Die Garmin Venu 3 ist für mich die ideale Smartwatch und obendrein ein Akku-Wunder, aber es gibt zwei Stolperfallen

An der Garmin Venu 3 gibt es fast nichts auszusetzen, außer euch fehlen zwei bestimmte Features.

Es gibt kaum eine andere Smartwatch, die ich beim Laufen so gerne am Handgelenk trage. Es gibt kaum eine andere Smartwatch, die ich beim Laufen so gerne am Handgelenk trage.

Tag 11 und immer noch 18 Prozent Akku – was ihr Durchhaltevermögen betrifft, ist die Garmin Venu 3 ein Segen.

Ganze drei Wochen habe ich die Smartwatch rund um die Uhr am Handgelenk getragen und mein bisheriges Fazit ist eindeutig: Für mich ist sie der ideale Begleiter im Bereich der Smartwatches.

Für euch? Vielleicht, wenn euch die wenigen Schwächen der Uhr und der saftige Preis nicht abschrecken.

Tranparenzhinweis: Garmin hat mir für den Test die Venu 3 kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.

Leistungstipp
Garmin Venu 3
Garmin Venu 3
Die Garmin Venu 3 ist die ideale Smartwatch, um Sport, Fitness, Schlaf und die allgemeine Gesundheit im Auge zu behalten. Mit einer realen Akkulaufzeit von stolzen 11 Tagen lässt sie andere Smartwatches im Konkurrenzfeld hinter sich. Allerdings gibt es keine Option für eine LTE-Variante und der Store für Apps von Drittanbietern lässt zu wünschen übrig. Wen das weniger stört, der bekommt für 500 Euro (UVP) eine Menge Sport- und Gesundheitsfunktionen ohne zusätzliche Abogebühren.
  • Ausgezeichnete Akkulaufzeit
  • Sehr viele Sport- und Schlaf-Funktionen
  • Kein zusätzliches Abo-Modell
  • Hoher Tragekomfort
  • Genaues GPS-Signal
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Kein LTE-Modell
  • Eingeschränkter Drittanbieter-Markt
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Garmin Venu 3: Trägt sich leicht wie eine Feder

Optisch kein Hingucker, schlicht, unaufgeregt, funktional - mit den Attributen beschreibe ich die Venu 3 von Garmin. Um das Handgelenk geschnallt wird klar: federleicht kommt oben drauf.

Das Silikonarmband schmiegt sich wunderbar an die Haut, stört nicht (auch nicht beim Sport) und ist absolut zufriedenstellend. Während der drei Wochen hatte ich nie das Bedürfnis, das Band zu wechseln.

Das Display ist ausreichend hell – die Betonung liegt auf ausreichend. Der Hersteller macht keine offiziellen Angaben, aber ich schätze, dass der Spitzenwert bei mindestens 1.000 Nits liegt. Auch wenn die Konkurrenz in der Preisklasse (teilweise) mit helleren Displays aufwartet: Bei direkter Sonneneinstrahlung kann ich noch alles ablesen.

Wissenswertes zum Test
So habe ich getestet

Die Garmin Venu 3 habe ich knapp drei Wochen am Handgelenk getragen und lediglich zum Duschen ausgezogen. Getestet habe ich die Uhr vorrangig beim Sport und für den Schlaf.

Spezifikationen

Größe: 45 Millimeter, 41 Millimeter (Venu 3S)
Wasserdicht: 5 ATM
Material Glas: Corning® Gorilla® Glass 3
Material der Lünette: Edelstahl
Gehäusematerial: Faserverstärktes Polymer
Gewicht: 46 Gramm mit mitgeliefertem Armband
Lautsprecher/Mikrofon: Ja
Displayauflösung: 454 x 454 Pixel
Akkulaufzeit: Bis zu 14 Tage
Energiespar-Modus: Bis zu 26 Tage
Ladeverfahren: Proprietäre Garmin-Ladeklemme
Interner Speicher: 8 GByte
Health-Features: Herzfrequenzmessung, Atemfrequenz, Fitnessalter, Body Battery, Stressmessung, Entspannungstimer, Meditation, Atemübungen, Schlafanalyse, Schlafcoach, Erkennung von Nickerchen, Flüssigkeitsaufnahme, Frauengesundheit, Health-Snapshot, Hauttemperatur, Jetlag-Ratgeber
Sensoren: GPS, Glonass, Galileo, Garmin Elevate (Herzfrequenz), Pulsoximeter, Barometer, Kompass, Gyroskop, Beschleunigungsmesser, Thermometer, Umgebungslicht

