Das sind die generischen Produktkeys für Windows 10 und 11: Warum es sie gibt, wofür man sie benutzen kann – und wofür nicht

Microsoft stellt für Windows generische Produktschlüssel zur Verfügung. Sie dienen aber nicht selbst zur Aktivierung und haben für Privatpersonen keine Relevanz.

Wir erklären, wozu die generischen Schlüssel für Windows 10 und Windows 11 da sind. Wir erklären, wozu die generischen Schlüssel für Windows 10 und Windows 11 da sind.

Windows zu installieren ist heute im ersten Schritt so leicht wie wohl noch nie. Es kann nicht nur jeder das Betriebssystem offiziell von Microsoft herunterladen, sondern man benötigt auch nicht mehr zwingend einen Produktschlüssel, um die Installation zu starten.

Für die Nutzung ist aber weiterhin eine Lizenz nötig, sowohl im privaten als auch im gewerblichen Umfeld.

Die generischen Schlüssel für Windows, um die es hier geht, haben dabei nur für Unternehmen Relevanz. Sie werden auch als GVLK bezeichnet (Microsoft Generic Volume License Key).


Video starten 5:54 Windows 11 verlangt zwei Extras, aber hast du sie schon aktiviert? Wie du es herausfindest und sie einschaltest


Warum gibt es generische Windows-Keys und was bewirken sie?

Im Kern sind sie dafür da, die Handhabung einer größeren Zahl von Windows-Versionen auf verschiedenen PCs im gewerblichen Umfeld zu erleichtern.

Statt für jeden PC einen individuellen Schlüssel eingeben und verwalten zu müssen, werden die Windows-Betriebssysteme der Rechner im jeweiligen Netzwerk über einen lizenzierten Host aktiviert, auch als KMS-Host bekannt (KMS = Key Management Services).

Auf der offiziellen Support-Seite zu dem Thema spricht Microsoft von den folgenden drei Szenarien, in denen ein generischer Schlüssel noch von Bedeutung sein kann:

  • Konvertieren eines Computers, der einen Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK) verwendet
  • Konvertieren einer Einzelhandelslizenz von Windows in einen KMS-Client
  • Der Computer war zuvor ein KMS-Host
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Wofür man die generischen Keys nicht benutzen kann

Sie sind weder dafür da, mit ihnen alleine eine Windows-Versionen im gewerblichen Umfeld zu aktivieren noch für den privaten Bereich gedacht beziehungsweise sinnvoll einsetzbar.

Da sich Windows mit diesen Schlüsseln nicht aktivieren lässt und man die Windows-Installation ohnehin ganz ohne Key-Eingabe durchführen kann, dürften die generischen Keys ganz allgemein immer seltener Verwendung finden.

Wie Windows 11 im Vergleich mit Windows 10 aus Sicht eines GameStar-Tech-Redakteurs abschneidet, erfahrt ihr übrigens hier: Windows begleitet mich schon seit 30 Jahren und meine Empfehlung zum erreichten Ende von Windows 10 ist eindeutig

Ebenfalls erwähnenswert: Da Windows-Lizenzen inzwischen auch an die Hardware gebunden gespeichert und erkannt werden können sowie mithilfe der Verknüpfung mit einem Microsoft-Konto (sofern man so ein Konto denn nutzen möchte), verlieren die langen Zeichenfolgen der Produktschlüssel auch im privaten Bereich an Bedeutung.

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