GameStar-Podcast - Plus-Folge 47: Zum Stillstand gezwungen - Dürfen Oldschool-Rollenspiele überhaupt Newschool werden?

Pillars of Eternity, Divinity: Original Sin 2 und Co. sind für viele die Rettung des Rollenspiel-Genres vor der Verweichlichung. Doch auch Oldschool-RPGs müssen in die Zukunft blicken.

von Dimitry Halley,
01.12.2018 08:00 Uhr

GameStar-Podcast zu Oldschool-Rollenspielen.GameStar-Podcast zu Oldschool-Rollenspielen.


Mainstream-Rollenspiele sind doch alle verweichlichter Quatsch. Diese kritische Haltung innerhalb der RPG-Community ebnet seit Jahren Kickstarter-Projekten den Weg, die sich bewusst an alten Tugenden orientieren. Wo Mass Effect: Andromeda oder Dragon Age: Inquisition modernen Trends hinterherlaufen, bestechen Pillars of Eternity, Divinity: Original Sin 2 oder Tyranny durch komplexe Mechaniken, noch komplexere Erzählungen und einen Oldschool-Look, der Baldur's-Gate-Veteranen feuchte Äuglein beschert.

Doch der große Oldschool-Boom hat 2018 bereits ein paar Jährchen auf dem Buckel. Und die Kronprinzen dieser Bewegung - Obsidian, InXile, Larian - müssen ebenso in die Zukunft blicken wie alle anderen großen Entwickler. Aber wie sieht so ein Morgen aus für Spiele, die vor allem in die Vergangenheit blicken? Bleiben Obsidian und InXile unter der frisch erwachsenen Ägide von Microsoft dem Hardcore-Appeal ihrer Retro-Produkte treu? Oder opfern sie ebenso wie BioWare einstige Tugenden für einen möglichst großen Markt?

Über all diese Dinge sprechen wir in unserem GameStar-Podcast zu Oldschool-Rollenspielen: Über die Faszination, über Trends, Zukunftsprognosen und Co. Mit an Bord sind der retro-affine Dimi Halley, der Oldschool-Nekromant Maurice Weber sowie als ganz besonderer Gast Ex-GameStar-Chefredakteur Jochen Gebauer.

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