GTA 5 Next-Gen-Update: Die PS5-Version lässt den PC nur in einer Kategorie klar hinter sich

GTA 5 ist in einer neuen Version für die Next-Gen-Konsolen erschienen. Wir schauen uns im direkten Vergleich an, was PC-Spieler verpassen - und was nicht.

Die PS5-Version und die PC-Version von GTA 5 liegen in großen Teilen weit auf, mit Ausnahme der Ladezeiten. Die PS5-Version und die PC-Version von GTA 5 liegen in großen Teilen weit auf, mit Ausnahme der Ladezeiten.

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Rockstars Dauerbrenner Grand Theft Auto 5 aus dem Jahr 2013 gibt es seit dem 15. März 2022 in einer neuen Version für die aktuellen Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X, unter anderem mit Raytracing. Bislang ist nicht bekannt, ob die Änderungen auch für die PC-Version aus dem Jahr 2015 kommen, aber wie viel verpassen wir überhaupt, falls das nicht geschieht?

Genau dieser Frage widmen wir uns genauer, sowohl aus technischer als auch aus spielerischer Sicht. Soviel sei schon jetzt verraten: Wirklich viel verpassen wir nicht, auch wenn die zum Vergleich genutzte PlayStation 5 vor allem im ersten Punkt der folgenden Übersicht klar vor unserem Test-PC liegt.

GTA 5 für die PS5 - Hauptunterschiede gegenüber dem PC:

  • schnellere Ladezeiten
  • Schattendarstellung mit Raytracing
  • bessere Explosionen mit dynamischen Schattenwurf
  • zusätzliche Inhalte für GTA Online

Es gibt aber auch Aspekte, bei denen der PC weiter vorne liegt, etwa bei der Unterstützung von mehr als 60 FPS und bei der maximalen Sichtweite, wie unsere Vergleichsbilder weiter unten zeigen.

Mehr Vergleichsinhalte sind geplant: Ein Video, dass sich der Next-Gen-Version von GTA 5 widmet, ist bereits in Arbeit. Die Unterschiede zu der Last-Gen-Version hat sich unser Schwestermagazin GamePro inzwischen ebenfalls näher angesehen.

Alle Informationen zu den Next-Gen-Versionen inklusive der Preisgestaltung findet ihr in unserm großen Übersichtsartikel dazu:

GTA 5 und GTA Online werden besser   162     8

Alle Infos zum NextGen-Upgrade

GTA 5 und GTA Online werden besser

Hauptvorteil Ladezeiten

Für den Vergleich der Ladezeiten nutzen wir neben einer PlayStation 5 einen High-End-PC mit schneller NVMe-SSD (Samsung SSD 960 Pro), einem Core i9 10900K und Nvidias Geforce RTX 3080, der deutlich teurer zu Buche schlägt (allein die RTX 3080 kostet aktuell über 1.000 Euro). Die Ladezeit wird aber primär vom Datenträger und dem Betriebssystem beeinflusst.

Schon der Start des Spiels geht mit der PlayStation 5 deutlich flotter von statten, wie die Benchmarks unten zeigen, mit Ausnahme des allerersten Starts nach der Installation, der etwa 35 Sekunden gedauert hat.

Ladezeit Spielstart bis zum Hauptmenü
Grand Theft Auto 5

  • Ladezeit in Sekunden
PlayStation 5
4,3
PC mit NVMe-SSD SSD 960 Pro
47,6
  • 0,0
  • 10,0
  • 20,0
  • 30,0
  • 40,0
  • 50,0

Seitdem sind wir trotz Ausschalten der Konsole und Trennen vom Strom stets nach etwa vier Sekunden im Auswahlmenü für den Story- oder Online-Modus. Via Steam können wir den Story-Modus dagegen erst nach etwa 48 Sekunden laden, wobei das Anmelden am Rockstar-Service allein etwa 18 Sekunden dauert.

Geringer, aber immer noch klar vorhanden sind Vorteile für die PS5 beim Laden der Spielwelt, sowohl aus dem Menü als auch aus dem Spiel selbst heraus.

Laden der Spielwelt
Grand Theft Auto 5

  • Aus dem Hauptmenü heraus
  • Aus dem Spiel heraus
PlayStation 5
25,3
17,7
PC mit NVMe-SSD SSD 960 Pro
32,7
31,6
  • 0,0
  • 8,0
  • 16,0
  • 24,0
  • 32,0
  • 40,0

Warum solche Vorteile für die PS5 und die Xbox Series X in Zukunft generell geringer werden oder seltener auftreten könnten, erfahrt im Artikel DirectStorage: Windows bekommt die größte Neuerung für PC-Spieler seit Jahren.

Grafikvergleich: Die wichtigsten Unterschiede

Die PC-Version mit maximalen Details und die Next-Gen-Version für die PlayStation 5 unterscheiden sich in Sachen Optik größtenteils nur geringfügig. Das gilt vor allem für das tatsächliche Spielgeschehen, in dem man die hier gezeigten Unterschiede und die verbesserten Explosionen nicht so stark wahrnimmt wie im direkten Vergleich.

Hauptdifferenz stellen die Schatten dar, bei denen GTA 5 bislang keine Glanzvorstellung abgeliefert hat. Die Next-Gen-Version setzt hier auch, aber nicht nur auf Raytracing. In anderen Bereichen wie der Beleuchtung und den Reflexionen kommt Raytracing unseren Eindrücken nach dagegen nicht zum Einsatz.

Wie im Bild oben zu sehen ist der Schatten in der Next-Gen-Version deutlich weicher im Vergleich zu dem PC mit maximalen Schattendetails und Nvidias PCSS-Technik. Das gilt aber bereits im Grafikmodus Leistung, für den Rockstar in der offiziellen Beschreibung keine Raytracing-Aktivierung nennt.

Im Modus Wiedergabetreue, der explizit mit Raytracing läuft, wird der Schatten nochmal unscheinbarer. Dadurch sind manche Schatten im Spielgeschehen sogar kaum noch zu erkennen. Positiver Nebeneffekt ist immerhin, dass man das Auftauchen von Schatten bei schnellen Fahrten durch die Welt weniger stark wahrnimmt.

Mit Blick auf die Distanzdarstellung liegt der PC dagegen vorne, wie das folgende Bild zeigt. Es handelt sich um einen stark vergrößerten Ausschnitt einer Szene in 4K.

PC (maximale Details) PC (maximale Details)
PlayStation 5 (Modus Wiedergabetreue) PlayStation 5 (Modus Wiedergabetreue)

Bei den Texturen hat wiederum die PlayStation 5 teilweise minimal die Nase vorne. Man muss aber schon sehr genau hinsehen, um das wahrzunehmen. Im Spielgeschehen selbst ist es uns bislang jedenfalls nicht wirklich aufgefallen.

PC (maximale Details) PC (maximale Details)
PlayStation 5 (Modus Wiedergabetreue) PlayStation 5 (Modus Wiedergabetreue)

Die Szenen in Originalgröße sowie weitere Vergleichsbilder zwischen dem PC und der PS5-Version findet ihr am Ende des Artikels im Abschnitt Alle Vergleichsbilder: PlayStation 5 vs. PC.

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