2025 hat ChatGPT alle Konkurrenten dominiert – inzwischen zeigt sich: Eine Alternative hat trotzdem klar gewonnen

Eigentlich geht es ChatGPT ziemlich gut mit dem Platz an der Sonne, sollte man im Hinblick auf die Nutzerzahlen meinen. Ein Konkurrent darf sich trotzdem als großer Gewinner des Jahres betrachten.

OpenAI rief bereits »Code Red« aus: Google konnte mit Gemini ordentlich aufholen. OpenAI rief bereits »Code Red« aus: Google konnte mit Gemini ordentlich aufholen.

2025 war (erneut) das Jahr der Künstlichen Intelligenz, die mit immer neuen Versionen mehr oder minder gelungene Fortschritte aufweisen konnte. Am Nutzungsverhalten hat sich in den vergangenen zwölf Monaten aber einiges geändert, wie der Analysedienst SimilarWeb feststellt.

Denn während zum Jahresende 2024 noch ChatGPT im Kontext des Datenverkehrs nahezu nach Belieben dominierte, holt ein großer Konkurrent zum OpenAI-Dienst inzwischen mächtig auf: Google Gemini kristallisiert sich als klare Nummer Zwei im Markt heraus.

Video starten 1:57 Gemini 3: Google stellt bisher leistungsstärkstes KI-Modell vor

Google holt mächtig auf und ist trotzdem weit hinten dran

In konkreten Zahlen führt SimilarWeb die »Marktanteile« wie folgt aus:

  • Vor 12 Monaten lag ChatGPT mit einem Anteil von 87,2 Prozent mit meilenweitem Abstand an der Spitze. Gemini war zwar auch damals schon der Zweitplatzierte, musste sich aber mit 5,4 Prozent begnügen.
  • Zum Stand vom 5. Dezember 2025 rutschte ChatGPT mit 68 Prozent erstmals unter die 70-Prozent-Grenze. Die meisten dieser Anteile gingen indes an Google Gemini, das mit 18,2 Prozent zwar weiter klar hinten liegt, aber dennoch zu den großen Gewinnern des KI-Jahres 2025 gezählt werden kann.
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Diese Entwicklung kommt nicht unbedingt plötzlich, sondern darf als Resultat kontinuierlicher Änderungen gesehen werden, die der Suchmaschinengigant in den vergangenen zwölf Monaten eingeführt hat.

Im vergangenen März etwa wurde der Google Assistant auf Handys durch Gemini abgelöst, während im November mit Gemini 3 das bisher leistungsstärkste Modell der hauseigenen KI an den Start ging. Diese Version war sogar so gelungen, dass OpenAI einen »Code Red« ausrief und umgehend mit einem vorgezogenen Update reagierte.

In absoluten Zahlen gemessen hat Gemini aber ebenfalls einen gigantischen Weg vor sich. OpenAI kündigte im vergangenen Oktober an, dass man die Zahl an 800 Millionen wöchentlichen Nutzern knacken konnte.

Googles Mutterkonzern Alphabet erklärte hingegen im Zuge der jüngsten Quartalsberichte zum dritten Geschäftsquartal 25/26, dass Gemini sich über immerhin 650 Millionen Nutzer freuen kann – monatlich.

Immerhin ist das gegenüber den 450 Millionen Nutzern aus dem zweiten Geschäftsquartal ein deutlicher Sprung, der insbesondere den Vorteil zur Schau stellt, denn Google mit seiner Position im Suchmaschinen- und Handymarkt genießt. Das nächste Jahr läuft entsprechend erstmals seit Beginn des KI-Booms auf einen Zweikampf hinaus.

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