Wer gerade einen neuen Gaming-PC sucht, der mit aktuellen Games locker klarkommt und gleichzeitig günstig ist, muss oft schmerzhafte Kompromisse bei der Auflösung oder den Details eingehen. Mit genau dieser Skepsis bin ich das Hands-On zum GameStar PC Ultimate Ryzen 5060 Ti Special Edition angegangen. Mein Vorurteil vor den Benchmarks war klar: Für Full-HD ist die verbaute Nvidia GeForce RTX 5060 Ti sicherlich ein Biest, in WQHD wird man vielleicht ein paar Abstriche machen müssen. Doch die Benchmarks haben mich gnadenlos eines Besseren belehrt. Ich hätte dem Rechner schlichtweg nicht so viel Power zugetraut, denn WQHD-Gaming stemmt er mit links!
So viel Wumms macht natürlich Lust auf die Zukunft und wirft die Frage auf, wie sie mit kommenden Games fertig wird. Schließlich warten in den Monaten um den Mega -Release von GTA 6 und nach der gamescom 2026 noch einige absolute Perlen wie Warhammer 40.000k: Dawn of War 4 oder The Blood of Dawnwalker auf uns. Wir haben die kommenden Grafik-Kracher bereits im Visier und hoffen, rechtzeitig Keys zu erhaschen, um sie für euch direkt auf genau diesem Rechner auf die Probe zu stellen. Wenn die 5060 Ti Special Edition ihre aktuelle Form beibehält, dürften wir auch bei den großen Titeln des Jahres noch einige positive Überraschungen erleben.
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Ich muss gestehen, das CSL Hero Airflow Gehäuse hat es mir einfach angetan. Nachdem ich das Gehäuse beim Ultimate Ryzen Pro meiner Freundin in voller Pracht gesehen habe, war ich vollkommen überzeugt. Demnach bin ich natürlich mehr als glücklich, dass der Gaming-PC mit ebendiesem stylishen Case ausgestattet ist. Aber genug über das Aussehen gefaselt, was genau steckt denn nun drin?
- Prozessor: AMD Ryzen 5 7500F (6x bis zu 5,0 GHz)
- Grafikkarte: Nvidia GeForce RTX 5060 Ti 16 GB GDDR7
- Mainboard: ASUS B650E Max Gaming WiFi
- RAM: 32 GB DDR5-RAM Kingston Fury Beast
- SSD: 1.000 GB M.2 PCIe 4.0 SSD Kingston NV3
Worauf ihr beim Kauf achten solltet: Standardmäßig wird der GameStar PC komplett ohne Betriebssystem geliefert. Wer den Rechner auspackt und sofort loszocken will, blickt ohne vorherige Planung erst einmal auf einen schwarzen Bildschirm! Falls ihr weder eure alte Windows-Lizenz übertragt, noch auf Linux setzt, solltet ihr das Betriebssystem im BoostBoxx-Konfigurator unbedingt mitbestellen. In dem Fall übernimmt BoostBoxx auch direkt die Vorinstallation für euch.
Wie schlägt sich der Gaming-PC mit aktuellen Spielen?
Taten sprechen bekanntlich lauter als Worte: Ich habe mir vier grundverschiedene Games geschnappt und sie durch etliche Benchmarks in Full HD und WQHD gejagt. Das Ganze glich einer wilden Zeitreise durch Genres und Epochen: Nach einem malerischen Waldspaziergang im neu aufgelegten Minental des Gothic 1 Remakes ging es im krassen Kontrast direkt in die stickige Großstadt-Hölle von Dogtown in Cyberpunk 2077.
Aus der düsteren Zukunft ging es fließend zurück ins Römische Reich von Anno 117: Pax Romana, wo mich sofort wieder das Bau-Fieber packte. Den Abschluss lieferte das Pazifik-Chaos in Battlefield 6: Auf der Map Tsuru Riff wurde ich am Spawn erst von den eigenen Fahrzeugen ignoriert und durfte direkt ein paar unfreiwillige Schwimmstunden nehmen. Eine echte Achterbahnfahrt der Spielmechaniken – aber am Ende zeichneten die Messwerte ein glasklares Bild.