Preise und Verfügbarkeit

Die Garmin Venu 3 kommt mit einer UVP von rund 500 Euro. Bei diversen Online-Händlern wird die Uhr allerdings deutlich günstiger gehandelt und ist bereits ab rund 400 Euro zu haben. Leider ist die Smartwatch nicht immer verfügbar.

Bedienung der Garmin Venu 3

Die Bedienung des Garmin Venu 3 ist einfach. An der Seite befinden sich drei Tasten:

  • Eine Taste für den Schnellzugriff auf Aktivitäten und Apps.
  • Der mittlere Knopf zeigt die zuletzt geöffneten Aktivitäten an.
  • Die untere Taste ist eine Zurück-Taste. Alternativ kann man mit dem Finger von links nach rechts wischen.

Die Tasten an der Uhr fühlen sich durchschnittlich an. Nicht hochwertig, aber auch nicht »billig«. Die Tasten an der Uhr fühlen sich durchschnittlich an. Nicht hochwertig, aber auch nicht »billig«.

Garmin setzt bei der Venu 3 auf ein eigenes Betriebssystem, sprich: Googles Wear OS ist nicht an Bord. Dementsprechend ist eine eigene App von Garmin nötig: Connect.

Die Connect-App wirkt auf den ersten Blick überladen mit Informationen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit löst sich dieser Eindruck jedoch auf.

Anmerkung: Alle Details der Connect-App in einem Artikel zu erklären, würde deutlich den Rahmen sprengen. Daher beschränke ich mich in diesem Artikel auf die wesentlichen Informationen, die für die Verwendung der Uhr beim Sport und beim Schlafen nützlich sind.

Die Startseite enthält alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Ihr erhaltet eine Auflistung der letzten Aktivitäten sowie eine Übersicht der Vitaldaten.

Bevor ihr die Laufschuhe schnürt und losrennt, solltet ihr die automatische Aktivitätserkennung aktivieren - sie ist standardmäßig deaktiviert. Natürlich kann ein Training auch jederzeit manuell gestartet werden.

Innerhalb von drei Wochen bin ich zehnmal mit der Garmin-Uhr gejoggt. Dabei hat die Uhr die Trainingseinheit einmal zu spät erkannt. Da die Uhr sonst das Workout zuverlässig erkannt hat, gehe ich davon aus, dass die Uhr nicht eng genug am Handgelenk getragen wurde.

Die Kopplung mit der Uhr funktioniert schnell und problemlos. Danach kann es losgehen. Die Kopplung mit der Uhr funktioniert schnell und problemlos. Danach kann es losgehen.

In den Einstellungen findet ihr noch weitere nützliche Optionen wie die Überwachung des Blutsauerstoffs über Nacht, die Anordnung der Apps auf der Uhr oder die Installation eines Musik-Streaming-Dienstes.

Für Letzteres wird die zweite Garmin-App benötigt: Garmin IQ. Die öffnet euch außerdem den Markt für Drittanbieter. Neben Spotify, Deezer und Amazon Music gibt es seit kurzem auch YouTube Music, um während des Sports Musik auf den Ohren zu haben. Ansonsten sollte man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Der Markt ist bei weitem nicht so groß wie der App Store von Apple oder der Play Store von Google.

Immerhin kann man dort eine Vielzahl von Zifferblättern herunterladen und mit derselben App auch eigene erstellen.

