Makita DUC353: Meine Allzweck-Akkukettensäge für den Garten
Marinus Martin: Als Dorfkind in einem Elternhaus mit Kaminofen kam ich früh in Berührung mit Spalthämmern, Äxten und Kettensägen. Holzmachen für den Winter war immer ein Thema, weshalb ich schon früh einen Motorsägenschein gemacht habe, um auch abseits des eigenen Grundstücks die Kettensäge einsetzen zu dürfen.
Auch heute noch kommt die Motorsäge bei mir häufig zum Einsatz, zuletzt als der Sturm meinen alten, großen Pflaumenbaum niedergestreckt hat und ich ihn zersägen musste. Ansonsten aber eben auch zum Holzmachen für den Ofen.
Vor einiger Zeit habe ich mir ein Akkumodell von Makita zugelegt. Ich habe diverse Werkzeuge aus der 18-Volt-Serie des japanischen Herstellers, daher lag der Entschluss nahe, auch hier bei Makita zu bleiben.
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Die Makita DUC353 läuft mit zwei 18-Volt-Akkus und bietet so einerseits eine ausgezeichnete Leistung, andererseits auch eine annehmbare Akkulaufzeit. Mit 35-Zentimeter-Schwert und einer Kettengeschwindigkeit von 20 Metern pro Sekunde sind selbst etwas dickere Stämme von rund 30 Zentimetern kein Problem. Zudem stinkt sie nicht und ist leiser als Benzinsägen.
Einziger Nachteil: Ich verwende zwei 5-Milliamperestunden-Akkus, die bei anspruchsvollen Sägearbeiten nach nur rund 15 Minuten leer sind. Es ist aus meiner Sicht daher ratsam, im besten Fall gleich vier Akkus vorrätig zu haben.
Die Akkusäge ist extrem vielseitig und reicht in vielen Fällen für den eigenen oder Nachbargarten völlig aus. Mit 250 Euro (ohne Akku) ist sie zwar kein Schnäppchen – allerdings kostet gutes Werkzeug sein Geld und aus meiner Sicht ist die Makita-Kettensäge ihren Preis wert.
Wenn ich langwierige Sägearbeiten oder sehr dicke Stämme zerkleinern muss, habe ich allerdings noch eine klassische Stihl-Benzinmotorsäge da – sie bietet nochmals viel mehr Leistung und ermöglicht dank Benzintank quasi unterbrechungsfreies Sägen. Allerdings kommt sie dank der Akkusäge mittlerweile nur noch selten zum Einsatz.
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