Wer an Sports Interactive und den Football Manager denkt, denkt an Beständigkeit. Seit über 30 Jahren liefert das Studio jedes Jahr einen neuen Teil der Serie ab, zuverlässig wie das Amen in der Kirche und die Tore von Harry Kane. Der Release im November ist zum Ritual für Millionen von Spielern geworden, die ihre Zeit mit dem Spiel schon mal spaßeshalber als einen Zweitjob beschreiben.
Doch diese Kontinuität wurde kürzlich abrupt unterbrochen. Der eigentlich für Ende 2024 geplante Football Manager 25 musste erst verschoben und dann komplett eingestellt werden - weiter geht's direkt mit Version 26.
Es ist das erste Mal in der langen Serieneschichte, dass ein jährlicher Ableger ersatzlos wegfiel. Miles Jacobson, der Studiochef von Sports Interactive, hat jetzt erstmals über die Hintergründe gesprochen - und Einblicke in die schwierigste Zeit in der Geschichte des erfolgsverwöhnten Entwicklers gegeben. Bei GameStar Plus lest ihr das Wichtigste zusammengefasst.
Ein unmöglicher Spagat
Der Football Manager 25 sollte ein revolutionärer Titel werden. Nach Jahren auf der alten Engine, die an ihre Grenzen stieß, wollte man mit einem Wechsel zur Unity Engine einen gewaltigen Sprung wagen, insbesondere in der 3D-Darstellung der Matches. Ein Neuanfang, der aber von Anfang an unter einem enormen Druck stand.
Jacobson beschreibt die Situation als Versuch, »das Unmögliche möglich zu machen«. Zunächst schien auch alles nach Plan zu laufen. »Auf dem Papier sah alles großartig aus. Das Kernspiel war da«, sagt er.
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