Sport- und Health-Funktionen in Hülle und Fülle

Die Garmin Venu 3 bietet eine große Auswahl an Aktivitäten: Vom Laufen, Radfahren über Yoga bis hin zum Schwimmen. Jede Aktivität kann individuell angepasst werden, um alle Daten zu erhalten, die für einen persönlich wichtig sind.

Nach Abschluss eines Trainings erhält man einen ausführlichen Bericht mit allen Informationen zu Intensität und Nutzen der Einheit, inklusive Diagrammen.

Das Gute daran ist: Wenn man die Uhr über einen längeren Zeitraum trägt, erkennt sie die Belastung und zeigt auch an, mit welcher Intensität trainiert wurde. Wer möchte, kann dem Training auch eine Selbsteinschätzung zur Reflexion hinzufügen. Die Informationen zu den Daten helfen beim Verständnis und sind auch für Laien verständlich formuliert.

Die Daten, Statistiken und Diagramme sind extrem ausführlich. Die Daten, Statistiken und Diagramme sind extrem ausführlich.

Wichtig für das Training kann auch die Funktion »Body Battery« sein. Dieser Wert misst die körperliche Fitness in Abhängigkeit von Aktivität, Schlaf sowie Stress und zeigt quasi die Energie für den restlichen Tag an.

Dazu habe ich mehrere Gedanken:

  • In meinen Augen sind die Angaben als grober Richtwert zu verstehen und bringen (mir persönlich) in den meisten Fällen keine neuen Erkenntnisse.
  • Logischerweise ist meine Body Battery nach einer Nacht mit wenig Schlaf niedrig und nach einer langen Nacht mit viel (Tief-)Schlaf möglichst hoch.
  • Dieses Körpergefühl einer potenziell hohen oder niedrigen Leistungsfähigkeit muss mir eine Smartwatch nicht unbedingt widerspiegeln, dennoch kann diese Information mit zusätzlichen Hinweisen nützlich sein.

Auch eine Erinnerung, das Training vielleicht aufgrund verschiedener leistungsbeeinflussender Faktoren zu verschieben, ist meiner Meinung nach nicht verkehrt.

Wie gut werden die Daten aufbereitet?

Garmin wird seinem Ruf bei der Datenaufbereitung gerecht. Wenn ich ein Lauftraining absolviere, schaue ich immer wieder gerne in die App und vergleiche die Werte mit dem vergangenen Training.

Dank des präzisen GPS-Signals (Multiband) und der Herzfrequenzmessung erhalte ich alle wichtigen Daten, um mich stetig zu verbessern. Für mich als Einsteiger bieten die gesammelten Informationen in Kombination mit den guten Erklärungen einen echten Mehrwert und motivieren mich, besser zu werden – und das alles ohne zusätzliche Kosten in Form eines Abos. Das ist im Wearable-Bereich leider nicht mehr üblich.

Mein Smartphone kann auch während des Trainings zu Hause bleiben und ist für das Tracking der Daten nicht notwendig. Bedeutet auch: Eine GPS-Karte der zurückgelegten Strecke inklusive Intensitätsminuten bekomme ich im Nachhinein auf die App gespielt (wie weiter oben im Bild ersichtlich).

Nutzt man die Uhr zum Zählen der Schritte, reiht sie sich in das Konkurrenzfeld ihrer Preisklasse ein. Die Strecke wird mit allen Uhren so genau wie möglich zurückgelegt.

Tatsächliche SchritteGarmin Venu 3Pixel Watch 2Apple Watch 7ScanWatch 2Galaxy Watch 5 Pro
1.0001.0041.0041.0049891.006

Bei der Garmin Venu 3 hat mich eine Sportfunktion besonders beeindruckt: Mit der Connect-App kann ich einen Trainingsplan erstellen, um mich zum Beispiel auf einen 5-Kilometer-Lauf vorzubereiten.

Ihr habt verschiedene Möglichkeiten, einen Plan zu erstellen. Ihr werdet unter anderem gefragt, an welchem Tag ihr ein längeres Training absolvieren könnt. Ihr habt verschiedene Möglichkeiten, einen Plan zu erstellen. Ihr werdet unter anderem gefragt, an welchem Tag ihr ein längeres Training absolvieren könnt.

