50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

Die Fallout-Serie ist nicht dazu da, um (Spiele-)Fans glücklich zu machen, laut dem Ghul-Schauspieler

Wir konnten im Gespräch mit dem Fallout-Star Walton Goggins über die Herangehensweise sprechen, die er als Ghul in der zweiten Staffel übernimmt. Die Fan-Meinung spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Walter Goggins trägt beim Dreh als Ghul immer eine aufwendige Maske – hier ist kein CGI im Spiel. Walter Goggins trägt beim Dreh als Ghul immer eine aufwendige Maske – hier ist kein CGI im Spiel.

Die erste Staffel von Fallout hat Fans und Kritiker zugleich begeistert, mitunter aufgrund der starken Schauspielerleistung! Insbesondere der nasenlose Revolverheld, besser bekannt als der Ghul oder auch einst Cooper Howard genannt, hat bei vielen Fans einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Wir hatten die Chance, nun kurz vor Beginn der zweiten Staffel mit dem Ghul höchstselbst zu sprechen - also jedenfalls mit dem Schauspieler dahinter, Walton Goggins (The Hateful Eight, Antman and the Wasp).

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Auf die Frage hin, ob die positive Rückmeldung zu Staffel 1 seine Herangehensweise für die zweite Season verändert habe, antwortet Goggins:

»Nein. Nein. Ganz im Gegenteil. Ich bin nicht der Meinung, dass man irgendeine Geschichte erzählt, um irgendjemandem zu gefallen, außer sich selbst. Und das ist die einzig wahre Messlatte, die man haben kann, oder etwa nicht? [...]

Ich bin also nicht der Meinung, dass irgendjemand unter Druck stand, etwa wie »Oh, wir müssen diese Erfahrung replizieren, wir müssen diese Dinge tun …« Wir haben uns nicht geschunden, sondern wir haben es als Gelegenheit betrachtet. Wir haben die Freiheit, diese Welt auf eine bedeutende Art und Weise zu erkunden. [...]

Es ging um die Freude an und die Liebe zu dieser verdammten Welt, die von so vielen Menschen so inbrünstig geliebt wird. Und jetzt sind auch wir Teil dieser Welt und wir lieben sie auch. Ich liebe sie genauso, wie ihr alle da draußen. Das tue ich aufrichtig.«

Für wen eine Serie gemacht wird, damit hat sich auch der Showrunner der neuen Game-of-Thrones-Serie A Knight of the Seven Kingdoms beschäftigt. Im Gegensatz zu Goggins hat er aber sehr wohl explizit eine andere Person neben ihm selbst, für die er sein Projekt gestaltet.

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Goggins hat uns außerdem eine recht persönliche Frage zum Ende des Interviews beantwortet: Wie würde er seinen letzten Tag verbringen, wenn er wüsste, dass die Welt wie in Fallout in einem Atomkrieg untergeht? 

»Wenn ich in diesem Moment herausfinden würde, dass das passiert, würde ich meine Frau nehmen, ins Auto steigen und meinen Sohn von der Schule abholen … und unseren Hund nicht vergessen! Ich würde auf der schönsten Straße dieses Teils von Amerika parken und würde mit ihnen einfach los laufen und reden. Ohje, ich kann diese Frage nicht beantworten, ohne dass mir Tränen in die Augen schießen!«

Ihr könnt Walton Goggins in der zweiten Staffel von Fallout ab dem 17. Dezember auf Amazon Prime sehen, dort geht die erste Folge an den Start. Daraufhin werden wöchentlich die weiteren Episoden immer mittwochs erscheinen, bis alle acht Folgen Anfang Februar auf dem Streamingdienst verfügbar sind. Wir werden die Serie natürlich fleißig verfolgen und analysieren, schaut also gerne vorbei!

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