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»Was in Red Dead 2 das Pferd war, ist jetzt der Kofferraum« – In Sachen Schusswaffen wird GTA 6 sehr viel realistischer als seine Vorgänger

GTA 6 übernimmt offenbar ein zentrales Feature aus Red Dead Redemption 2 und zwingt euch zu echter Vorbereitung.

Wer in GTA 6 schwere Geschütze auffahren will, muss vorher erst an den Kofferraum. Wer in GTA 6 schwere Geschütze auffahren will, muss vorher erst an den Kofferraum.

Wer in GTA 5 eine Schießerei anzetteln wollte, griff einfach kurz ins Waffenrad und zog wie durch Zauberhand einen Raketenwerfer, Sturmgewehre, eine Minigun und ein Scharfschützengewehr aus der Hosentasche. Mit diesem wandelnden Waffenlager ist im kommenden Open-World-Blockbuster von Rockstar Games aber wohl endgültig Schluss.

In GTA 6 müsst ihr euch vor einem Raubzug oder einer Schießerei genau überlegen, welche Knarren ihr wirklich am Mann tragen wollt. Das Hauptinventar wandert nämlich dorthin, wo es im echten Leben auch liegen würde: in euer Fahrzeug.

Der Kofferraum wird zum neuen Sattel

Journalist Henrik Oerding von Die Zeit, der das Spiel bei Rockstar North in Edinburgh exklusiv vorab in Aktion sehen konnte, berichtete im Talk bei GameStar von einer spürbaren Annäherung an Rockstars Western-Hit.

Video starten 35:50 Dieser Journalist hat GTA 6 gesehen – So vielversprechend ist es wirklich! | mit @DWerth

Wo ihr in Red Dead Redemption 2 noch eure Langwaffen am Pferdesattel verstauen musstet, übernimmt diese Rolle im modernen Florida-Setting schlicht euer Auto:

»Was da das Pferd war, ist jetzt der Kofferraum von deinem Auto. Also ich glaube, du kannst zwei Langwaffen mitnehmen – eine in der Hand und eine auf dem Rücken.«

Wer offen mit der Shotgun herumläuft, kriegt Probleme

Das Ganze greift dabei auch tief in das Reaktionssystem der Spielwelt ein: GTA 6 registriert offenbar sehr genau, wie ihr euch im öffentlichen Raum bewegt.

Tragt ihr eine Waffe lediglich auf dem Rücken, reagieren Passanten bereits argwöhnisch und vorsichtig. Nehmt ihr die Flinte dagegen direkt in die Hand, bricht bei den NPCs sofort Panik aus, was die Aufmerksamkeit von Gesetzeshütern rasant nach oben treibt.

Gleichzeitig soll das Spiel festhalten, mit wie viel Härte ihr generell vorgeht. Wie Henrik im Gespräch schildert, gibt es eine Art kriminelles Profil bzw. »Criminal Record«:

»Du kannst so der stealthy Dieb sein, der eher nicht tötet und strategisch vorgeht. Und wenn dich jemand angreift, schießt du zurück, aber nicht mehr als nötig. Und du kannst halt full Rambo gehen und einfach mit der Shotgun durchlaufen – und das macht einen Unterschied, wie NPCs auf dich reagieren.«

Wer also ungesehen bleiben oder nicht direkt bei jedem Streifzug eine Hundertschaft der Polizei am Hals haben will, muss sich künftig deutlich defensiver und vorausschauender durch Vice City bewegen.

Findet ihr den realistischeren Ansatz aus Red Dead Redemption 2 genau richtig für GTA 6, oder vermisst ihr jetzt schon das absurde All-in-One-Waffenrad früherer Teile? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.


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