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Seite 2: GTA 6: Was sich die GameStar-Redaktion vom nächsten Grand Theft Auto wünscht

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»Eine weibliche Hauptfigur ist überfällig«

Holger Harth
@GameStar_de
Mindestens eine weibliche Hauptfigur. Tja, wird wohl nichts … Dann hätte ich halt gerne entweder ein 90er-Jahre-Setting oder eine Geschichte, die über mehrere Zeitebenen erzählt wird. Denn für mich ist Atmosphäre in Spielen sehr wichtig. Wie cool wäre es, wenn ich in der Handlung des Spiels zu verschiedenen Zeiten die gleiche Stadt erleben könnte.

Wie war Liberty Vegas (toller Name, oder?) in den 70ern als die Mafia quasi alleine die organisierte Kriminalität darstellte? Oder in den 80ern als weiße Anzüge mit hochgekrempelten Ärmeln, Neonlichter und Koks das Leben in der Metropole bestimmten? Oder in den 90ern, als der Discman endlich dafür sorgte, dass man auch zu Fuß seine Musik hören konnte, Verfolgungsjagden auf Skateboards oder Rollschuhen stattfanden und man sich neben dem Verwalten der eigenen kriminellen Karriere zusätzlich um das digitale Leben seines Tamagotchis kümmern musste?

Und dann natürlich noch der andere Kram, den mehrere Zeitebenen mit sich bringen, also Spieleraktionen in der Vergangenheit, die sich auf die spätere Zeitebene auswirken, gealterte NPCs wiedersehen und natürlich Zeitparadoxa.

Und wenns das schon nicht wird, dann lasst mir ein bisschen mehr Freiheit bei der Hauptfigur. Klar, die muss schon vornherein durchdacht sein, damit sie auch die Handlung und das Setting passt. Aber muss es immer ein Dude sein, der in der Midlife-Crisis steckt, mit Aggressionsproblemen belastet ist oder eigentlich gar kein Krimineller sein will und dann doch in die Welt des Verbrechens gerät?

Warum nicht mal eine Frau die es auf Augenhöhe mit den anderen Gangsterbossen bringen will. Klar wird die nicht immer ernst genommen, weil Frauen halt … *Bämm*, schon hat der Kerl von ihr auf's Maul bekommen, weil er sie nicht ernst genommen hat. Sie darf auch gerne etwas rechtschaffener sein, wie Sadie Adler in Red Dead Redemption 2, vielleicht ist das ja ihre Ururenkelin. Und dann trägt sie in den 90ern so richtig fetzige Neonklamotten. Da wäre ich echt baff.

»Die Rockstar-Formel muss in Rente gehen!«

Markus Schwerdtel
@kargbier
Ich hab es ja bei diversen Gelegenheiten (etwa im Test zu Red Dead Redemption 2) schon geschrieben: Die Rockstar-Formel muss endlich in Rente gehen! Denn seit GTA 3 - immerhin schon von 2001 - fährt Rockstar Games das mehr oder weniger gleiche Konzept: In einer detailreichen, faszinierenden offenen Welt absolviert man extrem lineare Missionen, die ohne großartige Wahlmöglichkeiten wie auf Schienen ablaufen.

Klar, die Aufträge erzählen in der Regel mitreißende Geschichten und lassen die Charaktere noch nachvollziehbarer und tiefgründiger erscheinen. Aber nüchtern betrachtet sind es dann noch nur »Lauf von einem farbigen Punkt zum nächsten und schieß unterwegs alles tot«-Missionen. Nicht mal die vorher absolvierten Nebenaufgaben oder Minispiele haben einen Einfluss. Keine Variationen, keine Wahlmöglichkeiten, keine Abwechslung.

Damit kommt Rockstar zwar immer näher an die Erzählweise von Filmen heran, spielerisch wirkt dieses Konzept aber inzwischen reichlich angegammelt. Aber klar, wozu Innovation, wenn die Solo-Kampagne wie in GTA 5 und eben Red Dead Redemption 2 ohnehin nur die Bühne für die lukrative Online-Komponente bereitet?

Was wünsche ich mir also von GTA 6? Ich möchte, dass die Spielwelt und das eigentliche Spiel endlich Hand in Hand gehen. Ich will die Umgebung nutzen können und zum Beispiel einen Tanklaster quer über die Straße stellen, der in der nächsten Missions-Verfolgungsjagd die Gegner aufhält. Minispiele und Nebenaufgaben sollen mehr Einfluss auf die Hauptmission haben. Mir könnte in einer Schießerei zum Beispiel ein NPC zur Seite stehen, dem ich in einer Nebenmission geholfen habe - oder eben nicht.

Und schließlich will ich in den Missionen selbst mehr Freiheit. Wie das geht, zeigen etwa Assassin's Creed: Odyssey oder das auch schon nicht mehr ganz frische The Witcher 3: Wild Hunt. Die schaffen es obendrein trotzdem, ihre Geschichte cineastisch zu erzählen. Das alles würde einen echten Sprung für die GTA-Reihe bedeuten und wäre mir wichtiger, als noch detailliertere Radkappen und noch mehr Lizenzsongs für den Soundtrack.

