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GTA 6: Die offizielle Urteil der USK steht fest - darum dürfen wir in Deutschland erst ab 18 ran

Die Einstufung der USK für GTA 6 ist jetzt offiziell: Das Spiel wird in Deutschland erst ab 18 verkauft, dafür gibt es insgesamt drei Gründe.

GTA 6 erhält keine Jugendfreigabe, die Begründung der USK ist jetzt bekannt. GTA 6 erhält keine Jugendfreigabe, die Begründung der USK ist jetzt bekannt.

Dass GTA 6 mit einem Ab-18-Aufkleber in den Regalen steht, dürfte wohl niemanden verwundern. Jetzt ist diese Angabe aber offiziell, die USK hat ihre Altersfreigabe für das Open-World-Spiel bekannt gegeben. Die besteht aber nicht nur aus einem Stempel, sondern auch aus der offiziellen Begründung, die manche Rückschlüsse auf das Spiel zulässt.

Sex, Drugs and Rock&Roll

Schauen wir also mal rein: Warum wird GTA 6 erst ab 18 freigegeben? Dafür werden drei Gründe aufgeführt:

  • Drastische Gewalt: Die enthaltene Gewalt im Spiel ist deutlich visualisiert oder übertrieben stark fokussiert. Das ist wohl keine Überraschung in einem GTA. An die sehr brutale Folterszene im Vorgänger dürften sich die meisten Spielerinnen und Spieler wohl noch zurückerinnern. GTA 6 ist wohl auch nichts für schwache Nerven
  • Drogen: Drogen oder Drogenkonsum werden im Spiel positiv oder häufig dargestellt. Dass Drogenkonsum und -Kriminalität eine Rolle spielen, ist nichts neues. Im Netflix-Gameplay wurde etwa schon eine Drogenlieferung aus einem Labor abgeholt. Gut möglich, dass auch Jason und Lucia selbst mal zugreifen, das gab es schließlich auch schon in den Vorgängern.
  • Kriminelle Rollenbilder: Im Spiel werden kriminelle Handlungen unkritisch dargestellt oder verharmlost. So weit, so GTA, hier haben wir schließlich schon immer Verbrecher gespielt, die in ihrer Welt außerhalb des Gesetzes leben.

Einen weiteren Hinweis, der sich allerdings nicht auf die Einstufung auswirkt, gibt die USK außerdem zu In-Game-Käufen, die es in GTA 6 offenbar auch geben soll. Details dazu, wie wir im Spiel Echtgeld ausgeben können, gibt es noch nicht. Im Vorgänger beschränkten sich die In-Game-Käufe auf GTA Online, hier konnte man Geld oder das Abo GTA+ erwerben.

Ob der Hinweis für GTA 6 bedeutet, dass wir auch im Singleplayer mit einem Store und Mikrotransaktionen rechnen müssen, ist noch unklar, die Entwickler hatten Gegenteiliges versprochen. Möglicherweise geht es auch nur um ein Banner im Hauptmenü, über das wir auf die Ultimate Edition upgraden können oder ähnliches. Wir haben diesbezüglich bei der USK nachgefragt, sollten wir eine Antwort erhalten, werden wir sie hier ergänzen.

Solltet ihr euch übrigens wundern, dass in der Alterseinstufung Kriterien wie Sexuelle Inhalte oder Derbe Sprache nicht aufgeführt werden, dann gibt es auch dafür eine Erklärung. Das heißt nicht, dass GTA 6 weder nackte Haut zeigt noch Schimpfwörter benutzt - nach dem Launch-Trailer dürfte das ja offensichtlich sein. Vielmehr geht es darum, dass diese Kriterien für eine Freigabe ab 18 nicht so relevant sind wie drastische Gewalt oder kriminelle Rollenbilder.


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