Benchmarks: Gothic Remake in WQHD
Bereits mit niedrigeren Grafikeinstellungen sieht das Gothic 1 Remake fantastisch aus. Schaltet ihr die Grafikregler hoch bekommt ihr noch mehr Details und bessere Lichtverhältnisse.
Für den Start habe ich mich im genialen Gothic 1 Remake durch Monster und Sträflinge geboxt. Dabei stellte das atmosphärische Minental die perfekte Kulisse dar und hat selbst auf niedrigeren Einstellungen mit seinen dichten Wäldern und belebten Lagern einiges hergemacht. Egal, ob Full HD oder direkt WQHD – die RTX 5060 Ti im GameStar PC hatte genügend Power, um bereits mit nativer Auflösung problemlos mit der Sträflingskolonie klarzukommen.
WQHD, Frame Generation
Gothic Remake (Steam), WQHD (2560x1440), Multi Frame Generation
- durchschnittliche FPS
- 0
- 58
- 116
- 174
- 232
- 290
Wer das Maximum an FPS aus seinen Games herausholen will, greift natürlich zu Nvidias Multi-Frame-Generation, die bis zu 6 weitere Frames pro Bild generieren kann. Wer das nicht möchte, kann natürlich weniger Frames generieren lassen oder gänzlich auf Frame-Generierung verzichten und mit DLSS 4.5 in butterweichen FPS zocken. Auch nativ stemmt die Karte die Unreal Engine 5 mühelos. Lediglich in »Sehr Hoch« lag die Leistung unter der 60-FPS-Grenze. Aber auch mit 50 FPS spielt sich der RPG-Klassiker perfekt.
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Nachdem der GameStar PC bereits in WQHD einiges an Grafikleistung an den Tag gelegt hat, ist die Performance in Full HD beim Gothic 1 Remake natürlich noch ein kleines Stück besser. Hier erreicht ihr selbst auf »Sehr Hoch« in der nativen Auflösung bis zu 70 FPS. Flüssiges Zocken ist hier also vorprogrammiert.
Full HD, Frame Generation
Gothic Remake (Steam), Full HD (1920x1020), Multi Frame Generation
- durchschnittliche FPS
- 0
- 80
- 160
- 240
- 320
- 400
Wollt ihr dennoch mit der Bildwiederholrate eures Monitors wetteifern, sprengt ihr spätestens mit der Zuhilfenahme von Nvidias Multi-Frame-Generation alle Limits. Knapp 400 FPS in »Mittel« sind wirklich eine echte Hausnummer.
Benchmarks: Battlefield 6 in WQHD
Höhere Grafikdetails in Battlefield 6 sorgen gerade beim Level of Detail (LOD) der Vegetation für massive Unterschiede. Ihr seid nicht falsch getarnt, eure Gegner haben womöglich einfach einen zu schlechten PC um eure Tarnung zu sehen.
Wer Battlefield 6 in WQHD auf den maximalen Einstellungen »Hemmungslos« zockt, bleibt selbst ohne KI-Booster mit einem dicken Polster über der 60-FPS-Marke. Jetzt müsst ihr nur mehr Glück haben als ich und zu Rundenbeginn irgendwie aus eurem Spawn kommen – sonst dürft ihr auf der neuen Karte Tsuru-Riff erst einmal die Schwimmflügel auspacken …
WQHD, Frame Generation
Battlefield 6 (Steam), WQHD (2560x1440), Multi Frame Generation
- durchschnittliche FPS
- 0
- 68
- 136
- 204
- 272
- 340
Schaltet ihr DLSS 4.5 oder die Multi-Frame-Generation dazu, schwimmt ihr nicht nur im tiefblauen Pazifik, sondern auch in Framerates jenseits von Gut und Böse. Dank Nvidias neuesten Upscaling-Feinfeilereien fielen mir dabei keine störende Artefakte oder Ghosting-Effekte auf. Allerdings hat man im Getümmel ohnehin schlichtweg keine Zeit dafür, wenn man ständig auf der Hut vor Helikoptern, Jets und gepanzerten Boten an der Küste sein muss.