»London Calling!«

Michael Graf
@Greu_Lich
Wie wäre es mit einem Setting außerhalb der USA, sagen wir … London! Ja, lasst GTA 6 im modernen London spielen. So wie Watch Dogs Legion, nur durchsetzt mit der bissigen Satire à la GTA, an die sich Ubisoft nicht rantraut. Das Setting wäre eine Steilvorlage: Brexit. Royals. Fußball. Klatschpresse. Finanzkonzerne. Schotten gegen Engländer. Habe ich den Brexit erwähnt?

Die Rockstar-Gründerbrüder Sam und Dan Houser stammen aus der britischen Hauptstadt, denen müssen doch die Köpfe überschwappen vor Ideen. Wie wär's zum Beispiel mit einer Mission, in der ich eine Parlamentssitzung leiten und die Abgeordneten möglichst respektvoll beleidigen muss? Ich rate dem ehrenwerten Freund und Gentleman zum Besuch eines Arztes, ist ihm bislang doch leider entgangen, dass aus seinen Ohren heiße Luft zu entweichen scheint!

Für GTA in London nähme ich auch die altbekannten Untiefen der Rockstar-Formel in Kauf (siehe der Kommentar von Markus). Zumal die Themse-Metropole für die GTA-Serie kein totales Novum wäre, immerhin hat Rockstar die alte Heimat der Housers schon mal heimgesucht: in London 1969, einem Missionspaket fürs erste GTA.

Und während auch andere Regierungssitze à la Berlin genügend Satirestoff böten (Wie war das nochmal mit der Autobahnmaut?), wäre London als Weltmetropole zugleich prominent genug, um die Verkaufszahlen nicht zu gefährden. Kommt schon, Rockstar! London Calling!

»Lasst doch mal auf's Land ziehen«

Mary Marx
@zaizencosplay
Bevor ich hier irgendwelche Wünsche äußere, lege ich die Karten lieber gleich auf den Tisch: Ich habe kein GTA-Spiel jemals länger als ein paar Stunden gespielt. Warum ich hier trotzdem meinen Senf dazugebe? Weil ich endlich ein GTA-Spiel will, bei dem ich sage »das musst du spielen!«

Wenn ich an GTA denke, denke ich an Bandenkriminalität, getunte Autos und Open World. All das darf auch gerne in einem GTA 6 wieder vorhanden sein, nur gerne etwas kleiner. Ich will nicht von Nebenmissionen und Minispielen erschlagen werden, die schlussendlich überhaupt keinen Einfluss auf die Hauptstory haben.

Mir reicht eine kleine Stadt, vielleicht sogar eine Gegend mit mehreren Dörfern und Kleinstädte die zwar überschaubar, aber nicht langweilig ist und uns Möglichkeit gibt, durch unsere Taten Einfluss zu nehmen. Uns sei es nur, dass mich nach einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd durch ein Kornfeld der Besitzer ab sofort mit einer Schrotflinte von seiner Farm jagt, weil ich ihm die Ernte ruiniert habe.

Apropos kleine Einflüsse und Taten: Was mich als Außenstehender immer an GTA fasziniert hat, waren die Creepypastas und Geisterjäger, die YouTube mit Videos aus dem Spiel überschwemmen. In ihnen suchen die Kanalbetreiber nach urbanen Legenden oder Monstern in der GTA-Welt. Meist basieren diese Videos auf Mods oder schaffen es nicht, die Spannung zu halten. Leider. Denn genau das würde mich in einem GTA wirklich reizen: Ich will kein Tennis spielen oder mit Aktien handeln, ich will das Land um mich herum erkunden und (im Spiel ohne Mods existierenden) urbanen Legenden auf den Grund gehen!

»GTA könnte das werden, was Mafia nicht mehr macht«


Dimitry Halley
@dimi_halley
Warum nicht mal »back to the roots«? GTA 6 im Chicago der 1920er- 1930er-Jahre, Al Capone statt Officer Tenpenny, Prohibition, uralte Karossen, Banküberfälle mit Tommy Gun im Anschlag. Ich liebe die Gangster-Filme der 30er, das Original von Scarface, die ersten Film Noir - Rockstar könnte all das sicher in einem wunderbaren Mix verrühren. Vielleicht ja sogar mit optionalem Schwarz-Weiß-Filter.

Früher besetzte das fantastische Mafia ja diese Nische, doch nachdem Mafia 3 in die 60er wanderte, gibt's eigentlich keinen Grund für Rockstar, sich nicht voll und ganz auf eben jene Epoche zu stürzen, die das Gangster-Genre überhaupt erst groß gemacht hat. Auch jenseits der Großstädte wäre das mal ein herrlich unverbrauchtes Szenario: Wie sah das ländliche Amerika der 30er aus? Wie waren die Leute damals drauf?

Meinetwegen kann Rockstar auch die USA verlassen. Peaky Blinders als Spiel? Gekauft! Dann wandern wir eben nach Großbritannien oder ins Berlin der Goldenen 20er.

Video starten 14:51 GTA 6 - Video: Baut Rockstar heimlich das »perfekte Spiel«?

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