Der Google Assistant auf Android-Handys wird abgelöst – das müsst ihr wissen

Gemini wird einige Veränderungen mit sich bringen, darunter auch Nachteile.

2016 ging der Google Assistent an den Start. Gemini (ehemals Google Bard) wird 2025 sein Nachfolger. 2016 ging der Google Assistent an den Start. Gemini (ehemals Google Bard) wird 2025 sein Nachfolger.

Gemini wird noch 2025 auf einigen Geräten in vollem Umfang Einzug halten und den bekannten Sprachassistenten von Google endgültig ablösen. Dann gibt es kein Zurück mehr, ein Download über den Play Store wird nicht mehr möglich sein.

Das bringt einige Veränderungen im Programm mit sich. Welche das sind, klären wir jetzt.

Schnellnavigation:

Auf welchen Geräten kommt Gemini als Assistent?

Google beginnt damit, den Google Assistant auf Android-Smartphones durch Gemini zu ersetzen. Dabei wird es aber nicht bleiben. Grundsätzlich soll die KI auf allen Geräten Einzug halten:

  • Wear OS-Smartwatches
  • Smart-Displays
  • Tablets
  • Fernseher
  • Autos
  • Kopfhörern
  • und mehr

Gibt es Anforderungen für Gemini? Ja, die gibt es. Zumindest die Android-Smartphones müssen über mindestens 2,0 GByte RAM verfügen und unter Android 10 laufen.

Erfüllt das Gerät die Anforderungen nicht, bleibt der Google Assistant zum jetzigen Zeitpunkt (!) im Einsatz.

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Wann wird der Google Assistent durch Gemini ersetzt?

Google bleibt vage, wann Gemini als Assistent auf weiteren Smartphones zum Einsatz kommt. Der Suchmaschinenriese spricht bereits von den »kommenden Monaten«. Auf ersten mobilen Geräten wie dem Galaxy S25 kommt Gemini bereits jetzt zum Vorschein.

Ob 2025 die ersten Smartwatches, Fernseher und Co. mit Gemini ausgestattet werden, bleibt abzuwarten. Weitere Informationen dazu will Google in den kommenden Monaten veröffentlichen, vielleicht auf der Google I/O in wenigen Monaten.

Was ändert sich mit Gemini?

Einige Nutzerinnen und Nutzer bekommen die Umstellung bereits zu spüren, denn Google hat damit begonnen, im Zuge der Umstellung einige Funktionen des Google Assistant zu entfernen.

Wie der Supportseite des Herstellers zu entnehmen ist, gehen schon jetzt die folgenden Sprachfunktionen verloren:

  • »Markieren Sie Ihre Fotos als Favoriten, teilen Sie sie und fragen Sie per Sprachbefehl, wo und wann sie aufgenommen wurden.
  • Ändern Sie die Einstellungen für den Bilderrahmen oder den Umgebungsbildschirm per Sprachbefehl.
  • Übersetzen Sie Ihr Live-Gespräch mit jemandem, der Ihre Sprache nicht spricht, mit dem Dolmetschermodus
  • Erhalten Sie Geburtstagserinnerungen als Teil Ihrer Routinen.
  • Fragen Sie nach der Planung oder hören Sie bereits geplante Family Bell-Ankündigungen.
  • Erhalten Sie tägliche Updates von Ihrem Assistant, z. B. „Schick mir jeden Tag das Wetter.“
  • Verwenden Sie Google Assistant auf Autozubehör, das über eine Bluetooth-Verbindung oder einen AUX-Stecker verfügt.«

Es ist sehr wahrscheinlich, dass weitere »weitgehend ungenutzte« Funktionen des Google Sprachassistenten stillschweigend entfernt werden.

Nutzerinnen und Nutzer, die die alten Befehle in- und auswendig kennen, müssen sich also an die neue »Steuerung« von Gemini gewöhnen, sofern diese dort überhaupt schon möglich ist.

Generell wird sich die Bedienung von Gemini mit dem Google Assistant stark unterscheiden, was bei der Nutzung vieler Geräte mit unterschiedlichen Assistenten zunächst zu Problemen führen kann.

Der neue Sprachassistent bringt jedoch einen großen Funktionsumfang mit.

Die Vorteile von Gemini

Gemini verfügt als großes Sprachmodell über eine komplexere Sachverarbeitung:

  • Gemini kann komplexere Anfragen verstehen und entsprechend darauf reagieren.
  • Der größte Vorteil ist, dass der Kontext über viele Anfragen hinweg erhalten bleibt. Man muss nicht immer wieder von vorne anfangen und das Thema neu aufrollen.
  • Mit zukünftigen Updates wird Gemini auch auf Apps zugreifen können. Auf Samsung-Geräten kann der Dienst bereits auf herstellereigene Apps zugreifen.
  • Auch für die Bearbeitung von Bildern per Texteingabe wird es neue Funktionen geben.
  • Texte lassen sich mithilfe von Gemini in verschiedene Formate und Stile verfassen.
  • Mit der Deep Research-Funktion ist zudem ein mächtiges Feature hinzugekommen. Damit greift Gemini auf umfangreiche Textinformationen zu und durchsucht diese nach den für die Anfrage relevanten Informationen und bereitet diese entsprechend auf.
  • Und vieles mehr.

Im Hintergrund arbeitet Google offenbar zudem an »Pixel Sense«, dass Gemini noch persönlicher machen soll. Demnach soll dieses Upgrade auf Informationen vieler Android-Apps zugreifen können und sich den Interessen der Nutzerinnen und Nutzern anpassen.

Das Ziel: Der Assistent soll persönlicher werden und auf das individuelle Nutzerverhalten reagieren. Darunter soll Pixel Sense kontextbezogene Empfehlungen geben.

Im Grunde scheinen sich die Ziele von Google mit denen von Apple zu überschneiden. Der iPhone-Hersteller kündigte auf der WWDC 2024 einen persönlichen Ansatz von Apple Intelligence an. Derzeit scheint der Hersteller aus Cupertino jedoch zunehmend Probleme mit der Umsetzung dieser Strategie und LLM Siri zu haben.

Daher wird sich die Umsetzung wahrscheinlich bis 2026 verzögern.

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