Galaxy Ring: Kommt doch ein Abo? Samsung lässt sich eine Option offen

Die Zukunft des Galaxy Rings ist ungewiss, ebenso wie die KI-Funktionen auf den Smartphones des Herstellers.

Neben einer breiten Palette an Health-Features bietet der Galaxy Ring auch eine Gestensteuerung, um den Kameraauslöser zu betätigen oder den Alarm auszuschalten. (Bild: ttae - Adobe Stock) Neben einer breiten Palette an Health-Features bietet der Galaxy Ring auch eine Gestensteuerung, um den Kameraauslöser zu betätigen oder den Alarm auszuschalten. (Bild: ttae - Adobe Stock)

Samsung hat die offizielle Ankündigung des Galaxy Rings auf dem Unpacked Event mit dem Hinweis versehen, dass kein kostenpflichtiges Abonnement notwendig sei, um alle Funktionen des neuen Wearables nutzen zu können – zumindest vorerst.

Warum das wichtig ist: Während der Präsentation verlor der südkoreanische Hersteller kein Wort darüber, dass zukünftige Gesundheitsfunktionen nur gegen eine monatliche Gebühr zur Verfügung gestellt werden könnten.

  • Die Betonung liegt hier eindeutig auf »könnten«. Ob es dazu kommt, bleibt abzuwarten. Samsung hält sich diese Option jedenfalls offen.
  • Der Hersteller geht mit seiner Smartphone-Reihe den gleichen Weg und kündigte im Januar bei der Vorstellung der Galaxy S24-Serie an, dass bis Ende 2025 alle Funktionen kostenlos sein werden.
  • Was nach 2025 passiert, weiß noch niemand.

Zeitweise Entwarnung? Samsung weist im Kleingedruckten zum Galaxy Ring darauf hin, dass »die derzeit verfügbaren Samsung Health-Funktionen, die der Galaxy Ring nutzt, ohne monatliches Abonnement zur Verfügung gestellt werden«.

Für zukünftige Funktionen können aber neue Bedingungen gelten, wie Android Authority betont.

Die aktuellen Funktionen, die der Galaxy Ring nutzt, werden also weiterhin ohne Abonnementkosten zur Verfügung stehen, so Samsung.

Video starten 1:31 Galaxy Ring: Samsung zeigt die Features des neuen Wearables im Trailer

Die Zukunft ist ungewiss

Welche Funktionen in Zukunft kostenpflichtig sein werden, darüber kann derzeit nur spekuliert werden.

Frühere Gerüchte deuteten darauf hin, dass Samsung in Kombination mit dem Galaxy Ring eine Art Ernährungscoach in Verbindung mit der Samsung Food-App und smarten Kühlschränken plant.

Außerdem scheint der Galaxy Ring ein Erfolg zu sein und wird daher sehr wahrscheinlich weitergeführt. Zukünftige Generationen des Wearables werden vermutlich mit neuen Technologien ausgestattet, die weitere Funktionen bieten.

Das große Ganze: Kostenpflichtige Abonnements sind im Bereich der Fitness-Wearables längst Standard. Hersteller wie Oura, Withings, Whoop, Google (Fitbit) und viele andere verlangen für einen Teil der Funktionen ihrer Gadgets einen nicht unerheblichen monatlichen Obolus.

Wenn also Samsung in Zukunft einen Teil der Funktionen hinter eine Paywall steckt, reiht man sich in die Kette ein.


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Habt ihr den Galaxy Ring vorbestellt? War für euch das ausschlaggebende Argument, dass das Wearable ohne Abonnement auskommt? Habt ihr vielleicht ein anderes Fitness-Gadget, bei dem ihr monatlich für bestimmte Funktionen bezahlt? Was haltet ihr generell von dieser Entwicklung? Schreibt uns eure Meinung gerne unten in die Kommentare!

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