als 20 Euro auszugeben - die Spieleflut auf Steam dürfte dafür mitverantwortlich sein.

Viele Spieler sind heutzutage gewohnt, für 40 Euro Open-World-Spiele mit Dutzenden oder gar Hunderten von Stunden Spielzeit zu bekommen. Und ja: Für viele ist die Spielzeit immer noch ein entscheidender Kauffaktor.

Auch wenn ich persönlich überzeugt bin, dass jeder Euro in Eriksholm gut investiert ist, könnte der Preis für die breite Masse ein Hindernis sein - zumindest bis der erste Sale da ist.

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