Eine Gruppe von Jugendlichen, die in ihrer Kleinstadt nach Abenteuern sucht und dabei in ein Mysterium verwickelt wird, an dessen Ende die Rettung ihres Zuhauses steht. Die Goonies und Stranger Things haben viel gemeinsam und das ist kein Zufall. Der Kinofilm aus dem Jahr 1985 diente maßgeblich als Inspiration für die Duffer Brothers, den kreativen Köpfen hinter der Netflix-Serie.
Ähnlichkeiten zwischen Stranger Things und den Goonies
In Stranger Things finden sich gerade in den ersten beiden Staffeln einige parallel zum Abenteurerfilm von Steven Spielberg und Chris Columbus.
- Die Protagonisten sind vier eng befreundete Jungs, deren Gruppendynamiken einander ähneln.
- Film und Serie spielen in den 80ern.
- Die Handlung kommt ins Rollen, weil beide Gruppen ein Mysterium untersuchen, das ihre Heimatstadt betrifft.
- In Die Goonies übernimmt Mikey (Sean Astin) eine Führungsrolle der Gruppe, in Stranger Things tut Mike (Finn Wolfhard) dasselbe. Ihre Namensverwandtschaft ist kein Zufall.
- Bei beiden Charakteren werden die älteren Geschwister und deren Freunde mit in der Ereignisse hineingezogen. Bei Mikey ist es der ältere Bruder Brandon (Josh Brolin), bei Mike die ältere Schwester Nancy (Natalia Dyer).
- In der 2. Staffel erkundet die Gruppe ein Tunnelsystem unter ihrer Stadt. Die Goonies tun auf der Suche nach dem Schatz des Piraten Einäugiger Willie dasselbe.
- Beide Gruppen werden in der Schule von einem Jungen namens Troy schikaniert.
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Die Goonies - Trailer zum Abenteuerfilm aus den 80ern
Eine der direktesten Verbindungen zwischen beiden Werken ist natürlich der aus Der Herr der Ringe bekannte Schauspieler Sean Astin. In Die Goonies spielt er den Anführer der Gruppe, Mikey. In Stranger Things ist er als Bob, dem Partner von Wills (Noah Schnapp) Mutter Joyce (Winona Ryder), zu sehen.
Bezüglich Sean Austin gibt es außerdem eine weitere Referenz. Als die Gruppe mit Bob die Karte des Tunnelnetzwerkes entschlüsselt, erklärt Mike, sie müssten das X finden.
Darauf antwortet Bob: »Ja? Was ist bei dem X? Ein Piratenschatz?« Dabei handelt es sich um eine klare Anspielung auf die Schatzsuche, auf die sich Mikeys Gruppe in Die Goonies begibt.
Erfolgsfilm: Die Goonies
In Deutschland gingen 1985 über 1,7 Millionen Besucher ins Kino, was die Goonies zum zwölft-erfolgreichsten Film des Jahres machte. Das Budget betrug ca. 19 Millionen US-Dollar, die Angaben zum Einspielergebnis variieren zwischen 60 und 125 Millionen Dollar.
Über die Jahre entwickelte sich der Streifen zum Kultfilm und wurde 2017 in die National Film Registry aufgenommen, weil er wie alle dort gelisteten Filme als »kulturell, historisch oder ästhetisch bedeutsam« gilt.
Was bei den Gonnies fehlt, ist das übernatürliche Element in Form von Elfi, den Demogogons und später dann den großen Bösewichten in Form von Vecna und dem Mind Flayer. Die Gruppe um Mikey bekommt es nur mit einer Gangster-Familie und einem skrupellosen Immobilienmogul zu tun, der aus ihrer Wohnsiedlung ein Country-Club machen will.
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