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In Full HD hat der GameStar PC Ultimate Ryzen 5060 Ti Special Edition absolut freies Spiel. Bereits auf der höchsten Grafikstufe stemmt die Nvidia-Grafikkarte ganz ohne KI-Unterstützung satte 100 FPS. Wer wirklich noch mehr Leistung braucht, kann sich im Battlefield-Sandkasten nach Belieben austoben – auf euren Rechner könnt ihr eure Tode ab jetzt jedenfalls nicht mehr schieben!
Full HD, Frame Generation
Battlefield 6 (Steam), Full HD (1920x1080), Multi Frame Generation
- durchschnittliche FPS
- 0
- 100
- 200
- 300
- 400
- 500
Benchmarks: Anno 117 in WQHD
Für mehr Vegetation und schärfere Schatten lasst ihr in Anno 117 einiges an FPS auf der Strecke. Raytracing auf der maximalen Stufe ergibt also nur für die wenigsten Gaming-PCs Sinn.
Bei Anno 117: Pax Romana gerät die RTX 5060 Ti etwas ins Straucheln. Da hier Raytracing direkt mit den Grafikpresets gekoppelt ist, merkt man aber auch schnell, woran es schwächelt. Nativ kratzt ihr in WQHD auf »Ultra Hoch« an der 30-FPS-Grenze. Zwar kämpft ihr hier nicht um Pixelgenauigkeit wie bei Shootern, flüssig wollen wir den Aufbau-Hit aber trotzdem spielen. Am besten hat mir die Performance beim Grafikpreset »Sehr Hoch« mit Unterstützung von DLSS 4.5 gefallen. So macht ihr optisch kaum Abstriche aber habt dicke 70 FPS vor Augen.
WQHD, DLSS
WQHD (2560x1440), DLSS
- durchschnittliche FPS
- 0
- 28
- 56
- 84
- 112
- 140
Die Raytracing-Power, die für die höchste Detailstufe von eurer Hardware abverlangt wird, ist einfach zu hoch für zu wenig visuelle Pracht. Da ihr hier jedoch nicht in First-Person unterwegs seid und jede einzelne Pfütze bestaunt, könnt ihr auch die restlichen Settings höher lassen und beim Raytracing einen Gang zurückschalten. Schon auf niedrigerer Stufe macht die Strahlenverfolgung optisch eine Menge her, entlastet die Hardware aber spürbar. Mehr Vergleiche der verschiedenen Presets könnt ihr euch im Detail in unserem Anno 117 Artikel anschauen.
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Auch in Full HD zeichnet sich bei Anno 117 ein ähnliches Bild ab. Die Raytracing-Beleuchtung, die an das höchste Preset gekoppelt ist, sorgt bei Annos großen Bildabschnitten für ein paar Problemchen. Auch hier empfehle ich lediglich, die Raytracing-Intensität herunterzuschrauben. So holt ihr deutlich mehr FPS heraus und genießt weiterhin das gewohnt flüssige Wuseln auf eurem Monitor.
Full HD, DLSS
Full HD (1920x1080), DLSS
- durchschnittliche FPS
- 0
- 34
- 68
- 102
- 136
- 170
Benchmarks: Cyberpunk 2077 in WQHD
Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Mit Pathtracing sieht Cyberpunk 2077 auch sechs Jahre nach Release umwerfend aus.
Grafikbenchmarks und Cyberpunk 2077 gehen Hand in Hand. Und gerade hier hat mich der GameStar PC voll von sich überzeugt. Selbst mit Pathtracing wird das kleine Grafikwunder problemlos fertig. PATHTRACING auf 'ner 5060 Ti?! Ich habe der Karte deutlich weniger Power zugemutet.
Eine reguläre RTX 5060 könnte das so nicht packen. Aber dank der 16 GB Videospeicher, DLSS 4.5 und Multi-Frame-Generation ist selbst die höchste Grafikeinstellung für immersivstes Cyberpunk-Gameplay kein No-Go.