Der Plan ist im Handumdrehen erstellt und ich habe einen auf mich zugeschnittenen Trainingsplan, um mich auf mein Ziel vorzubereiten - und das alles kostenlos!

Schlaf

Garmin bietet mit der Venu 3 eine Reihe von Schlaffunktionen an, darunter einen Sleep-Score, der meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen ist. Während ich diesen Artikel schreibe, habe ich eine sehr erholsame Nacht hinter mir. Die Garmin-Uhr sieht das etwas anders.

»Kürzer als ideal, viel Tiefschlaf«. Letzteres unterschreibe ich, dennoch werden Teile der Auswertung mit »ausreichend« abgestraft.

Insgesamt geschlafen (laut Uhr): Etwa sieben Stunden. Die Venu 3 zeigt mir als ideale Schlafzeit knapp 8 Stunden an. Allerdings habe ich gelernt, dass die Schlafdauer nicht immer entscheidend ist. Das ist einfach von Mensch zu Mensch verschieden.

Zusätzlich könnt ihr euch noch Diagramme anzeigen lassen. Zusätzlich könnt ihr euch noch Diagramme anzeigen lassen.

Was ich damit sagen will: Der Sleep-Score sollte meiner Meinung nach als grober Anhaltspunkt zur Verbesserung der Schlafqualität und zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Schlaf gesehen werden. Die Zahlen auf dem Display sollten nicht überbewertet werden.

Besonders erfreulich ist die Funktion zur Bestimmung der Herzfrequenzvariabilität (HRV), die wichtige Informationen über Gesundheit, Stress und Erholung liefert. Mit Hilfe dieser Daten kann potenziell frühzeitig auf Anzeichen von Krankheit, hoher Belastung oder Übertraining reagiert werden, was besonders im Morning-Report hilfreich sein kann.

Apropos: Ich wünsche mir für jede Smartwatch einen entsprechenden Morning-Report wie bei der Garmin Venu 3. Wenn ich aufwache, bekomme ich alle Vitaldaten auf der Uhr zusammengefasst und kann mich auf den Tag vorbereiten. Auch Termine und das Wetter werden mir angezeigt.

So muss ich nicht unnötig das Smartphone in die Hand nehmen, um mir einen Überblick zu verschaffen.

Stressmanagement

Die Smartwatch von Garmin bietet eine Überwachung des eigenen Stresslevels, der als Faktor in die oben erwähnte Body Battery einfließt.

Die Erkennung eines erhöhten Stresslevels durch die Uhr hat im Testzeitraum sehr gut funktioniert. Woher ich das weiß?

Es gab genau zwei Tage, an denen ich erhöhtem Stress ausgesetzt war. Genau in den Momenten, in denen mein Puls in die Höhe schoss, erinnerte mich die Venu 3 wenig später daran, dass mein Stresslevel steigt und ich mir lieber eine kurze Pause gönnen sollte.

Gut, in manchen Situationen möchte man nicht daran erinnert werden, dass man sich nicht so aufregen soll. Andererseits bin ich beeindruckt, wie gut es in diesen Momenten funktioniert hat.

Muskeltraining

Zugegeben: Von Krafttraining habe ich ungefähr so viel Ahnung wie vom Krawattenbinden. Allerdings bietet die Smartwatch eine ziemlich coole Funktion, die ich euch nicht vorenthalten möchte und deshalb ausprobiert habe.

  • Ich habe mir ein kleines Trainingsprogramm für die allgemeine Fitness herausgesucht.
  • Darin enthalten sind Übungen wie Liegestütze, Sit-ups, Hampelmänner, Kniebeugen und noch ein paar andere Einheiten.
  • Die Uhr hat die meisten Sätze ohne Probleme erkannt und zeigt auch an, welche Muskeln wie intensiv beansprucht wurden.

Mit einem Tipp auf die einzelnen Übungen erhaltet ihr die genaue Grafik zu den Einheiten. Mit einem Tipp auf die einzelnen Übungen erhaltet ihr die genaue Grafik zu den Einheiten.

