Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Jederzeit online kündbar

Was Escape from Tarkov jetzt braucht, ist ein Live Service wie Fortnite

Damit Escape from Tarkov in Zukunft nicht untergeht, muss sich der Hardcore-Shooter weiterentwickeln. Das ideale Vorbild ist aber umstritten.

von Christian Just,
08.07.2021 05:00 Uhr

Der Hardcore-Shooter Escape from Tarkov und Live-Service könnten besser zusammenpassen, als so mancher befürchtet. Der Hardcore-Shooter Escape from Tarkov und Live-Service könnten besser zusammenpassen, als so mancher befürchtet.

Ich weiß, die Überschrift ist provokant. Aber ich bin mir fast sicher, dass ihr nach dieser Kolumne nicht mehr sauer auf mich seid und mir vielleicht sogar zustimmt! Denn was auf den ersten Blick nach Free2Play, Battle Pass und Tanz-Emotes klingt (und seit neuestem auch nach Assassin's Creed), passt eigentlich perfekt zu Escape from Tarkov! Zumindest, wenn die Entwickler es richtig machen.

Wie komme ich auf so (vermeintlich) hanebüchenen Vergleiche? Ganz einfach: Battlestate Games scheint vor Patches immer stärker Ingame-Events zu erproben. Spieler des Hardcore-Shooters müssen plötzlich auf gesicherte Container verzichten, Raider stürmen die Maps und die Ingame-Wirtschaft bricht in sich zusammen. Dazu veröffentlicht Battlestate ominöse Tweets mit fiktionalen Briefen. Teaser und Environmental Storytelling also, wie es Fortnite schon vor Jahren praktizierte.

Plant Escape from Tarkov etwa eine Art Live Service? Erleben wir eine Praxis, die in der Branche vor keinem Genre Halt zu machen scheint? Eine kurze Anfrage von GameStar bei dem russischen Studio förderte eine kurze, aber interessante Antwort zutage: »Es ist möglich.«

Neu im Spiel? Jetzt unsere Einsteigertipps zu Escape from Tarkov verinnerlichen

Der Autor
Christian Just schreibt seit 2016 über digitale Spiele, seit 2017 für die GameStar. Da er seit der Beta des allerersten Counter-Strike mit Shootern zu tun hat, liegt hier sein Schwerpunkt darauf. Aber auch Survival trifft seinen eher düsteren Geschmack. Unlustiger Fakt: Anno 1998 las er mit zarten 14 Jahren George Orwells Roman 1984, was seinen Blick für dystopische Szenarien geschärft hat.

Die einst lebendige Spielwelt von Escape from Tarkov ist inzwischen ein brutales Kriegsgebiet und bietet Raum für neue Ereignisse – zum Beispiel im Rahmen von Events. Die einst lebendige Spielwelt von Escape from Tarkov ist inzwischen ein brutales Kriegsgebiet und bietet Raum für neue Ereignisse – zum Beispiel im Rahmen von Events.

Die Spielwelt ist perfekt für Service

Guckt euch nur in Tarkov um, alles ist vor die Hunde gegangen! Söldner bekriegen sich, die UN zieht sich hilflos zurück, ein transnationaler Forschungskonzern vertuscht seine kriminellen Machenschaften und eine abgestürzte amerikanische Drohne rostet auf Shoreline traurig vor sich hin.

Diese Spielwelt ist schon jetzt Environmental Storytelling in Reinkultur. Überall finden Spieler kleine Geschichten, die durch platzierte Objekte erzählt werden. Wer ist etwa der Typ, der seit vier Jahren tot auf Customs in einer Lagerhalle auf dem Sofa liegt? Keine Ahnung, aber irgendetwas in mir will das unbedingt wissen!

Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Jederzeit online kündbar