EA hat für FC 26 mal wieder ordentlich am Gameplay geschraubt und das neue Wettbewerbs-Gameplay macht das Verteidigen gefühlt so schwer wie nie zuvor. Eure bewährten Taktiken greifen nicht mehr und selbst erfahrene Spieler sehen ihre Abwehrreihen regelmäßig überrannt.
Wenn auch ihr das Gefühl habt, dass ihr die Kontrolle über eure Verteidiger verloren habt und die Gegentore nur so reinprasseln, seid ihr damit nicht allein. Der bekannte Community-Coach »NealGuides« hat auf Reddit eine Liste mit entscheidenden Tipps veröffentlicht, die euch helfen, die neuen Mechaniken zu meistern und eure Abwehr zu stabilisieren.
Sechs Tipps, die eure Abwehr endlich dichtmachen
Tempo über alles
Der erste Ratschlag von »NealGuides« bestätigt eine der ältesten FIFA- und FC-Regeln: Er empfiehlt, bei der Wahl eurer Verteidiger vor allem auf einen hohen Sprint-Wert zu achten. Ein Spieler mit 80 Sprintgeschwindigkeit und 80 Defensivbewusstsein sei in FC 26 wertvoller als ein Verteidiger mit 90er-Verteidigungswerten, der aber nur eine 67 bei der Geschwindigkeit hat.
Sein Ansatz lautet: Holt euch schnelle Spieler und verbessert deren Defensivwerte anschließend mit einem Chemie-Stil. Andersherum, also einem langsamen Spieler per Stil mehr Tempo zu verleihen, sei in diesem Jahr deutlich weniger effektiv. Für eure Abwehr gilt also: Tempo zuerst, der Rest kommt danach.
Position halten, statt blind anzugreifen
Der wichtigste Punkt ist laut dem Coach die richtige Positionierung: Zieht eure Innenverteidiger auf keinen Fall unüberlegt aus der Abwehrkette! Sobald ihr das tut, reißt ihr eine Lücke, die euer Gegner sofort ausnutzen wird. Eure Aufgabe in der Verteidigung ist es nicht primär, den Ball zu erobern, sondern den Weg zum Tor zu blockieren.
Stellt euch euren Verteidiger wie eine Mauer vor, die die Schusswinkel verkleinert. Nutzt dafür das Jockeying (L2/LT + R2/RT), um stabil zu stehen, die Linie zu halten und euch zwischen Ball und Tor zu bewegen. Ob ihr dabei die klassische »Taktische Verteidigung« oder die neue »Fortgeschrittene Verteidigung« nutzt, sei zweitrangig.
11:30
EA FC 26: So spielt sich das neue, authentische Gameplay in der Praxis
Warum ihr viel früher den Spieler wechseln müsst
Ein Fehler, den der Coach bei vielen Spielern beobachtet, ist das zu späte Wechseln des aktiven Spielers. Wenn ihr einen Steilpass des Gegners kommen seht, müsst ihr antizipieren und den Spieler wechseln, sobald euer Gegner die Passanimation startet – nicht erst, wenn der Ball schon rollt.
Dieser frühe Wechsel mit L1/LB gibt euch die entscheidenden Sekundenbruchteile, um den Laufweg des Stürmers zuzustellen und den Pass abzufangen. Es ist eine Gewohnheit, die etwas Übung erfordert, aber laut »NealGuides« allein schon eure Verteidigung drastisch verbessern wird.
Nutzt Auto-Tackles und eure ZDMs
Gute Nachrichten für alle, die sich beim manuellen Tackling schwertun: Die Auto-Tackles sind immer noch sehr effektiv. Gemeint sind damit nicht eure KI-Kameraden, sondern Folgendes: Anstatt euch mit einem riskanten Zweikampf in eine Animation zu zwingen und euch aus dem Spiel zu nehmen, lasst den Gegner lieber auf euch zukommen. Oft nimmt euch euer aktiver Spieler die Arbeit ab und erobert den Ball automatisch, wenn eure Positionierung stimmt.
Eure defensiven Mittelfeldspieler (ZDMs) sind zudem euer wichtigster Schutzschild für die Abwehrkette. Nutzt sie, um Passwege im Mittelfeld zuzulaufen. Verlasst euch aber nicht ausschließlich auf sie. Wenn der Ball in die Tiefe gespielt wird, müsst ihr den Mut haben, frühzeitig auf einen Innenverteidiger zu wechseln.
Keine Panik!
Der letzte und vielleicht wichtigste Tipp ist mentaler Natur: Verfallt nicht in Panik! Die meisten Gegentore in FC 26 entstehen laut der Analyse des Coaches durch Ballverluste in der eigenen Hälfte. Das Spieltempo ist hoch und Konter sind in diesem Jahr tödlich.
Erzwingt keine riskanten Pässe mit euren Verteidigern oder dem Torwart. Wenn ihr unter Druck steht, spielt den einfachen, sicheren Ball zur Seite oder schlagt ihn notfalls lang nach vorne. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung ist ärgerlich, aber ein Ballverlust direkt vor dem eigenen Strafraum führt fast immer zu einem Gegentor. Behaltet die Ruhe und trefft überlegte Entscheidungen.
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