Die durchschnittliche TV-Zollgröße liegt bei 55 Zoll; wer es größer mag, greift zu 65 Zoll. Wer unsere Deals verfolgt, weiß, dass heute bis 100 Zoll heute alle Größen drin sind.
Es gibt Leute, denen das zu klein ist – und die kaufen sich für gewöhnlich eine Leinwand und einen Beamer. Das wollte der Filmfan, um den es in diesem Artikel geht, wohl nicht. Er setzt auf eine andere Methode.
Warum nicht vier Fernseher parallel schalten?
Link zum Reddit-Inhalt
Das ist auf dem Bild zu sehen:
- Ein Mann in einem blauen T-Shirt steht stolz vor einem gigantischen TV. Bei genauerem Hinsehen stellt man fest: Es ist nicht ein Fernseher, es sind vier.
- Die Konstruktion ist in Höhe ungefähr so groß wie er selbst.
- Weil die vier Fernseher zusammen so riesig sind, muss er einen Teil seines Fensters zuhängen.
Leider liefert der Originalposter Charming-Report1669 keine weiteren Infos zum Bild. Wir wissen also nicht, um welche TV-Modelle es sich handelt, wie groß die Konstruktion ist oder wie teuer sie ist. Spekulieren können wir natürlich trotzdem.
- Anhand der schmalen Ränder ist davon auszugehen, dass es sich wohl um OLED-TVs handelt.
- Gemessen am Oberkörper der Filmfans in Relation zu einem Display, handelt es sich wohl um vier 65-Zöller.
Daraus lässt sich ein Preis ableiten. Günstige OLED-Fernseher in 65 Zoll, wie der LG B5 (Link zu Amazon), kosten über den Daumen gepeilt 1.000 Euro. Wenn der Filmfan also zu günstigen TVs gegriffen hat, hängen dort rund 4.000 Euro allein an Bildschirmen.
Die Kommentare unter dem Post zeigen sich zwischen verwundert und belustigt, aber eine Frage bleibt offen:
Warum hat sich der Filmfan keinen Projektor gekauft?
Die Nachteile des Setups mit 4 Fernsehern sind nämlich nicht ohne.
- Die vier Displays müssen über einen Video-Wall-Controller gleichgeschalten werden.
- Alle vier Bildschirme müssen an die Wand gehängt werden.
- Nachdem alle TVs zusammengeschalten sind, bleibt trotzdem ein schmales Kreuz in der Mitte übrig, da, wo die Ränder der Geräte aufeinandertreffen.
51:20
OLED: Die Lichtgestalt für Gamer oder übertriebener Hype?
Die Vorteile eines Projektors
Ab einer bestimmten Bildschirmdiagonale ergibt es Sinn, sich nach einem Projektor umzuschauen.
- Bildgröße für wenig Geld: Wenn man nicht direkt in die Vollen geht, ist ein Beamer auf die Bildgröße gerechnet günstiger. 100 bis 150 Zoll sind spielend drin und TVs dieser Größe sind horrend teuer – wenn es sie überhaupt gibt.
- Platzsparend: Im Vergleich zu vier TVs braucht ein Beamer vergleichsweise wenig Platz. Es gibt Leinwände, die sich aufrollen lassen, und schon könnte der Filmfan auch wieder aus dem Fenster schauen.
- Weniger dominierend im Raum: Das Erste, was auffällt, ist die große schwarze Wand hinter seinem Besitzer. Wer sich am ausgeschalteten Fernseher im Wohnzimmer stört, würde mit so einem schwarzen Loch nicht glücklich werden.
Ein weiterer Nachteil des Vier-TV-Setups: Er könnte sich als alter Hut erweisen. Micro-LED-TVs sind modular und lassen sich beliebig miteinander verbinden. Weitere Vorteile sind:
- Selbstemittierend, heißt, es ist keine Hintergrundbeleuchtung nötig.
- Höherer Kontrast im Vergleich zu LED.
- Perfektes Schwarz, ganz wie bei OLED.
- Keine Verschleißerscheinungen wie bei OLED und damit eine lange Lebensdauer.
- Schnelle Reaktionszeiten
Ob und wann Micro-LED im Massenmarkt ankommt, steht noch in den Sternen. Aktuell ist die Technik noch zu teuer.







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