WQHD, Frame Generation
Cyberpunk 2077 (GOG), WQHD (2560x1440), mit Multi Frame Generation
- durchschnittliche FPS
- 0
- 68
- 136
- 204
- 272
- 340
Ich habe zwar Benchmarks mit der vollen sechsfachen Frame-Generierung gemacht, für mich liegen die optimalen Settings bei »Raytracing Overdrive« (also Pathtracing) mit zweifacher Frame-Generierung. So erlebt ihr grandiose Grafik mit butterweichen Framerates im hohen zweistelligen Bereich und reduziert auch die Anfälligkeit für Artefakte oder Ghosting auf ein Minimum.
Sichert euch jetzt den Gaming-PC mit RTX 5060 Ti bei BoostBoxxBenchmarks: Cyberpunk 2077 in Full HD
In Full HD zaubert euch die 5060 Ti Special Edition bereits allein mit DLSS stabile 56 FPS auf den Gaming-Monitor – und das selbst mit Pathtracing-Beleuchtung. Wenn man schon 16 Gigabyte Grafikspeicher zur Verfügung hat, kann man diese schließlich auch getrost ausnutzen!
Full HD, Frame Generation
Cyberpunk 2077 (GOG), Full HD (1920x1080), mit Multi Frame Generation
- durchschnittliche FPS
- 0
- 94
- 188
- 282
- 376
- 470
Wer bei CPU und Grafikkarte lieber auf eine Nummer größer setzt, kann sich beherzt auch das Hands-On zur GameStar PC Ultimate Ryen 5070 Ti Special Edition von Kollege Maxi durchlesen. Wir haben mit den gleichen Spielen gemessen, so könnt ihr dementsprechend auch direkt die Benchmarks nach Lust und Laune vergleichen.
Fazit nach einer Woche mit dem Gaming-PC:
Wie bereits im Intro erwähnt, bin ich durch und durch positiv vom GameStar PC Ultimate Ryzen 5060 Ti Special Edition überrascht worden. Gerade in Grafikbrocken wie Cyberpunk 2077 macht die verbaute Nvidia GeForce RTX 5060 Ti mit ihrem 16 GB GDDR7-Videospeicher eine absolut starke Figur und überzeugt nicht nur in Full HD, sondern liefert auch enorm gut in WQHD ab. Der flotte AMD Ryzen 5 7500F ist in keiner Situation nur ansatzweise an seine Grenzen gekommen und überzeugt auf ganzer Linie.
Unsere Benchmarks in den nächsten Monaten werden zeigen, wie stark der Gaming-PC für kommende Spiele aufgestellt ist, aber bisher bin ich wirklich guter Dinge. Mit 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher habt ihr ein ordentliches Polster für zukünftige Titel, die immer häufiger auf größeren Arbeitsspeicher setzen. Mehr ist in der aktuellen Marktlage rausgeworfenes Geld, weniger könnte euch recht bald bei einigen Spielen zum Verhängnis werden.
Meine Empfehlung für den Kauf: Neben dem Hinzubuchen eines Betriebssystems (sofern ihr keine Lizenz für Windows 11 habt), wäre ein Upgrade der SSD. Mit 1.000 GB habt ihr zwar eine große Menge Platz für eure Spiele, wenn ihr aber wie ich viele verschiedene Spiele parat haben wollt und langsames Internet eure Aufräumlaune mindert, sind 2.000 GB ein absoluter Gamechanger.
Alles in allem ist der GameStar PC Ultimate Ryzen 5060 Ti Special Edition ein grandioses Gesamtpaket für Full HD und selbst WQHD. Abstriche müsst ihr nur in den wenigsten Titeln wirklich in Kauf nehmen und dank Frame Generation und DLSS 4.5 seid ihr für viele Jahre gut bedient. Mir persönlich gefällt zudem das Gehäuse besonders gut: Dank seiner Geräumigkeit bietet es reichlich Platz für ein Upgrade auf ein größeres Grafikkarten-Modell, solltet ihr in einigen Jahren nachrüsten wollen (und gut sieht es dabei auch noch aus).
Der GameStar PC ist einfach ein absoluter Preis-Leistungs-Kracher, der in der aktuellen Speicherkrise für preisbewusste Spieler wie gerufen kommt.
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