Glücklicherweise verbauen immer mehr Hersteller eine Taschenlampe in ihre smarten Armbanduhren. Und damit ist nicht die Funzel-Funktion gemeint, die lediglich das Display auf maximale Helligkeit dreht.
Sondern eine echte LED-Taschenlampe, die im Alltag gleich mehrere Vorteile bietet. Sie ist so praktisch, dass ich inzwischen den Kauf einer Smartwatch davon abhängig mache.
Unterschätzt niemals die LED-Taschenlampe am Handgelenk!
»Ich kann doch auch einfach mein Handy aus der Tasche zücken«. Das kann jedoch schwierig werden, wenn ihr mit zwei Einkaufstaschen balanciert, unter dem Arm die Post tragt und in der rechten Hand mit dem Schlüssel das Schlüsselloch sucht, um endlich ins Haus zu kommen.
Es geht zumindest bequemer: Ich halte einfach vorher einen Knopf an meiner Smartwatch gedrückt und meine nahe Umgebung wird mit Licht geflutet.
Okay, okay. Viele Eingangstüren sind beleuchtet und die Helligkeit des Smartwatch-Displays könnte hierfür gerade noch ausreichen. Es gibt aber noch weitere Beispiele, die die praktische Seite einer LED-Taschenlampe am Handgelenk zeigen. Abgesehen von der überragenden Helligkeit im Vergleich zu einem Display.
Bei maximaler Dunkelheit draußen wird der Unterschied zwischen einer LED-Taschenlampe und einem hellen Display eklatant.
- Das Display der Smartwatch streut Licht in alle Richtungen – und man blendet sich unter Umständen selbst. Das Licht an der Gehäuseseite strahlt dagegen wie eine echte Taschenlampe punktgenau dorthin, wo man hindeutet.
- Viele der integrierten LEDs verfügen über eine Rotlicht-Funktion. Rotlicht ist deutlich weniger störend als grelles weißes Licht. Wenn ich nachts oder morgens aufstehe, wird meine Partnerin davon nicht wach, und ich kann meinen kleinen Zeh vor gefährlichen Kanten schützen.
- Die Fernbedienung oder ein Kinderspielzeug ist unter dem Sofa gelandet? Das entlockt mir nur ein müdes Lächeln. Schließlich verfügt die Smartwatch am Handgelenk über eine LED-Taschenlampe.
- Vor einigen Wochen habe ich den Kabelsalat hinter meinem PC entwirrt und die Geräte umgesteckt. Ratet mal, wer sein Handy nicht griffbereit hatte, aber dank Smartwatch den USB-A-Stecker auf Anhieb traf.
- Je nach Modell verfügt die Taschenlampe über einen Stroboskop-Effekt. Das sorgt beim Laufen bei zunehmender Dunkelheit für mehr Sicherheit. Garmins Uhren schalten das Licht sogar automatisch ein, wenn der Sonnenuntergang bevorsteht. Genial!
Es gibt noch viele weitere Beispiele, aber jeder war schon mehr als einmal in der folgenden Situation: Die Umgebung war zu dunkel und weder das Smartphone noch eine klassische Taschenlampe waren griffbereit.
Da man eine Smartwatch in der Regel ständig am Handgelenk trägt, ist dieses Feature so einfach wie clever.
Smartwatch mit LED-Taschenlampe: Ein Must-have
Selbstverständlich gibt es viele weitere Faktoren, die eine Smartwatch mitbringen muss. Dazu gehören die Genauigkeit der Sensoren, der Funktionsumfang, die Supportlaufzeit, die Akkulaufzeit und mehr.
Vieles davon schwingt aber mit und ich setze es für den stellenweise hohen Preis ohnehin voraus. Eine Taschenlampe gehört hingegen zu der Art von Ausstattung, die mir das Leben leichter macht und die Uhr zu einem Schweizer Taschenmesser am Handgelenk verwandelt.
Meiner Wahrnehmung nach haben zu wenige Hersteller und Smartwatch-Fans dieses Feature auf dem Schirm.
Weitere Smartwatches mit LED-Taschenlampe:
- Garmin Fenix 8 Solar im Test: Eine der besten Smartwatches, die ich jemals getragen habe
- Garmin Venu 4 im Test: In einem Bereich schlägt die Smartwatch alle anderen, die ich getestet habe
- Amazfit T-Rex Pro 3 – ein ausführlicher Test folgt noch
Gerade in Zeiten, in denen Unternehmen immer mehr (oft unsinnige) Features in ihre Geräte integrieren, fällt eine derartige spürbare Verbesserung umso mehr auf. Denn sie ergibt Sinn, sorgt für Komfort und wird dem Namen »Smart« gerecht.
Darum mein Aufruf an alle Smartwatch-Hersteller: Wollt ihr mein Geld? Dann integriert eine LED-Taschenlampe.

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