Die Targaryen-Dynastie stellte für über 300 Jahre die Herrscher der Sieben Königslande und brachte zahlreiche denkwürdige Individuen hervor. Die einen blieben für ihre Weisheit und vorausschauende Staatsführung in Erinnerung; die anderen eher für ihren Wahnsinn und verübte Grausamkeiten.
Wie auch immer man dem Haus des Drachen gegenübersteht: In jeder der Serienadaptionen von George R.R. Martins Fantasy-Epos spielen die Targaryens eine Rolle - auch in A Knight of the Seven Kingdoms.
Achtung: Ab hier folgen Spoiler zu wesentlichen Handlungselementen von A Knight of the Seven Kingdoms, Folge 3. Weiterlesen auf eigene Gefahr!
Obwohl die Machtspiele der großen Häuser im neuen Spinoff nicht wirklich im Fokus stehen, kommen wir in der Adaption der Heckenritter-Kurzgeschichten doch mit den Targaryens in Berührung. Denn in Folge 3 wird enthüllt, dass Ser Duncans (Peter Claffey) vermeintlicher Knappe Egg (Dexter Sol Ansell) nicht wirklich der Waisenjunge ist, als der er sich zunächst ausgibt, sondern Aegon Targaryen, Sohn von Maekar Tagaryen.
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Leser von George R.R. Martins Büchern wissen, dass Egg später als Aegon V. Targaryen den Eisernen Thron besteigen wird. Das ist allerdings alles andere als vorhersehbar, da sowohl er als auch sein Vater nur jeweils der vierte Sohn ihres Vaters waren und damit nicht unbedingt an erster Stelle der Thronfolge standen. Aegon erhält daher den Beinamen Der Unwahrscheinliche
.
Zwei seiner Brüder lernen wir bereits in A Knight of the Seven Kingdoms kennen: Daeron, den Trunkenbold aus Folge 1, und Aerion, den arroganten Silberschopf, der Duncan mit einem Stallburschen verwechselt. Vor Aegon steht allerdings noch ein dritter Bruder in der Thronfolge, den wir bisher nicht in A Knight of the Seven Kingdoms gesehen haben - dafür aber gut 90 Jahre später in Game of Thrones.
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Die Rede ist von Aemon Targaryen (Peter Vaughan), den Jon Schnee (Kit Harrington) in Game of Thrones als greisen Maester der Nachtwache kennenlernt. Zu diesem Zeitpunkt ist Aemon bereits 104 Jahre alt, was erklärt, wie er in A Knight of the Seven Kingdoms bereits am Leben sein kann.
Über den jungen Aemon weiß Knappe Raymun Fossoway (Shaun Thomas) zu berichten: Der Dritte [Sohn] ist so nutzlos, sie wollen ihn zur Zitadelle verschiffen, damit er Maester wird.
Und tatsächlich heißt es in den Büchern von George Martin über Aemon, dass er nichts mit Politik am Hut haben und lieber Bücher lesen wollte.
Später wurde ihm zwar die Thronfolge angeboten, er lehnte diese allerdings ab, da er bereits Maester geworden war und somit allen weltlichen Ämtern auf Lebenszeit entsagt hatte.
In den Heckenritter-Kurzgeschichten gibt es zudem noch einen weiteren Verweis auf Aemon: So verrät Egg seinem Lehrmeister an späterer Stelle, dass sein Spitzname eine abgekürzte Form von Aegon sei. Diesen Namen habe ihm sein Bruder Aemon gegeben, der nun ein Bruder der Nachtwache sei.
Und auch Aemon spricht kurz vor seinem Serientod in Game of Thrones davon, einen Bruder namens Egg gehabt zu haben, der König geworden sei. Bereits in Staffel 1 gibt sich sich der Maester Jon Schnee gegenüber als vermeintlich letzter Überlebender der Targaryen-Dynastie zu erkennen. Welch eine Ironie, wenn man an das Ende der Serie denkt ...
Aemon Targaryen ist übrigens einer von nur zwei Charaktere in Game of Thrones, die eines natürlichen Todes sterben. Alle anderen .... nun ja. Aber genau deshalb lieben wir die Serie ja.
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