50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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George R.R. Martin führt einen privaten Krieg gegen eines seiner Häuser – jetzt packen auch Fans von A Knight of the Seven Kingdoms die Mistgabeln aus

In A Knight of the Seven Kingdoms hat eine Nebenfigur in wenigen Sekunden viel Hass auf sich gezogen. George R. R. Martin wollte das gesamte Haus aber noch nie in ein positives Licht rücken.

Bei dieser Szene guckt nicht nur Dunk angefressen zu Ser Otho Bracken. (Bildquelle: HBO) Bei dieser Szene guckt nicht nur Dunk angefressen zu Ser Otho Bracken. (Bildquelle: HBO)

Vermutlich haben alle Fans von Game of Thrones ein Haus, das sie besonders ins Herz geschlossen haben. Selbst Buchautor George R.R. Martin hat seine Favoriten … und auch seine Familien, die über Generationen hinweg durchgehend Dreck fressen müssen. Ein Haus steht auf seiner Antipathie-Liste wohl ganz weit oben: die Brackens.

Mit A Knight of the Seven Kingdoms schließen sich die Fans jetzt der vermeintlichen Meinung von Martin an, da hat ein Bracken nämlich in nur wenigen Sekunden die geballte Wut der Zuschauer auf sich gezogen.

Video starten 2:18 A Knight of the Seven Kingdoms: Im neuen Spin-Off von Game of Thrones muss sich ein Heckenritter vor den Targaryens beweisen

Kaum ein gutes Wort über die Brackens

Klären wir aber erst, woran man erkennt, dass die Brackens für den guten George den Abschaum von Westeros darstellen. Auch wenn er nämlich nie offiziell seine unbeliebtesten Häuser aufgezählt hat, ist die Beweislage doch erdrückend.

Statt einer Antipathie-Liste gibt es nämlich eine kleine Sympathie-Liste des Autors. In einem Livestream-Interview (den Ausschnitt seht ihr hier unten ab Minute 11:27) wurde Martin gefragt, welches der kleineren Häuser er am liebsten habe. Neben den Velaryons nannte er die Schwarzhains (engl.: Blackwoods). Die sind vor allem für die jahrhundertelange Fehde mit den Brackens bekannt. Es gibt keine Rivalität in Westeros, die tiefer sitzt als diese.

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Aber auch die Darstellung der Brackens ist ein klares Indiz: Das Haus kämpft fast immer auf der Verliererseite, versucht sich ständig auf unehrenhafte Weise zu profilieren und ist darin nicht einmal besonders gut.

Selbst die jeweiligen Bastard-Kinder der Häuser Bracken und Blackwood folgen diesem Schema: Brynden Rivers, der uneheliche Sohn von Aegon IV und Melissa Schwarzhain wird zur Hand des Königs, verführt seine Halbschwester Shiera Seestern und steigt am Ende zum magischen Halbgott als Dreiäugiger Rabe auf.

Aegor Rivers dagegen, der Bastard-Sohn von Aegon IV und Barba Bracken, verliert seine Liebe des Lebens Shiera an seinen verhassten Halbbruder, scheitert an drei Schwarzfeuer-Rebellionen, die er unterstützt und stirbt als Söldner im Exil in Essos.

Aber nicht immer sind die Brackens auf der bösen Seite! In Das Lied von Eis und Feuer haben die Brackens als Teil der Flusslande sogar auf der Seite von Robb Stark gekämpft … Nach der roten Hochzeit waren die Brackens jedoch die Ersten, die sich den Lennisters angeschlossen haben. Die Schwarzhains dagegen haben sich als letztes Haus ergeben.

Wieso jetzt auch Fans von A Knight of the Seven Kingdoms die Brackens verachten

In den Serien haben die Brackens bisher nur eine untergeordnete Rolle gespielt: In Game of Thrones kommen sie gar nicht vor und in House of the Dragon Staffel 2 verhalten sich die Brackens deutlich sympathischer als in der Buchvorlage.

In A Knight of the Seven Kingdoms hat jetzt ein Bracken in nur wenigen Sekunden und ohne ein Wort zu verlieren, jegliche Sympathiepunkte verloren. Als Dunk kurz vor dem Kampf nach einem weiteren Ritter sucht, der sich seiner gerechten Sache anschließt und zu den Lords ruft: Sind keine echten Ritter unter euch?, steht Otho Bracken auf …. Und furzt.

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Auf X lässt blt_on seiner Wut nun freien Lauf und beleidigt den bärtigen Feigling. Fast 10.000 Likes erhält der Post in den Kommentaren wird weiter über das Haus hergezogen. 

Godfreyofthil schreibt: Blackwoods waren schon überlegen. Haus Bracken ist eine ewige Schande. Fedricgogoes liebt es, dass Brackens unabhängig von der Zeitlinie immer im Unrecht sind, nur aus Liebe zum Spiel.

Diese Furz-Szene hat sich übrigens in den Büchern nicht so abgespielt. Dort spricht Dunk zwar auch einen Bracken im Publikum an, statt aber zu furzen, lehnt dieser sein Angebot schlicht ab. Gefällt euch die Buchversion besser oder haltet ihr den Furz-Witz für passend? Schreibt es gerne in die Kommentare! Mehr zu A Knight of the Seven Kingdoms findet ihr gleich hier oben.

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