Hacky Hack Hack - Jugendlicher Apple-Hacker erhält Bewährung

Im August 2018 war bekannt geworden, dass ein 16 Jahre alter Hacker Zugriff auf Apple-Server erlangt hatte. Nun wurde er zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

von Georg Wieselsberger,
28.09.2018 06:44 Uhr

Der Apple-Hacker kommt mit einer Bewährungszeit davon und gilt nicht als vorbestraft.Der Apple-Hacker kommt mit einer Bewährungszeit davon und gilt nicht als vorbestraft.

Einem damals 16-jährigen Australier war es gelungen, Server von Apple zu hacken und im Zeitraum von 2015 bis 2017 rund 90 GByte an Daten herunterzuladen. Welche Daten gestohlen wurden und ob darunter auch Nutzerdaten von Apple-Kunden waren, wurde nicht bekannt. Nachdem Apple die Angriffe entdeckt und das FBI eingeschaltet hatte, war das Haus der Familie durch die Australian Federal Police durchsucht worden.

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Damals sorgte die Tatsache, dass der Hacker die Daten auf seinem Rechner in einem Ordner namens »Hacky Hack Hack« abgespeichert hatte, für einiges Schmunzeln. Zum Lachen dürfte dem Jugendlichen selbst aber nicht mehr zumute gewesen sein. Der inzwischen 19 Jahre alte Australier hatte seine Taten gestanden und bei der Aufklärung geholfen. Er habe den Hack mehrfach wiederholt, weil er einfach ein großer Fan von Apple gewesen sei. Um seine Identität zu verschleiern, habe er Tunnelverbindungen und Umgehungssysteme entwickelt.

Zum eigentlichen Verhängnis war ihm wohl geworden, dass er gegenüber anderen Hackern bei Whatsapp mit seinem Erfolg geprahlt hatte und in der Szene ohnehin recht bekannt war. Vor Gericht wurde dem Angeklagten nochmal deutlich gemacht, dass seine Tat »schwerwiegend, ausdauernd und ausgeklügelt« gewesen seien und er sich auch bewusst gewesen sei, etwas Falsches zu tun.

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Allerdings dürften sein Geständnis und die Tatsache, dass er inzwischen an einer Universität Kriminologie und Sicherheitstechnik studiert, dazu geführt haben, dass er nun mit einer milden Bestrafung davonkommt. Statt einer Verurteilung zu einer Strafe muss er nun eine acht Monate lange Bewährungszeit überstehen. Das bedeutet laut The Age zur Freude seines Vaters auch, dass sein Sohn nicht als vorbestraft gilt.

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