Zusätzlich erhält man natürlich eine Auswertung über die Trainingszeit, die Herzfrequenz, die Wiederholungen, die Sätze und die verbrauchten Kalorien.

Wie steht es um Smartwatch-typische Funktionen?

Die Venu 3 ist mehr als nur ein Fitness-Tracker. Ihr könnt Anrufe entgegennehmen, Nachrichten anzeigen und Musik-Apps installieren. Dafür stehen euch 8 GByte interner Speicher zur Verfügung.

Neben Spotify stehen euch auch Amazon Music, Deezer und YouTube Music zur Auswahl. Neben Spotify stehen euch auch Amazon Music, Deezer und YouTube Music zur Auswahl.

Bezahlen über Google Pay könnt ihr mit der Uhr nicht. Als Bezahldienst steht euch Garmin Pay zur Verfügung. Damit könnt ihr optional eine Kreditkarte hinzufügen, was ich leider nicht testen konnte.

Eine LTE-Version der Uhr ist ebenfalls nicht verfügbar. Wenn ihr eine Smartwatch sucht, um immer und überall erreichbar zu sein, werdet ihr mit der Venu 3 nicht glücklich.

Wer eine App zum Wandern sucht, findet mit Komoot eine bekannte App zum Herunterladen. Eine Installation von Google Maps ist nicht möglich.

Solltet ihr die Garmin Venu 3 kaufen?

Die Garmin Venu 3 lohnt sich für euch, wenn:

  • ihr nach einer sehr guten Smartwatch zum Sport mit einem hohen Tragekomfort sucht.
  • ihr eine Smartwatch mit einer sehr langen Akkulaufzeit bevorzugt.
  • ihr Mitteilungen wie Anrufe auf die Uhr gespiegelt haben möchtet.
  • ihr kein zusätzliches Abo-Modell abschließen wollt.

Mögliche Alternativen zur Garmin Venu 3

Pixel Watch 2: Wer ein Android-Smartphone sein Eigen nennt, für den lohnt sich ein Blick auf die Pixel Watch 2, wenn ihn die mäßige Akkulaufzeit von ein bis zwei Tagen nicht stört. Die Uhr von Google bietet viele Funktionen und eignet sich wunderbar für Sport und Gesundheitstracking. Allerdings muss man 10 Euro im Monat bezahlen, um alle Funktionen freizuschalten.

Withings Scanwatch 2: Die Hybriduhr von Withings bietet eine noch bessere Akkulaufzeit als die Smartwatch von Garmin, dafür fehlen einige Funktionen. Um nach dem Sport alle Daten abrufen zu können, muss das Smartphone beim Training immer dabei sein. Ein Abomodell für alle Funktionen in Höhe von 10 Euro ist optional.

Galaxy Watch 6: Das Pendant von Samsung kommt mit üppigem Funktionsumfang und ohne Abo-Modell. Die Laufzeit beträgt wie bei der Pixel Watch 2 knapp ein bis zwei Tage. In Kombination mit einem Samsung-Smartphone werden alle Funktionen freigeschaltet.

Apple Watch Series 9: Die Uhr von Apple liegt preislich im gleichen Bereich wie die Venu 3, kommt für euch aber nur in Frage, wenn ihr ein iPhone besitzt. Wie bei den beiden anderen Wear-OS-Vertretern müsst ihr eine kurze Akkulaufzeit in Kauf nehmen. Dafür erhaltet ihr zahlreiche Fitness- und Gesundheitsfunktionen ohne Abo-Gebühren.

Der Preis von 500 Euro (UVP) für die Garmin Venu 3 ist hoch, aber die Uhr ist auch deutlich günstiger zu haben. Für einen Straßenpreis von 400 Euro kann ich die Uhr guten Gewissens allen empfehlen, die bei einer Smartwatch ihre Aktivität in den Vordergrund stellen. Die Uhr ist zwar teilweise teurer als die Konkurrenz, kommt aber mit einer Masse an Funktionen und ohne kostenpflichtiges Abo-Modell aus.

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